Hamburg-Rönneburg

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Wappen von Hamburg
Rönneburg
Stadtteil von Hamburg
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Koordinaten 53° 26′ 15″ N, 10° 0′ 16″ O53.43744166666710.004475Koordinaten: 53° 26′ 15″ N, 10° 0′ 16″ O
Fläche 2,3 km²
Einwohner 3203 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 1393 Einwohner/km²
Postleitzahl 21079
Vorwahl 040
Bezirk Harburg
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Rönneburg (plattdeutsch Rönnborg) ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Harburg.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Rönneburg liegt am südlichen Stadtrand von Hamburg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

An Rönneburg grenzende Hamburger Stadtteile sind Gut Moor im Nordosten, Wilstorf und Harburg im Nordwesten, Langenbek im Westen und Sinstorf im Südwesten. Im Süden und im Osten grenzt Rönneburg an die Gemeinde Seevetal im niedersächsischen Landkreis Harburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Burgberg
Wurzeln einer Buche am Burgberg

Die Runneborge wurde erstmals 1233 urkundlich erwähnt. Der Name stammt von einem kleinen Bach am Fuß der Burg, genannt Rönne, mit der Bedeutung Rinnsal. Die Rönneburg diente der Kontrolle der Elbmarsch. Der Burgberg ist noch heute inmitten des Ortes erkennbar.[1] 1937 wurde das preußische Rönneburg ebenso wie die Stadt Harburg-Wilhelmsburg und einige andere Orte des Landkreises durch das Groß-Hamburg-Gesetz Teil Hamburgs.

Politik[Bearbeiten]

Die Bürgerschaftswahl 2011 für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung brachte in Rönneburg folgendes Ergebnis[2]:

Wahlberechtigte: 2.322, Wahlbeteiligung: 63,3 %

  1. SPD 51,7 %
  2. CDU 26,4 %
  3. GAL 7,2 %
  4. FDP 4,5 %
  5. Die Linke 5,2 %
  6. Übrige 5,0 %


Sport[Bearbeiten]

Fußball: Die 1. Herren-Mannschaft des SV Rönneburg spielt in der Kreisliga 1, die 2. Herren-Mannschaft in der Kreisliga 4.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Schwerlastkran Fa. Weseloh

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Das DRK betreibt in der Vogteistraße die Kindertagesstätte Villa Kunterbunt.

Verkehr[Bearbeiten]

Hauptdurchgangsstraße ist die Vogteistraße, die von Harburg nach Meckelfeld führt. Östlich des Geestrandes verlaufen die Bahnstrecken Hamburg-Bremen und Hamburg-Hannover, die hier vereinigt sind, jedoch keinen Haltepunkt haben.

Von etwa 1930 bis 1971 war Rönneburg Endstation einer Straßenbahnlinie aus der Hamburger und Harburger Innenstadt. Die Haltestelle befand sich am Ortsrand in der Radickestraße. Von 1961 bis 1977 verkehrte eine Bahnbus-Linie (147) von Harburg über Rönneburg und Meckelfeld nach Glüsingen bzw. zur Waldquelle. Nach Stilllegung der Straßenbahn wurde eine HHA-Busverbindung nach Rönneburg eingerichtet, zunächst die 156 (Wilhelmsburg - Rönneburg), die 1983 durch die 141 (Neugraben - Rönneburg) ersetzt wurde. 1994/95 erfolgte die Verlängerung nach Meckelfeld. Der Nordosten Rönneburgs wird durch die Linie 241 (Bostelbek - Rönneburg) bedient.

Nachts besteht keine direkte Anbindung; man kann jedoch die Langenbeker Haltestelle Einhausring (143/643) benutzen.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt die Grundschule Rönneburg.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Hanne Darboven (1941-2009) Konzeptkünstlerin

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hamburg-Rönneburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten]

  1. Horst Beckershaus: Die Namen der Hamburger Stadtteile. Woher sie kommen und was sie bedeuten, Hamburg 2002, ISBN 3-434-52545-9, S. 106
  2. Endgültiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2011 (mit Briefwahl).