Gamprin

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Gamprin
Wappen von Gamprin
Basisdaten
Staat: Liechtenstein
Wahlkreis: Unterland
Gemeindenummer: 7009
Postleitzahl: 9487
Koordinaten: 756858 / 23190547.2194479.509727Koordinaten: 47° 13′ 10″ N, 9° 30′ 35″ O; CH1903: 756858 / 231905
Höhe: 472 m ü. M.
Fläche: 6.1 km²
Einwohner: 1606 (31. Dezember 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 263 Einwohner pro km²
Website: www.gamprin.li
Karte
Eschen Eschen Gamprin Mauren Ruggell Schellenberg Balzers Balzers Balzers Planken Schaan Schaan Schaan Triesen Triesenberg Triesenberg Vaduz Vaduz Vaduz Vaduz VaduzLage der Gemeinde Gamprin  im Fürstentum Liechtenstein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Gamprin bildet zusammen mit dem Ort Bendern eine Doppelgemeinde im Liechtensteiner Unterland. Sie liegt in der Hügellandschaft westlich des Eschnerberges.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Marienkirche
  • Schwurplatz: am 16. März 1699 schworen hier die Unterländer Männer erstmals dem Fürsten von Liechtenstein die Treue.
  • Unterländerbrunnen
  • Marien-Grotte (Pilgerstätte)
  • Lotzagüetle mit Spuren einer Besiedlung aus der jungsteinzeitlichen Pfyner Kultur (ca. 4000 v. Chr.)
  • Gampriner Seele, ein 1927 auf natürliche Weise entstandener See

[Bearbeiten] Wappen

Gamprin

Gamprin hatte bis 1950 weder ein eigenes, anerkanntes Wappen noch eine Gemeindefahne, oder Gemeindefarben. Bei der Landesfeier in jenem Jahr sollten sich alle Gemeinden präsentieren. Gamprin behalf sich notgedrungen mit dem nicht anerkannten Wappen. Das Wappen bestand damals noch aus den Symbolen der Bendener-Kirche; konkret den Stufen des einstigen Dachs und des Kirchenturms. 1957 Entschied sich der Gemeinderat dafür, eine Kommission einzusetzen um diese Übergangslösung zu beenden. Die Kommission bekam den Auftrag, ein anerkanntes Wappen für die Gemeinde Gamprin-Bendern zu entwerfen, sowie die dazugehörigen Gemeindefarben und -fahne auszuarbeiten. Die Kommission beschäftigte sich intensiv mit dem Motiv. Als Basis und Leitgedanke diente der alte Name Gamprins – campus Rheni, was soviel heisst wie Feld am Rhein. Das goldene Wellenband, welches das heutige Wappen (siehe Wappen rechts) durchzieht, erinnert an die Lage Gamprins am Rhein. Im Wappen sollte aber auch der geschichtlich bedeutende Dorfteil Bendern seinen Niederschlag finden. Aus dem Wappen der Ritters Rüdiger von Limbach, dem Besitzer des alten Pfarrhauses und ausgedehnte Güter, wurden die beiden Rosen in das Wappen einbezogen. Der Vorschlag der Kommission fand nach heraldischer Ausbreitung die Zustimmung des Gemeinderats. Fürst Franz Josef II. verlieh ein Jahr später, also 1958, durch Wappenbrief der Gemeinde Gamprin-Bendern das Recht, Wappen und Fahnen zu führen.

[Bearbeiten] Politik

Gemeindevorsteher ist seit 1995 Donath Oehri (VU). Der Gemeinderat zählt 9 Sitze: 5 (VU), 4 (FBP)

Gemeindewahl
 %
60
50
40
30
20
10
0
51,3 %
(+7,1 %p)
48,7 %
(-7,1 %p)
2007

2011



[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Liechtenstein - Amt für Volkswirtschaft

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Gamprin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Gamprin – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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