Gabriel Laub
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gabriel Laub (* 24. Oktober 1928 in Bochnia, Polen; † 3. Februar 1998 in Hamburg) war ein tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker polnischer Herkunft.
Er wuchs bei Krakau auf und floh mit seinen Eltern 1939 wegen der jüdischen Herkunft der Familie vor den Deutschen in die Sowjetunion, wo die Familie nach Usbekistan deportiert und interniert wurde. 1946 studierte er Journalistik in Prag und arbeitete dort bis 1968 als Redakteur und Schriftsteller. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings floh er nach Hamburg. Dort erschienen seine Aphorismensammlungen in deutscher Sprache.
Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1971 den Kurzgeschichtenpreis der Stadt Arnsberg sowie 1991 den Irmgard-Heilmann-Preis. Gabriel Laub wurde in Israel beigesetzt.
[Bearbeiten] Werke
- Verärgerte Logik (1969)
- Denken erlaubt (1977)
- Das Recht, recht zu haben (1982)
ferner Satirensammlungen und satirische Romane wie z.B.
- Ur-Laub zum Denken (1972)
- Der Aufstand der Dicken (1983)
[Bearbeiten] Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Laub, Gabriel |
| KURZBESCHREIBUNG | tschechischer deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker |
| GEBURTSDATUM | 24. Oktober 1928 |
| GEBURTSORT | Bochnia, Polen |
| STERBEDATUM | 3. Februar 1998 |
| STERBEORT | Hamburg |

