Hamburg-Rönneburg
| Koordinaten | 53° 26′ 15″ N, 10° 0′ 16″ O53.43744166666710.004475Koordinaten: 53° 26′ 15″ N, 10° 0′ 16″ O |
| Fläche | 2,3 km² |
| Einwohner | 2967 (31. Dez. 2002) |
| Bevölkerungsdichte | 1290 Einwohner/km² |
| Postleitzahl | 2.... |
| Vorwahl | 040 |
| Bezirk | Harburg |
| Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein | |
Rönneburg ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Harburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Rönneburg liegt am südlichen Stadtrand von Hamburg.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
An Rönneburg grenzende Hamburger Stadtteile sind Gut Moor im Nordosten, Wilstorf und Harburg im Nordwesten, Langenbek im Westen und Sinstorf im Südwesten. Im Süden und im Osten grenzt Rönneburg an die Gemeinde Seevetal im niedersächsischen Landkreis Harburg.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Runneborge wurde erstmals 1233 urkundlich erwähnt. Der Name stammt von einem kleinen Bach am Fuß der Burg, genannt Rönne, mit der Bedeutung Rinnsal. Die Rönneburg diente der Kontrolle der Elbmarsch. Der Burgberg ist noch heute inmitten des Ortes erkennbar.[1] 1937 wurde das preußische Rönneburg ebenso wie die Stadt Harburg-Wilhelmsburg und einige andere Orte des Landkreises durch das Groß-Hamburg-Gesetz Teil Hamburgs.
[Bearbeiten] Politik
Die Bürgerschaftswahl 2011 für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung brachte in Rönneburg folgendes Ergebnis[2]:
Wahlberechtigte: 2.322, Wahlbeteiligung: 63,3%
[Bearbeiten] Sport
Fußball: Die 1. Herren-Mannschaft des SV Rönneburg spielt in der Kreisliga 1, die 2. Herren-Mannschaft in der Kreisliga 4.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
Das DRK betreibt in der Vogteistraße die Kindertagesstätte Villa Kunterbunt.
[Bearbeiten] Verkehr
Hauptdurchgangsstraße ist die Vogteistraße, die von Harburg nach Meckelfeld führt. Östlich des Geestrandes verlaufen die Bahnstrecken Hamburg-Bremen und Hamburg-Hannover, die hier vereinigt sind, jedoch keinen Haltepunkt haben.
Von etwa 1930 bis 1971 war Rönneburg Endstation einer Straßenbahnlinie aus der Hamburger und Harburger Innenstadt. Die Haltestelle befand sich am Ortsrand in der Radickestraße. Von 1961 bis 1977 verkehrte eine Bahnbus-Linie (147) von Harburg über Rönneburg und Meckelfeld nach Glüsingen bzw. zur Waldquelle. Nach Stilllegung der Straßenbahn wurde eine HHA-Busverbindung nach Rönneburg eingerichtet, zunächst die 156 (Wilhelmsburg - Rönneburg), die 1983 durch die 141 (Neugraben - Rönneburg) ersetzt wurde. 1994/95 erfolgte die Verlängerung nach Meckelfeld. Der Nordosten Rönneburgs wird durch die Linie 241 (Bostelbek - Rönneburg) bedient.
Nachts besteht keine direkte Anbindung; man kann jedoch die Langenbeker Haltestelle Einhausring (143/643) benutzen.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt die Grundschule Rönneburg.
[Bearbeiten] Weblinks
- Stadtteil Statistik
- http://www.v-roenn.de/Chronic1/Chronic2d/Chronik_D_VR207_216.pdf (PDF-Datei; 875 kB)
[Bearbeiten] Belege
- ↑ Horst Beckershaus: Die Namen der Hamburger Stadtteile. Woher sie kommen und was sie bedeuten, Hamburg 2002, ISBN 3-434-52545-9, S. 106
- ↑ Endgültiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2011 (mit Briefwahl).
