Giganten mit stählernen Fäusten

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Filmdaten
Deutscher Titel Giganten mit stählernen Fäusten
Originaltitel Deathsport
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 78 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Nicholas Niciphor
Allan Arkush
Roger Corman
Drehbuch Nicholas Niciphor
Donald Stewart
Produktion Roger Corman
Musik Andrew Stein
Kamera Gary Graver
Schnitt Larry Bock
Besetzung

Giganten mit stählernen Fäusten (Originaltitel: Deathsport, Alternativtitel: Death Race 2050) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1978. Mitverantwortlich für Regie, Drehbuch und Produktion war Roger Corman.

Handlung[Bearbeiten]

Im Jahre 3000, in einer postapokalyptischen Welt nach den Neutronen-Kriegen, ist die Welt gespalten. Die Todesstrafe wurde abgeschafft, zur Beruhigung der Massen finden sogenannte „Todesrallyes“ statt. Die „Geächteten“ treten mit primitiven Waffen gegen die mit Laserkanonen und Motorrädern ausgerüsteten Stadtmenschen an.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Giganten mit stählernen Fäusten wurde in Deutschland unter dem Alternativtitel Death Race 2050 auf DVD veröffentlicht. Des Weiteren erschien der Film als Todesrallye in Helix-City.
  • Roger Corman produzierte mit Frankensteins Todesrennen / Death Race 2000 (1975, ebenfalls mit David Carradine in der Hauptrolle), Giganten mit stählernen Fäusten (1978) und Death Race (2008, Jason Statham in der Hauptrolle) drei Filme ähnlicher Grundhandlung, die aber inhaltlich nicht zusammenhängen und keinesfalls eine Trilogie darstellen.
  • Das Budget betrug 150.000 US-Dollar.
  • Die optischen Effekte sind von eher unterdurchschnittlicher Qualität und genügen nicht den technischen Möglichkeiten der 1970er Jahre. Für die Darstellung der Massenszenen wurden jedoch einige recht aufwändige Matte Paintings erstellt.
  • „Scream Queen“ Linnea Quigley, u. a. bekannt aus Verdammt, die Zombies kommen (1985), hatte hier eine ihrer ersten Rollen.
  • Claudia Jennings, Darstellerin der Deneer, war 1970 Playmate des Jahres. Sie starb 1979 bei einem Verkehrsunfall.
  • Im Film wurden diverse Geräusche aus Krieg der Sterne verwendet. Unter anderem das Heulen der Jäger, das Atmen von Darth Vader, bis hin zu den Schüssen aus den Laserpistolen.

Kritik[Bearbeiten]

„Belangloser Science-Fiction-Film um die althergebrachte Auseinandsersetzung des Guten mit dem Bösen, kommerztüchtig zusammengeschustert aus handelsüblichen Zukunfts- und Horror-Versatzstücken, angereichert mit einer unglaubhaften Love-Story.“

Lexikon des internationalen Films [1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rezension des Filmlexikons