Hans Kies

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Hans Kies (in der Mitte, 1965) mit Johanna Grotewohl

Hans Kies (* 4. Dezember 1910 in Kolberg; † 4. Juni 1984 in Berlin) war ein deutscher Bildhauer und Politiker.

Hans Kies lernte nach Vollendung seiner schulischen Laufbahn den Beruf des Maschinenschlossers. Ab 1931 studierte er an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst (der späteren Staatlichen Hochschule für bildende Künste) in Berlin-Charlottenburg. Das Studium beendete er 1939. Anschließend ging er zum Militär, leistete seinen Dienst von 1940 bis 1945 und ging danach nach Usedom, wo er von 1945 bis 1950 Bürgermeister von Zinnowitz war. Nebenher arbeitete er als freier Künstler. 1958 wurde er Stadtverordneter von Berlin.

Hans Kies gehörte dem Künstlerkollektiv an, das von 1955 bis 1958 die Denkmäler im Konzentrationslager Buchenwald schuf. 1960 errichtete er am Friedhof der Märzgefallenen in Berlin-Friedrichshain das Denkmal „Roter Matrose“, welches an die Gefallenen der Novemberrevolution 1918 erinnern soll. Ebenfalls von ihm stammt die Karl-Marx-Gedenkstätte in Alt-Stralau von 1964. In Schwerin schuf er 1965 das Relief für die „Gedenkstätte verdienter Kämpfer für Demokratie und Sozialismus“. Ab 1969 wurde er Dozent an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

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 Commons: Hans Kies – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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