Universität Bremen
| Universität Bremen | |
|---|---|
| Gründung | 1971 |
| Ort | Bremen |
| Bundesland | Freie Hansestadt Bremen |
| Staat | Deutschland |
| Leitung | Wilfried Müller |
| Studenten | 18.525 (WS 2010/11)[1] |
| Mitarbeiter | etwa 3.200 (2010)[2] |
| davon Professoren | etwa 280 (2010) |
| Jahresetat | 270,1 Mio. € (2009) |
| Website | www.uni-bremen.de |
Die Universität Bremen (kurz Uni Bremen) ist mit dem Gründungsjahr 1971 eine der jüngeren staatlichen Universitäten Deutschlands und mit ca. 18.500 Studierenden und etwa zweitausend Wissenschaftlern die größte Hochschule des Landes Bremen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Tradition der heutigen Universität Bremen kann auf die Bremer Lateinschule zurückgeführt werden, welche im Jahr 1584 zum „Gymnasium Academicum“ umbenannt wurde. 1610 erfolgte die Umwandlung zum „Gymnasium Illustre“, einer Hochschule mit den vier klassischen Fakultäten Theologie, Jura, Medizin und Philosophie. Diese Hochschule bestand bis 1810 und wurde von Napoleon I. aufgelöst. Unter der napoleonischen Herrschaft wurde stattdessen über eine „französisch-bremische Universität“ nachgedacht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde im Jahre 1948 über die Gründung einer „Internationalen Universität Bremen“ diskutiert.
Der Studienbetrieb der heutigen Universität wurde zum Wintersemester 1971/72 aufgenommen. Die Gründungsphase in den 1960er Jahren verlief sehr kontrovers und führte unter anderem zur Beendigung der Bremer Koalition zwischen SPD und FDP. Sie war auch von einem Bauland-Skandal begleitet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 11. November 1968 durch Studenten und Schüler scherzhaft unter dem Namen „Marx- & Moritz-Universität“ – letzteres nach dem Namen des damaligen Bildungssenators Moritz Thape. 1971/1973 wurde die Pädagogische Hochschule Bremen integriert. Geplant war eine Universität mit den klassischen Fächern Jura, Medizin und Naturwissenschaften, doch mit einem fächerübergreifenden Lernen, dem sogenannten Projektstudium. Der herkömmliche Begriff Fakultät wurde durch den Begriff Fachbereich ersetzt. Die Studiengänge Lehramt und Jura wurden einphasig gestaltet, d. h. dass Absolventen nach der Ersten Staatsprüfung nicht in den Beruf gingen, sondern an der Universität blieben und durch entsprechende Praxisanteile auf die Zweite Staatsprüfung vorbereitet wurden. Die einphasigen Studiengänge setzten sich auf Dauer nicht durch, da die Bremer Absolventen teilweise Schwierigkeiten bei der Bewerbung in anderen Bundesländern bekamen. Die Fachbereiche Medizin und Theologie wurden nicht eingerichtet.
Im Juni 1997 wurde die Mensa durch einen Brand vollständig zerstört. Zwei Kinder hatten auf dem Dach mit von Handwerkern zurückgelassenen Brandbeschleunigern gespielt und dabei ein Feuer entfacht. Der Wiederaufbau der Mensa kostete 36 Mio. D-Mark[3], Eröffnung war im März 2000.[4]
In der Selbstverwaltung der Universität wurde die Drittelparität eingeführt, die Gleichberechtigung der Statusgruppen Lehrende, Studierende und der so genannten Dienstleister. Die Klage einiger Professoren beendete schließlich die Drittelparität.
Einige Bestandteile des so genannten Bremer Modells sind bis heute erhalten geblieben. So ist die Lehre auf forschendes Lernen, Interdisziplinarität, Praxisorientierung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft ausgerichtet. Insbesondere in der Informatik existiert dieses Modell weiter, bei dem ein bedeutender Teil des Hauptstudiums in einem studentischen Projekt (Projektstudium) absolviert wird.
Das ursprüngliche Bremer Modell sowie Tendenzen bei der Berufung einiger Hochschullehrer brachte der Uni Bremen den Ruf einer roten Kaderschmiede ein. Viele Hochschullehrer brachten die von Karl Marx entwickelte Theorie des historischen Materialismus ein, teilweise waren sie in marxistischen Gruppen aktiv. Dazu gehörten die oft an den Gremientagen am Mittwoch Vormittag (nominell keine Veranstaltungen) durchgeführten Außendarstellungen (Demonstrationen) in der Bremer Innenstadt. Zu den bekanntesten Professoren aus der Gründerzeit gehörte der Physiker Jens Scheer.
In den folgenden Jahren konnte die Universität Bremen ihren Ruf als „exzellente Universität“ etablieren.[5] Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder im Jahr 2006 platzierte sich die Universität Bremen im Bereich „Zukunftskonzepte zur universitären Spitzenforschung“ unter den besten Zehn der bundesdeutschen Universitäten. Die Universität Bremen gilt heute als Wissenschaftszentrum im Nordwesten Deutschlands.
[Bearbeiten] Exzellenzinitiative
Insgesamt hat die Universität Bremen drei Exzellenzeinrichtungen vorzuweisen, die durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert werden.
Durch die erste Runde der Exzellenzinitiative wird die Graduiertenschule Global Change in the Marine Realm gefördert.[6]
Im Zuge der zweiten Runde der Exzellenzinitiative werden die Graduiertenschule Bremen International Graduate School of Social Sciences, ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Jacobs University, sowie der Exzellenzcluster Marum – The Ocean in the Earth System der Universität Bremen gefördert. Dies gaben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat am 19. Oktober 2007 in Bonn bekannt.[7]
Die Universität Bremen zählt zu den sieben Universitäten, die in der dritten Runde der Exzellenzinitiative vorausgewählt wurden. Im Sommer 2012 wird eine gemeinsame Kommission aus Vertretern der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates der Bundesregierung entscheiden, welche Universitäten mit welchen Vorhaben und Einrichtungen bis Ende 2017 mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro gefördert werden.[8]
[Bearbeiten] Lehre
Die Universität Bremen bietet derzeit in zwölf Fachbereichen zirka 80 Studiengänge an, dabei ersetzen Bachelor (B.Sc. & B.A.) und Master (M.Sc. & M.A.) zunehmend die traditionellen Abschlüsse Diplom, Magister, Staatsexamen. Nicht gelehrt werden zum Beispiel Medizin, Architektur und Theologie (dafür jedoch Religionswissenschaften).
Die Universität ist in zwölf Fachbereiche (Fakultäten) gegliedert:
- Fachbereich 01: Physik/Elektrotechnik
- Fachbereich 02: Biologie/Chemie
- Fachbereich 03: Mathematik/Informatik
- Fachbereich 04: Produktionstechnik – Maschinenbau / Verfahrenstechnik
- Fachbereich 05: Geowissenschaften
- Fachbereich 06: Rechtswissenschaft
- Fachbereich 07: Wirtschaftswissenschaft
- Fachbereich 08: Sozialwissenschaften
- Fachbereich 09: Kulturwissenschaften
- Fachbereich 10: Sprach- und Literaturwissenschaften
- Fachbereich 11: Human- und Gesundheitswissenschaften
- Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften
Ergänzt wird das Lehrangebot durch Virtuelle Vorlesungen, den sogenannten e-learning Modulen. In Lernvideos werden interdisziplinäre Inhalte vermittelt und anschließend abgeprüft.
[Bearbeiten] Forschung
Die Universität Bremen nimmt bei der Einwerbung von Drittmitteln in der Forschung laut Statistischem Bundesamt (2003) bundesweit die fünfte Position ein.
Mit der Profilierung interdisziplinärer Wissenschaftsschwerpunkte hat die Uni Bremen inzwischen neun DFG-geförderte Sonderforschungsbereiche sowie das DFG-Forschungszentrum „Ozeanränder“.
[Bearbeiten] Sonderforschungsbereiche
Die Universität verfügt über acht Sonderforschungsbereiche (SFB):
- SFB 372: Sprühkompaktieren
- SFB 517: Neuronale Grundlagen kognitiver Leistungen
- SFB 570: Distortion Engineering – Verzugsbeherrschung in der Fertigung
- SFB 597: Staatlichkeit im Wandel
- SFB/TR4: Prozessketten zur Replikation komplexer Optikkomponenten
- SFB/TR8: Raumkognition – Schließen, Handeln, Interagieren
- SFB 637: Selbststeuerung logistischer Prozesse
- SFB 747: Mikrokaltumformen
[Bearbeiten] Forschungseinrichtungen
Im Bereich des Campus sind viele Institute und Forschungseinrichtungen angesiedelt, die der Universität entweder angehören oder in enger Kooperation mit ihr stehen. Zu den größeren Einrichtungen gehören unter anderem:
- AIB – Arbeitswissenschaftliches Institut Bremen
- ANT – Arbeitsbereich Nachrichtentechnik
- artec – Forschungszentrum Nachhaltigkeit
- BCCMS – Bremen Center for Computational Material Science
- BCM – Bremer Centrum für Mechatronik
- BIAS – Bremer Institut für angewandte Strahltechnik, seit 1977
- BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik
- BIKQS - Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien
- BIMAQ – Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft
- BIME - Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen
- BIPS – Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin
- BITZ – Bremer Technologiezentrum; Architekt (1985): Gert Schulze
- BreMarE - Bremen Marine Ecology – Center for Research and Education (BreMarE)
- CEuS – Jean Monnet Centre for European Studies
- DFKI Bremen – Standort Bremen des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (Saarbrücken/Kaiserslautern), seit 2006
- EUROMEMO – Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik in Europa
- Forschungsstelle Osteuropa, seit 1982
- Forschungs- und Kooperationsstelle Schifffahrt, seit 1997
- IALB – Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente
- IAT – Institut für Automatisierungstechnik
- IAW – Institut für Arbeit und Wirtschaft
- IBB – Institut für Bodenkunde
- IDN – Institut für Didaktik der Naturwissenschaften
- IFAM – Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung
- IFP – Institut für Festkörperphysik
- IMSAS – Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme
- InIIS – Institut für Interkulturelle und Internationale Studien
- IfH – Institut für Hirnforschung
- ifib – Institut für Informationsmanagement Bremen
- ISIS - Integrated Solutions in Sensorial Structure Engineering, Sensorial Materials Scientific Centre, seit 2008
- ISL – Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik, seit 1954
- ITB – Institut Technik und Bildung, seit 1986
- ITEM – Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik
- ITP – Institut für Theoretische Physik
- IUP – Institut für Umweltphysik (mit dem organisatorisch angeschlossenen IFE – Institut für Fernerkundung), seit 1993
- IWT – Institut für Werkstofftechnik, seit 1950
- LogDynamics – Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics, seit 1995
- MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (zusammen mit dem DFG-Forschungszentrum Ozeanränder: RCOM – Research Center Ocean Margins, seit 2001)
- MeVis – Center for Medical Diagnostic Systems and Visualization, seit 1995
- MPI Bremen – Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie
- MRC Bremen – Mobile Research Center, seit 2004
- PIW – Progress-Institut für Wirtschaftsforschung
- TZI – Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik, seit 1995
- UFT – Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien, Architekt (1992): Gert Schulze
- ZARM – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
- ZeMKI - Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung
- ZeS – Zentrum für Sozialpolitik
- ZeTeM – Zentrum für Technomathematik
- ZHG – Zentrum für Humangenetik
- ZKW – Zentrum für Kognitionswissenschaften
- ZMT - Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie
- ZPHG – Zentrum philosophische Grundlagen der Wissenschaften, seit 1984
[Bearbeiten] Sonstiges
An der Uni Bremen gibt es seit 1991 einen Beschluss des Akademischen Senates, der Militär- und Rüstungsforschung ablehnt.
Die Universität Bremen war Teil des Wbone-Netzwerks für Bildungseinrichtungen und gehört zum Verbund Norddeutscher Universitäten.
Im August 2011 wurde von Angehörigen der Uni die Solargenossenschaft UniBremenSolar gegründet. Unabhängig von der Universitätsleitung engagieren sich Lehrende und Studierende, dem Leitbild der Universität „Umweltgerechtes Handeln“ und den „Nachhaltigkeits- und Umweltleitlinien“ gerecht zu werden.
[Bearbeiten] Bibliotheken
→ Siehe Hauptartikel Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) ist die wissenschaftliche Bibliothek des Landes und der Universität Bremen. Sie stellt als Staatsbibliothek und Universitätsbibliothek Benutzern und Institutionen aus dem Land Bremen und dem Unterweserraum wissenschaftliche und regional bezogene Literatur zur Verfügung.
Das gedruckte und elektronische Informationsangebot besteht (Stand 2008) aus 3.252.772 Bänden (Bücher, Zeitschriften und Zeitungen), 242.142 Dissertationen, 6.446 Karten, 13.603 Raritäten, 184 Inkunabeln, 68.071 Noten, 97.125 AV-Materialien, 8.090 laufend bezogenen gedruckten Zeitschriften und 21.248 laufend bezogenen elektronischen Zeitschriften. Im Jahr 2008 haben 38.129 aktive Benutzer die Bibliothek aufgesucht und es gab 1.433.837 Bibliotheksbesuche pro Jahr.[9]
Neben dem Hauptgebäude auf dem Campus gibt es neun weitere dezentrale Standorte:
- Die Bereichsbibliotheken für Wirtschaftswissenschaften (Uni – Hochschulring 4), für Physik und Elektrotechnik (Uni – NW 1), für Mathematik und für Informatik (Uni – MZH), und für die Rechtswissenschaften (Uni – GW 1) sowie
- die Teilbibliotheken der Hochschule Bremen (für Technik und Sozialwesen: Neustadtswall 30 und für Wirtschaft und Nautik: Werderstraße 73), der Hochschule für Künste Bremen (für Kunst im Speicher XI, für Musik in der Dechanatstraße) und der Hochschule Bremerhaven (Karlsburg 7, Haus S)
[Bearbeiten] Finanzen
Im Jahr 2007 verfügte die Uni Bremen über einen Gesamtetat von zirka 251,6 Millionen Euro. Davon stammten etwa 77,3 Millionen aus Drittmitteln.[11]
Sparmaßnahmen der Bremer Landesregierung und die Belastungen durch die wachsende Zahl der Studierenden haben die Finanzsituation der Universität verschlechtert. Eine Folge der finanziellen Probleme ist die Diskussion zur Einführung von Studiengebühren seit Ende 2002. Eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 € pro Semester wurde 2004 eingeführt. Momentan wird von der Bremer Politik der HGP (Hochschulgesamtplan) diskutiert, in dem die Finanzmittel der nächsten Jahre bestimmt sind. Hierbei soll es zu einer Kürzung um zirka 25 % kommen, in deren Folge die Studiengänge Sport und Behindertenpädagogik geschlossen und andere nur noch als Rumpfstudiengänge fortgeführt werden sollen. Die Entscheidung darüber wurde am 16. Februar 2008 im zuständigen Ausschuss der Bremer Bürgerschaft getroffen.
Bei dem seit einigen Jahren anstehenden Generationenwechsel wurden wegen der knappen Mittel viele Lehrstühle nicht nachbesetzt.
[Bearbeiten] Lage
Die Universität Bremen ist eine Campus-Universität und nahezu alle Einrichtungen sind zentral an der Universität und dem benachbarten „Technologiepark Bremen“ angesiedelt.
Der Campus bildet mit dem Technologiepark fast einen eigenen Stadtteil am Rande Bremens und liegt verkehrsgünstig an der Autobahn A27 mit eigener Abfahrt. Darüber hinaus ist die Universität gut per Bus (Linien 20, 21, 22, 28, 630, 670) oder Straßenbahn zu erreichen. Auf dem Campus gibt es drei Haltestellen der Straßenbahnlinie 6.
Auf der Weser-Halbinsel Teerhof befindet sich ein Gästehaus der Universität, ein anderes in der Lise-Meitner-Straße in unmittelbarer Nähe zum Campus.
Das Bremer Semesterticket gilt im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen, Verkehrsverbund Ems-Jade, der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Cloppenburg und außerhalb deren Gebieten auf den Schienenstrecken nach (im Uhrzeigersinn) Cuxhaven, Buxtehude, Hamburg, Hannover, Osnabrück, Rheine, Emden, Norddeich und Wilhelmshaven.
[Bearbeiten] Universitätsleitung
[Bearbeiten] Rektoren
- 1964 bis 1966 Otto Weber, Erster Gründungsrektor
- 1970 bis 1973 Thomas von der Vring, Gründungsrektor
- 1974 bis 1977 Hans-Josef Steinberg
- 1977 bis 1982 Alexander Wittkowsky
- 1982 bis 2002 Jürgen Timm
- 2002 bis Aug. 2012 Wilfried Müller
- Ab Sept. 2012 Bernd Scholz-Reiter
[Bearbeiten] Konrektoren
Nur im Land Bremen heißen die Prorektoren mit eigenem Geschäftsbereich Konrektoren.
- 1982 bis 1984 Jürgen A. E. Meyer
[Bearbeiten] Kanzler
- 1970 bis 1983 Hans Heinrich Maaß, Gründungskanzler und Kanzler
- 1984 bis 1990 Ralf Wilken
- 1990 bis 1991 Herbert Berger
- Seit 1991 Gerd-Rüdiger Kück
[Bearbeiten] Weitere Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Professoren
Siehe: Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bremen)
[Bearbeiten] Bekannte Absolventen (Auswahl)
- Jürg Acklin (* 1945), Schweizer Psychoanalytiker und Autor
- Stefan Dzikowski (* 1957), deutscher Autor von Sachbüchern zum Thema Autismus
- Hubertus Knabe (* 1959), deutscher Historiker und Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
- Gesa Lindemann (* 1956), deutsche Soziologin
- Ulrich Marseille (1955), deutscher Unternehmer und Politiker (PRO)
- Peter Masuch (* 1951), Präsident des Bundessozialgerichts, (Abschluss 1978)
- Werner Müller (* 1946), deutscher Politiker und Manager, (promoviert 1978)
- Ayşe Polat (* 1970), deutsche Regisseurin und Autorin mit türkisch-kurdischen Wurzeln
- Reyhan Şahin, deutsche Rapperin, Schauspielerin und Radiomoderatorin
- Enrique Schmidt (* 1949; † 1984), nicaraguaischer Politiker
- Silvia Schön (* 1959), deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
- Helga Trüpel (* 1958), deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
- Helmut Woll (* 1950), deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- Coldmirror (* 1984), deutsche Youtube-Künstlerin
[Bearbeiten] Literatur
- Thomas von der Vring: Hochschulreform in Bremen. Bericht des Rektors über Gründung und Aufbau der Universität Bremen während seiner Amtszeit von 1970 bis 1974. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt 1975, ISBN 3-434-00250-2.
- Peter Meier-Hüsing: Universität Bremen - 40 Jahre in Bewegung. Edition Temmen, Bremen 2011, ISBN 978-3-8378-1015-8.
- Birte Gräfing: Bildungspolitik in Bremen von 1945 bis zur Gründung der Universität 1971. Bremen, Univ., Diss., 2004. LIT-Verlag, Münster 2006.
- Birte Gräfing: Tradition Reform. Die Universität Bremen 1971 - 2001. Donat Verlag, Bremen 2012. ISBN 978-3-938275-98-5
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Universität Bremen
- Winnie Abraham (Red.): Die Welt fest im Blick. 35 Jahre Uni Bremen. 26. Mai 2006 (PDF, 2,21 MB).
- Links zum Thema Universität Bremen im Open Directory Project
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ uni-bremen.de: Studierendenstatistik für das Wintersemester 2010/11. Abgerufen im Februar 2011
- ↑ uni-bremen.de: Zahlen und Fakten. Abgerufen im Februar 2011
- ↑ Essen auf die feine Art, UniSPIEGEL 3/2000, abgerufen am 20. Juli 2011
- ↑ „Fertiggerichte gibt’s hier nicht“, campolis.de, abgerufen am 20. Juli 2011
- ↑ Der Spiegel vom 21. Februar 2006; Die Zeit vom 11. März 2004; Berliner Zeitung vom 7. Februar 2006; Deutschlandradio Kultur vom 4. Dezember 2006.
- ↑ Bundesbildungsministerium: „Exzellenzinitiative“, Abschnitt Graduiertenschulen.
- ↑ DFG-Pressemitteilung zur Entscheidung der zweiten Runde der Exzellenzinitiative. Vgl. Exzellenzinitiative: Universität Bremen doppelt erfolgreich. Universität Bremen, Pressemitteilung Nr. 286/9. Oktober 2007 SC.
- ↑ Ergebnis der Sitzung der Gemeinsamen Kommission Exzellenzinitiative am 2. März 2011 (abgerufen am 2. März 2011)
- ↑ Staats- und Universitätsbibliothek Bremen: www.suub.uni-bremen.de. Siehe Wir über uns → Bibliothek in Zahlen, Stand: 3. Januar 2010
- ↑ Das GW3 trotzt dem Bagger. Auf: GW3. Freiräume erkämpfen und verteidigen. Abgerufen am 19. November 2009.
- ↑ Uni kurz vorgestellt – Finanzen. Auf: uni-bremen.de.
Universitäten: Universität Bremen | Jacobs University Bremen
Kunst- und Musikhochschule: Hochschule für Künste Bremen
Hochschulen: APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft | Hochschule für Oekonomie & Management | Hochschule Bremen | Hochschule Bremerhaven | Hochschule für internationale Wirtschaft und Logistik | Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen
53.1086591666678.8536069444444Koordinaten: 53° 6′ 31,2″ N, 8° 51′ 13″ O