Hasliberg
| Hasliberg | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Bern |
| Verwaltungskreis: | Interlaken-Oberhasli |
| Gemeindenummer: | 0783 |
| Postleitzahl: | 6083-6086 |
| Koordinaten: | 658194 / 17607446.7333288.2000041082Koordinaten: 46° 44′ 0″ N, 8° 12′ 0″ O; CH1903: 658194 / 176074 |
| Höhe: | 1'082 m ü. M. |
| Fläche: | 41.7 km² |
| Einwohner: | 1238 (31. Dezember 2010)[1] |
| Website: | www.hasliberg.ch |
| Karte | |
Hasliberg ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli des Kantons Bern in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Das Gemeindegebiet Hasliberg beginnt hinter dem Brünigpass (1.008 m Höhe). Von da aus dehnt es sich über die ganze Sonnenterrasse des Haslitals aus bis zur Planplatten (2.246 m) und zieht sich weiter bis ins Gebiet Baumgarten/Engstlenalp. Die Gemeinde grenzt im Westen und Süden an Meiringen, östlich an Innertkirchen und im Norden an den Kanton Obwalden. Höchster Punkt der Gemeinde Hasliberg ist das "Glogghüs" mit 2534 m.ü. Meer, der tiefste Punkt liegt im Fussweg im Reutiberg mit etwa 700 m.ü. Meer.
Das besiedelte Gebiet erstreckt sich über die vier Weiler, auf neun Kilometer Länge. Ausgehend vom Brünigpass 1008 m kommt man nach Hasliberg-Hohfluh, von dort über Hasliberg-Wasserwendi nach Hasliberg-Goldern bis schliesslich Hasliberg-Reuti auf einer Höhe zwischen 1000 bis 1200 m.ü. Meer.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Name Hasliberg leitet sich aus den althochdeutschen Gattungswörtern hasal (Haselsträucher) und Berg her.
Die erste Erwähnung des Dorfes war im Jahre 1358 als von Hasle an den Bergen die Rede war. Als Gemeinde hatte es 1834 den Namen Hasleberg, bevor es dann endgültig 1923 zu dem heutigen Namen Hasliberg kam.
[Bearbeiten] Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1764 | 1850 | 1880 | 1900 | 1930 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 | 2010 |
| Einwohner | 693 | 1309 | 1257 | 1037 | 912 | 1044 | 1172 | 1292 | 1328 | 1335 | 1276 | 1238 |
Hasliberg hat einen Ausländeranteil von 16,32 %.
[Bearbeiten] Bergbahnen
In Hasliberg-Wasserwendi gibt es eine Gondelbahn über Lischen bis zur Bergstation Käserstatt. Von dort aus führt ein Schlepplift auf Hohbühl und ein 6er-Sessellift auf Hochsträss.
Hasliberg-Reuti ist die Endstation der Luftseilbahn von Meiringen nach Hasliberg-Reuti. Von dort aus kann man auf die 2005 neugebaute 8-sitzige Gondelbahn zur Mittelstation Bidmi und Bergstation Mägisalp umsteigen. Von der Bergstation Mägisalp geht es mit der 8er-Gondelbahn "Eagle-Express" auf Planplatten in 2.250 m Höhe zum AlpenTower. Ebenfalls von Mägisalp aus führt eine 4er- Sessellift (Glogghüs I) auf Hääggen (1950 m.ü.M), wo man auf einen weiteren 4er-Sessel (Glogghüs II) umsteigen kann, um auf das Glogghüs (ca. 2500 m.ü.M) zu kommen.
[Bearbeiten] Ausflugsziele
- Abenteuer Zwergenweg Muggenstutz 1 (von Mägisalp nach Bidmi) und 2 (von Käserstatt nach Lischen)
- Alphüttenrestaurant Hääggenstubeli, gemütliches Restaurant auf 2000 m.ü.M mitten im Skigebiet, nur im Winter geöffnet.
- Restaurant Hasliberg-Wasserwendi mit aussergewöhnlichem Panoramablick auf die Gletscherberge und das Haslital bis hin zum Brienzersee.
- Restaurant Hotel Gletscherblick mit Panoramaspeisesaal
- Gasthof zur Post in Hasliberg-Goldern, Gastwirtschaft mit Sonnenterrasse
- Fussweg von Reuti nach Meiringen ca. 45 Minuten
- Gasthof zum Ritterstübli in Hasliberg-Reuti, B+B mit Restaurant und Gartenwirtschaft
[Bearbeiten] Sonstiges
In Hasliberg ist auch die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Ecole d’Humanité ansässig. Die Ecole d´Humanité ist eine Privatschule die seit 1946 unter staatlicher Aufsicht betrieben wird.
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Hasliberg
- Hasliberg im Historischen Lexikon der Schweiz
- Aktuelle und historische Bilder aus dem Skigebiet Meiringen-Hasliberg
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
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