Brigitte (Zeitschrift)

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Brigitte
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Beschreibung Frauenzeitschrift
Verlag Gruner + Jahr AG & Co. KG
Verkaufte Auflage
(IVW 4/2013)
544.271 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 4/2013) 550.156 Exemplare
Reichweite (MA 2006) 3.6 Mio. Leser
Weblink www.brigitte.de

Brigitte ist eine deutsche Frauenzeitschrift, die im Verlag Gruner + Jahr zweiwöchentlich erscheint. Die erste Ausgabe erschien im Mai 1954.

Die Zeitschrift beschäftigt sich vor allem mit den Themen Mode, Kultur, Psychologie, Partnerschaft, Medizin, Umwelt, Beruf und Politik.

Brigitte ist die erste deutsche Frauenzeitschrift, die es vollständig in Blindenschrift gibt.

Chefredakteure[Bearbeiten]

Die Chefredaktionen der Druckausgabe und des Internetablegers brigitte.de wurden im Mai 2009 vereinigt und seither gemeinsam von Andreas Lebert und Brigitte Huber geleitet.[1] In August 2012 wurde Lebert durch Stephan Schäfer ersetzt, seit April 2013 ist Brigitte Huber alleinige Chefredakteurin.

Ableger[Bearbeiten]

Die hohe Nachfrage der Leserschaft hat mittlerweile zu weiteren Zeitschriften in der Brigitte-Verlagsgruppe geführt:

  • Brigitte Woman erscheint monatlich, Zielgruppe sind Frauen ab vierzig.
  • Brigitte Balance – Das Beste für Körper und Seele ist ein Magazin mit den Schwerpunkten Fitness, Ernährung und Medizin und erscheint vierteljährlich. Es bietet Frauen Informationen, Anregungen und Tipps für mehr Ausgeglichenheit im Alltag.
  • Brigitte Young Miss ist von ihrem Konzept her eine Jugend-, insbesondere Mädchenzeitschrift, in deren Mittelpunkt Informationen über Städte, neue Bücher, Filme, Berufsinformationen und Talk für Mädchen sowie Mode- und Schmink-Tipps stehen.

Aktionen[Bearbeiten]

Im Oktober 2009 wurde die Initiative „Ohne Models“ bekannt gegeben, nach der ab dem 2. Januar 2010 in der Brigitte und ihren Ablegern und Onlineportalen für sämtliche Fotostrecken keine professionellen Models, insbesondere keine Magermodels, mehr fotografiert werden, sondern nur noch „normale“ Frauen.[2][3] Die Brigitte bekam für die Initiative viel Beifall und Zustimmung,[4][5] Kritiker meinten, es würde sich lediglich um eine PR-Strategie handeln.[6][7] Nach einem Wechsel in der Chefredaktion zeigt die Brigitte seit dem 6. September 2012 wieder professionelle Models in ihrem Heft. Die Leserinnen hätten über Minderwertigkeitskomplexe geklagt.[8]

Auflagenstatistik[Bearbeiten]

Im vierten Quartal 2012 lag die durchschnittliche verbreitete Auflage nach IVW bei 582.080 Exemplaren. Das sind 58.665 Exemplare pro Ausgabe weniger (–9,16 %) als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Abonnentenzahl nahm innerhalb eines Jahres um 15.663 Abonnenten auf durchschnittlich 138.668 pro Ausgabe ab (–10,15 %); damit bezogen rund 23,82 % der Leser die Zeitschrift im Abo.

Anzahl der durchschnittlich im Quartal verbreiteten Ausgaben[Bearbeiten]

Anzahl der durchschnittlich im Quartal verkauften Exemplare durch Abonnements[Bearbeiten]

Fotografen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Brigitte-Gruppe führt Chefredaktionen zusammen auf brigitte.de
  2. Ohne Models: Eine Initiative der Brigitte auf brigitte.de
  3. Zeitschriften: Modell Gabi in Der Spiegel, Ausgabe 41/2009
  4. "Brigitte": Lebert kassiert Applaus für Model-Rauswurf in DWDL vom 5. Oktober 2009
  5. Reaktionen auf Brigitte "Ohne Models" auf brigitte.de
  6. "Brigitte"-Relaunch "Keiner ist mehr sicher" in Süddeutsche Zeitung vom 5. Oktober 2009
  7. Anti-Magermodel-Bewegung: "Mollig mit Größe 42 - das ist doch ein Witz" in Spiegel Online vom 22. Januar 2010
  8. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/frauenzeitschrift-brigitte-zeigt-wieder-professionelle-models-11881511.html