Hamburg-Francop

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Wappen von Hamburg
Francop
Stadtteil von Hamburg
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Koordinaten 53° 30′ 29″ N, 9° 51′ 10″ O53.508129.85279Koordinaten: 53° 30′ 29″ N, 9° 51′ 10″ O
Fläche 9,1 km²
Einwohner 677 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 74 Einwohner/km²
Postleitzahl 2....
Vorwahl 040
Bezirk Harburg
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
Schild zu Francop

Francop ist ein Stadtteil der Freien und Hansestadt Hamburg im Bezirk Harburg. Der Stadtteil gehört zum Alten Land.

Geografie[Bearbeiten]

Ausdehnung[Bearbeiten]

Alle Häuser Francops liegen an einer langen Straße. Die Straße wechselt jedoch mehrmals den Namen. Von West nach Ost: Vierzigstücken, Hohenwischer Straße, Hinterdeich.

Nachbarstadtteile[Bearbeiten]

Nördlich an Francop grenzt Finkenwerder im Bezirk Hamburg-Mitte, östlich an Altenwerder, süd-östlich an Moorburg und Hausbruch, südlich an Neugraben-Fischbek und westlich an Neuenfelde.

Geschichte[Bearbeiten]

Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges

Die erste urkundliche Erwähnung Francops stammt aus dem Jahr 1235, die Entstehung der Ortschaft wird jedoch früher, Mitte des 12. Jahrhunderts, angenommen. Der Name verweist auf einen Mann namens Franko oder Franke als Ortsgründer. Der Zusatz -cop oder -koop stammt dabei aus dem Mittelniederländischen und führt zurück auf Siedlungsbeamte, die im Auftrag der Grundherrschaft für die Anwerbung von Kolonisten sorgten, die in der südlichen Elbmarsch oftmals aus den Niederlanden stammten.[1]

1937 wurde Francop ebenso wie einige andere Gemeinden im preußischen Landkreis Harburg durch das Groß-Hamburg-Gesetz Teil Hamburgs.

Politik[Bearbeiten]

Die Bürgerschaftswahl 2011 für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung brachte in Francop folgendes Ergebnis[2]:

Wahlberechtigte: 511, Wahlbeteiligung: 64,0 % (2011)

Wahlergebnisse[Bearbeiten]

SPD CDU FDP Grüne-GAL Die Linke Übrige
Bürgerschaftswahl 2011 45,4 % 31,5 % 13,7 % 04,5 % 01,5 % 03,4 %
Bürgerschaftswahl 2008 25,9 % 59,3 % 05,5 % 04,5 % 03,1 % 01,7 %
Bürgerschaftswahl 2004 23,5 % 59,3 % 03,7 % 06,6 % 06,9 %
Bürgerschaftswahl 2001 23,0 % 38,1 % 09,0 % 05,2 % 00,3 %1) 24,4 %2)
Bürgerschaftswahl 1997 36,8 % 35,8 % 04,7 % 09.0 % 13,7 %3)
Bürgerschaftswahl 1993 38,7 % 36,4 % 05,9 % 06,6 % 12,4 %4)
Bürgerschaftswahl 1991 43,2 % 46,2 % 03,0 % 03,6 % 04,0 %
Bürgerschaftswahl 1987 39,7 % 52,4 % 04,5 % 03,2 % 00,2 %
Bürgerschaftswahl 1986 35,3 % 52,9 % 04,0 % 06,3 % 01,5 %
Bürgerschaftswahl Dez. 1982 38,8 % 52,8 % 02,8 % 05,6 %
Bürgerschaftswahl Juni 1982 32,1 % 56,5 % 02,8 % 08,1 % 00,5 %
Bürgerschaftswahl 1978 42,6 % 49,6 % 04,9 % 01,5 %5) 01,4 %
Bürgerschaftswahl 1974 34,9 % 52,0 % 11,7 % 01,4 %
Bürgerschaftswahl 1970 44,7 % 41,2 % 07,8 % 06,3 %6)
Bürgerschaftswahl 1966 39,5 % 48,4 % 07,1 % 05,0 %7)

1) Als PDS/Linke Liste.
2) Darunter 22,7 % für die Schill-Partei.
3) Darunter 5,3 % für die DVU.
4) Darunter 6,6 % für Die Republikaner.
5) Als Bunte Liste - Wehrt Euch.
6) Darunter 6,0 % für die NPD.
7) NPD.


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Fachwerkhaus

In Francop gibt es viele alte Fachwerkhäuser.


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Deich zwischen Obstplantagen und Hohenwischer Straße

Die Francoper leben hauptsächlich vom Obstanbau.

Verkehr[Bearbeiten]

In Francop verkehren zwei HVV-Buslinien, die Linie 157 Bf. Harburg - Moorburg - Hohenwisch und die Linie 257 S-Neugraben - Francop - Neuenfelde - Jork.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hamburg-Francop – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Horst Beckershaus: Die Namen der Hamburger Stadtteile. Woher sie kommen und was sie bedeuten, Hamburg 2002, ISBN 3-434-52545-9, S. 43
  2. Endgültiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2011 (PDF; 62 kB).