Gene Fowler junior

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gene Fowler Jr. (* 27. Mai 1917 in Denver, Colorado; † 11. Mai 1998 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Cutter und Film- und Fernsehregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Fowler Jr. ist der Sohn des Schriftstellers und Drehbuchautor Gene Fowler (1890–1960). Er war ab den 1930er Jahren als Cutter tätig. Als solcher war er bis die 1980er Jahre hinein aktiv und wirkte an mehr als 50 Produktionen mit. In den 1950er wandte er sich auch der Regie zu und inszenierte zunächst Folgen verschiedener Fernsehserien. Mit Der Tod hat schwarze Krallen (1957) drehte er seinen ersten Spielfilm. Bis zum Ende des Jahrzehnts folgte weitere Langfilme, danach war er wieder vornehmlich für verschiedene Fernsehserien tätig.

In den Jahren 1965 und 1966 war er Präsident der American Cinema Editors.

Fowler war von 1944 bis zu seinem Tod mit der Cutterin Marjorie Fowler verheiratet. Gemeinsam hatten sie einen Sohn. 1973 und 1974 gewann er je einen Emmy zusammen mit seiner Ehefrau für die Fernsehserie Die Waltons und den Fernsehfilm The Blue Knight.

1964 war er zusammen mit seinen Kollegen Frederic Knudtson und Robert C. Jones für den Film Eine total, total verrückte Welt für den Oscar in der Kategorie Bester Schnitt nominiert.

Im Jahr 1965 wurde Fowley für seine Arbeit an der Fernsehserie Tausend Meilen Staub von den American Cinema Editors mit einem Eddie Award ausgezeichnet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

als Cutter
als Regisseur

Weblinks[Bearbeiten]