Hassum
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
|
Hassum
Stadt Goch
|
|
|---|---|
| Koordinaten: | 51° 41′ N, 6° 4′ OKoordinaten: 51° 40′ 44″ N, 6° 4′ 9″ O |
| Höhe: | 12 m ü. NN |
| Einwohner: | 1047 (30. Juni 2007) |
| Eingemeindung: | 1. Juni 1969 |
| Postleitzahl: | 47574 |
| Vorwahl: | 02827 |
Hassum ist ein Stadtteil von Goch im Kreis Kleve am Niederrhein, Nordrhein-Westfalen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Erstmalig urkundlich erwähnt wurde Hassum 1144. Eine Kapelle hat bereits um 1300 bestanden. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die katholische Kirche, die aus dem 16. Jahrhundert stammte, nicht wieder aufgebaut. Statt dessen wurde 1948 eine Saalkirche als Notkirche erbaut, die 1968 erweitert wurde und 1978 einen freistehenden Glockenturm erhielt. Sie steht unter dem Patrozinium des hl. Willibrordus.
Im nahegelegen Reichswald und im Umfeld des heutigen Ortes Hassum, fand im Februar 1945 des 2. Weltkrieges die sogenannte Schlacht im Reichswald statt. Nach dieser Schlacht konnten die Alliierten anschließend bei Wesel einen Brückenkopf über den Rhein schlagen und somit das Ruhrgebiet einnehmen.
1969 wurde Hassum nach Goch eingemeindet
[Bearbeiten] Verkehr
Durch den Ort verläuft die Landstraße 177. Am Ortsrand liegt die Bundesautobahn 57, die als Europastraße 31 von Rotterdam nach Köln verläuft.
1873 wurde eine Bahnlinie eröffnet, die Boxteler Bahn, die London mit Berlin verband, heute aber nicht mehr besteht. Der 1908 erbaute Bahnhof wird heute als Wohnhaus genutzt.
[Bearbeiten] Vereine & Gruppierungen
Hassum hat viele Vereine, die zu 90% ehrenamtliche Tätigkeiten verlangen:
- Die Schützenbruderschaft St. Willibrord Hassum
- Die KLJB-Hassum (Katholische Landjugendbewegung Hassum)
- Der Musikzug Hassum 1930
- Löschgruppe Hassum der Freiwilligen Feuerwehr Goch

