Gerhard Amendt
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gerhard Amendt (* 8. Juni 1939 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Soziologe. Er ist Professor am Institut für Geschlechter- und Generationenforschung der Universität Bremen.
Einer von Amendts Arbeitsschwerpunkten ist seit einigen Jahren die Väterforschung, als Teil der Geschlechter- und Generationenforschung. In seiner Studie Scheidungsväter hat er erstmals empirische Untersuchungen zur Lage von Scheidungsvätern unternommen. Untersucht wurden Felder wie Trennungsgeschichte, Unterhaltszahlungen, Umgangshäufigkeiten, Gewalthandlungen, Gesundheit, soziale Lage, Arbeitslosigkeit, Mitgliedschaft in Väterorganisationen. Die Studie wurde von einem anonymen Mäzen finanziert. Amendt kommt zu dem Ergebnis, dass „die Studie durch Konfrontation mit der empirisch dokumentierten Wirklichkeit die Greuelmärchen über Scheidungsväter [widerlegt].“
Daneben hat Amendt Bücher und Aufsätze zum Kindeswohl, vor allem zur homosexuellen Elternschaft, Pädophilie und anderen Themen u.a. in angesehenen sozialwissenschaftlichen Zeitschriften, wie dem Leviathan, publiziert.
Gerhard Amendt ist der Zwillingsbruder von Günter Amendt und jüdischen Glaubens.[1]
[Bearbeiten] Veröffentlichungen (Auswahl)
- 2004 Scheidungsväter. Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben, Ikaru-Verlag, ISBN 3-88722570-8; 2006, Campus Verlag, ISBN 3-593-38216-4
- 1999 Vatersehnsucht
- 1995 Du oder Sie
- 1994 Wie Mütter ihre Söhne sehen
- 1992 Das Leben unerwünschter Kinder
- 1988 Der Neue Klapperstorch
- 1985 Die Macht der Frauenärzte
- 1985 Die bestrafte Abtreibung
[Bearbeiten] Weblinks
- Webseite des Instituts
- Über die These von der Verdammnis durch die Frauen von Gerhard Amendt
- Videostream zur Sendung Maischberger mit Gerhard Amendt
[Bearbeiten] Nachweise
- ↑ Radio Vatikan: Keine Veranstaltung abgesagt 27. März 2008
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Amendt, Gerhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Soziologe |
| GEBURTSDATUM | 8. Juni 1939 |
| GEBURTSORT | Frankfurt am Main |

