Niederrhein (Region)

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Lage der Region Niederrhein in Deutschland

Die Region Niederrhein, verkürzt auch der Niederrhein, ist eine an die Niederlande grenzende Region im Westen des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist allerdings zu unterscheiden von dem gleichnamigen unteren Rheinabschnitt, zu dessen beiden Seiten sie sich erstreckt; der Flussabschnitt Niederrhein beginnt bereits weiter südöstlich an der Siegmündung. Auch die naturräumliche Definition des Niederrheins als nördlicher Teil der Niederrheinischen Bucht unterscheidet sich, weil dabei entgegen dem allgemeinen Sprachgebrauch auch Teile des zentralen Rheinlandes einbezogen werden, von derjenigen der Region Niederrhein.

Eine eindeutige geographische Abgrenzung des flachen eigentlichen Niederrheingebietes von den Nachbarlandschaften gibt es nicht. Das Niederrheingebiet bildet außerdem weder geologisch, historisch, politisch noch kulturell eine kontinuierliche Einheit. Gelegentlich wird die Region Niederrhein definiert durch das, was sie nicht ist: Sie ist nicht identisch mit den angrenzenden Niederlanden, mit dem benachbarten Westfalen, mit dem im Südosten beginnenden Bergischen Land oder mit dem Norden der Eifel samt Villerücken im Süden. Teile des Niederrheins überlagern sich mit dem Ruhrgebiet, das jedoch nicht zu den historischen Landschaften zählt. Am ehesten lässt sich das Niederrheingebiet als das Land kennzeichnen, dessen Bewohner die (früheren) niederfränkischen (niederrheinischen) Mundarten sprechen.

Geographie[Bearbeiten]

Kerngebiet[Bearbeiten]

Karte der Region Niederrhein
Niederrheinische Landschaft
Die Kopfweide als typisches Element der niederrheinischen Kulturlandschaft floss in das Kreiswappen Wesel ein.

Kerngebiet des Niederrheins sind die Kreise Kleve, Wesel und Viersen sowie die Städte Krefeld und Duisburg. Des Weiteren zählen am östlichen und südlichen Rand Teile der Städte Isselburg und Oberhausen, der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Mönchengladbach und der Kreis Heinsberg zum Niederrhein.

Das Gebiet entspricht ungefähr den ehemaligen Landesherrlichkeiten, nämlich dem Herzogtum Kleve, der Grafschaft Moers sowie dem ursprünglich maasländischen Quartier Roermond des Herzogtums Geldern und dem nördlichen, linksrheinischen Teil des Kurfürstentums Köln. Vor Gründung der preußischen Rheinprovinz zählten diese Gebiete größtenteils zur Provinz Jülich-Kleve-Berg, während als Provinz Großherzogtum Niederrhein stattdessen Gebiete am heutigen Mittelrhein und in der Pfalz zusammengefasst wurden.

Peripherie[Bearbeiten]

Düsseldorf, die rheinnahen Teile des Kreises Mettmann und Teile von Leverkusen, die zum historischen Herzogtum Berg gehörten, werden hingegen nur im weiteren Sinne dem Niederrhein zugerechnet. Sie verstehen sich zumeist als Bestandteil des (Gesamt-)Rheinlandes.

Linksrheinisch reicht der Niederrhein im weiteren Sinne bis ungefähr zur Linie Heinsberg, Erkelenz, Grevenbroich, Dormagen, rechtsrheinisch bis Monheim und den nördlichen Stadtteilen Leverkusens und Kölns. Diese Linie entspricht auch der Verbreitung der niederrheinischen Bierspezialität Alt.

Gliederung[Bearbeiten]

Während es keinen Oberen Niederrhein gibt, werden die Kreise Viersen, Heinsberg und Neuss sowie Mönchengladbach und Krefeld zum Mittleren Niederrhein zusammengefasst und die Kreise Wesel und Kleve als Unterer Niederrhein bezeichnet. Dieser Einteilung folgen in etwa auch die beiden Industrie- und Handelskammern am Niederrhein: die Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve in Duisburg (die sich auch als Region NiederRhein bezeichnet) und die IHK Mittlerer Niederrhein in Krefeld.

Zur touristischen Vermarktung haben die Kreise Kleve, Viersen und Wesel sowie die Stadt Krefeld die Niederrhein Tourismus GmbH gegründet. Zum Verein Kulturraum Niederrhein zählen die Kreise Kleve, Neuss, Viersen und Wesel und die Städte Düsseldorf, Duisburg, Krefeld und Mönchengladbach. Zur Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein haben sich die Kreise Mettmann, Neuss und Viersen sowie die Städte Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach zusammengeschlossen. Der Niederrhein bildet auch den deutschen Teil des Arbeitsgebietes zweier Europaregionen: der Euregio Rhein-Waal und der Euregio Rhein-Maas-Nord.

Auch der Regierungsbezirk Düsseldorf wird gelegentlich herangezogen, um den wenig zielführenden Versuch zu unternehmen, die niederrheinischen Grenzen zu definieren. Der Regierungsbezirk umfasst sämtliche rheinischen Ruhrgebietsstädte inklusive Mülheim an der Ruhr und Essen, jedoch auch den zweifelsohne nicht zum Niederrhein gehörenden nördlichen Teil des Bergischen Landes, das Niederbergische Land, dessen Dialekte aber wiederum Niederrheinische sind.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Tagebau Garzweiler
Der industriell geprägte Niederrhein nördlich von Duisburg-Ruhrort

Der Niederrhein hat im dünn besiedelten Norden und Westen einen recht ländlichen Charakter. Entlang des Rheins ist er durch die Flussaue geprägt. Der Anteil der Landwirtschaft am Wirtschaftsvolumen ist (wie auch anderswo) gesunken. Eines der markantesten Projekte des Kreises Kleve war die Umwandlung des ehemaligen Militärflugplatzes in Weeze zum zivilen Flughafen Weeze; sein IATA-Code NRN wurde aus Niederrhein abgeleitet.

Die Stadt Mönchengladbach, die im 19. Jahrhundert wegen ihrer Textilindustrie das „Rheinische Manchester“ genannt wurde, hat sich ähnlich wie Krefeld diesen Wirtschaftszweig und den damit einhergehenden spezialisierten Maschinenbau bis heute als wichtiges Standbein erhalten, allerdings mit geschrumpfter Tragweite. Krefeld entwickelte sich – begünstigt durch die Aufnahme protestantischer Exulanten (vornehmlich Mennoniten) – im 18. Jahrhundert zum Zentrum der Produktion von Samt und Seide und konnte diese Tradition auch unter naturgemäß sehr erschwerten Bedingungen so erfolgreich bewahren, dass die Dichte der Präsenz von Seidenwebereien weltweit noch immer unerreicht ist. Ein Spezialgebiet der Seidenweberei im Raum Krefeld ist die (renommierte und europaweit führende) Krawattenherstellung.

Die für Krefeld eminent wichtige Chemieindustrie und der Maschinenbau haben auch in Duisburg eine große Bedeutung. Der Strukturwandel von der breitgefächerten Montanindustrie zum Dienstleistungssektor setzt sich im Rheinischen Ruhrgebiet, besonders in Duisburg und Oberhausen, weiter fort, obwohl die Stahlerzeugung ihre Krise überwunden hat und auch langfristig weiter fortbesteht. Die Stilllegung der letzten Duisburger Zeche wurde vollzogen. Neben Büroimmobilien und Mikroelektronik weist auch die durch Europas größten Binnenhafen (Duisport in Duisburg) begünstigte Transportlogistik einen wachsenden Stellenwert auf. Die verkehrsgeographische Lagegunst am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr machte Duisburg und das gesamte Ruhr-Mündungsgebiet zum größten Standort der deutschen Stahlindustrie und zum Zentrum der deutschen Rheinschifffahrt.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat einen starken tertiären Sektor (Messe-, Handels- und Modestadt, Sitz von Konzernen und Wirtschaftsverbänden, ein großer deutscher Banken- und Börsenplatz). Der Flughafen Düsseldorf zählt zu den meistfrequentierten der Bundesrepublik. Von dem im Fokus der Branche stehenden regen Büroflächenumsatz dieser Wirtschaftsmetropole profitiert auch die linksrheinische Nachbarstadt Neuss, die mit Düsseldorf einen großen Binnenhafen betreibt. Durch den Braunkohlentagebau Garzweiler und Braunkohlekraftwerke prägt die Energiewirtschaft das Umland von Grevenbroich, der zweitgrößten Stadt im Rhein-Kreis Neuss.

Kultur[Bearbeiten]

Niederrheinisches Dorf auf einem Gemälde von Paul Köster
Erwin Heerichs Skulptur Monument in der Skulpturensammlung Viersen

Die Niederrheiner sind für ihren Karneval bekannt, dessen Treiben insbesondere in der südlichen Teilregion von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Neben dem rheinischen Karneval ist auch das Schützenwesen weit verbreitet, das Schützenfest in Neuss gehört dabei zu den bekanntesten. Die meisten Vereine am Niederrhein sind im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) und seiner Jugendorganisation dem Bund der Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) oder dem Rheinischen Schützenbund (RSB) organisiert.

Auch in der Bildenden Kunst kann die Landschaft auf eine lange Tradition verweisen, die sie u. a. der Düsseldorfer Kunstakademie verdankt. Zu den bedeutenden Kunstmuseen des Landes zählen das Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld, das der Skulptur gewidmete Lehmbruck-Museum und das Museum Küppersmühle in Duisburg, das Museum Abteiberg in Mönchengladbach, das Museum Schloss Moyland (in Bedburg-Hau bei Kleve), die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen wie auch das museum kunst palast und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit ihren beiden Standorten in Düsseldorf.

Kunst und Naturidylle verbindet das Neusser Museum Insel Hombroich. In Hünxe-Drevenack bei Wesel findet sich das Otto-Pankok-Museum, in dem permanent Werke des niederrheinischen Malers und Grafikers ausgestellt werden. Unter den zahlreichen weiteren Museen finden sich beispielsweise das Niederrheinische Motorradmuseum in Moers, das Deutsche Textilmuseum in Krefeld, das eine der wichtigsten Sammlungen dieser Thematik zeigt, die karnevalistische Narrenmühle im Viersener Stadtteil Dülken und das neue Duisburger Atlantis Kindermuseum, das größte seiner Art in Deutschland. In der Skulpturensammlung Viersen, rund um die Städtische Galerie im Park, befinden sich Objekte von Tony Cragg, Erwin Heerich, Roberto Matta, Karl Horst Hödicke und der New Star von Mark di Suvero.

Als überregional anerkannte Theater gelten das Düsseldorfer Schauspielhaus und die Deutsche Oper am Rhein, eine Theatergemeinschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg. Die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach sind das älteste in dieser Form bestehende deutsche Kooperationstheater. Das Land Nordrhein-Westfalen unterhält die Burghofbühne Dinslaken und das Rheinische Landestheater Neuss. Nicht nur Kinder haben ihren Spaß im Düsseldorfer Marionetten-Theater und im ähnlichen Krefelder Haus Krieewelsche pappköpp. Das Moerser Schlosstheater, das noch junge Theater Oberhausen, das Metronom Theater (Oberhausener Musicaltheater), das Forum Freies Theater und das Kom(m)ödchen (Düsseldorf) sowie die Comödie Duisburg bereichern gleichfalls die Bühnenlandschaft. Für konzertanten Ohrenschmaus sorgen die Düsseldorfer Symphoniker, die Duisburger Philharmoniker und die in Krefeld und Mönchengladbach ansässigen Niederrheinischen Sinfoniker, die allesamt auch als Opernorchester dienen. Zu den bedeutenden niederrheinischen Autoren gehören Hanns Dieter Hüsch und der durch sein Hauptwerk Die Insel des zweiten Gesichts bekannte Schriftsteller Albert Vigoleis Thelen.

Zu den etablierten Festivals gehören u. a. die im Amphitheater des Archäologischen Parks stattfindenden Xantener Sommerfestspiele (Ballett, Musik und Theater), die Duisburger Akzente (Bildende Kunst, Lesungen, Tanz/Ballett, Theater, Tagungen), Haldern Pop in Rees und das Moers Festival, das aus der niederrheinischen Jazz-Szene ebenso wenig wegzudenken ist wie das in der Festhalle stattfindende Jazz Festival Viersen.

Zur Vernetzung aller Aktivitäten, die der Erforschung der Region gewidmet sind, unterstützt und fördert die Niederrhein Akademie/Academie Nederrijn e.V. mit Sitz in Xanten grenzüberschreitend die Arbeit der Bildungseinrichtungen, Museen, Archive und Vereine am Niederrhein. Sie arbeitet dabei eng mit dem Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) der Universität Duisburg-Essen zusammen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der Forschungen zur Kulturgeschichte und Regionalentwicklung des niederrheinischen Raums und seiner Nachbargebiete von den Anfängen bis zur Gegenwart zu fördern.

Sprache[Bearbeiten]

Als „Chefideologen“ des Niederrheins charakterisierte das Wochenblatt Die Zeit den Kabarettisten und Schriftsteller Hanns Dieter Hüsch ironisch. Im Gegensatz zur mehrheitlich katholisch geprägten Region stammte er aus dem evangelischen Moers, hatte jedoch lange Zeit in Mainz gewohnt. „Der Niederrheiner an sich weiß nichts, kann aber alles erklären!“, war seine Beschreibung der Menschen, die aus „seiner“ Region stammen. „Das Wesen des Niederrheinischen ist die Kunst der reinen Vermutung, seine sprachliche Form ein hemmungslos assoziierendes Schwadronieren“, schrieb der Mönchengladbacher Christof Siemes in der Zeit. „Der Satzbau ist wie die Gegend: weit und ungegliedert.“ Die „Kunst der reinen Vermutung“ spiegelt sich in der von Niederrheinern gerne und häufig verwendeten Formulierung „Da geh’ ich ma’ von aus“ prächtig wider. Die Rheinische Post bedachte die Menschen dieser Region mit den Worten „Der Niederrheiner ist die tiefergelegte Version des Rheinländers“.

Währende der Kabarettist Hüsch vorwiegend eine Variante der von Sprachforschern als Rheinischer Regiolekt bezeichneten Sprache benutzte, gilt die am Niederrhein gesprochene Mundart (Niederrhein-Platt) als zum Niederfränkischen gehörig.

Die Mundart ist im Süden durch die Benrather Linie begrenzt, die die Ausbreitung der hochdeutschen Lautverschiebung kennzeichnet. Nördlich dieser Linie sagen der Mundart treugebliebene Einheimische make statt machen und es wird Niederrheinisch gesprochen, das zu den niederfränkischen Dialekten gerechnet wird. Südlich der Benrather Linie folgt das ripuarische Sprachgebiet; dort heißt es maache statt machen. Darin zeigt sich eine etwas größere Nähe zu südlicheren Dialekten und auch zur hochdeutschen Standardsprache. Da die Linie nicht den heutigen politischen Grenzen folgt und sowohl Düsseldorf als auch Mönchengladbach durchschneidet, ist sie eine kulturelle Trennungslinie, auch wenn sie nur geringfügige Relevanz besitzt. Sie ist nicht nur eine „Sprachgrenze“, trotz Dialektkontinuum, sondern auch eine „Kulturgrenze“ hinsichtlich Bautechniken und Erbverhalten. Nördlich der Benrather Linie wurden die Häuser von der Giebelseite her aufgeschlossen, südlich von der Traufseite. Südlich der Benrather Linie gab es Realteilung, nördlich erbte nur der älteste Sohn.

In sich ist der Niederrhein wiederum durch die Uerdinger Linie in zwei sprachliche Regionen geteilt. Nördlich dieser Sprachlinie sagt man ek bzw. ik an Stelle von ich, südlich davon stattdessen esch bzw. isch. Die Uerdinger Linie verläuft vom belgischen Löwen über das niederländische Roermond und Viersen, überquert zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-Mündelheim den Rhein, verläuft nördlich von Mintard durchs Ruhrgebiet und trifft bei Wuppertal wieder auf oben genannte Benrather Linie. Der niederfränkische Dialekt zwischen den beiden Linien wird Limburgisch genannt, eine etwas missverständliche Bezeichnung. Keine Einigkeit besteht darüber, ob er schon zum niederdeutschen Sprachraum oder noch zum mitteldeutschen zu zählen ist, was durch das Dialektkontinuum erschwert wird. Der nördlich davon gepflegte niederfränkische Dialekt ist das Kleverländische. Es bildet mit der limburgischen Mundart und einem weiteren Niederrheinischen Dialekt, dem Ostbergischen, Mölmsch, ein Dialektkontinuum. Die niederfränkischen Dialekte unterscheiden sich sehr klar vom hochdeutschen Regiolekt, hier Niederrheinisches Deutsch genannt, welches heute die verbreitetste Umgangssprache am Niederrhein darstellt. An der Issel und in der Hohen Mark verläuft die Einheitsplurallinie, die dort das niedersächsische Westfälische vom Kleverländischen trennt.

Im Bereich der Emscherzone, zu der man den Duisburger Norden, Oberhausen und den Essener Norden rechnet, wird in der Regel eher Ruhrdeutsch statt Niederrheinisches Deutsch gesprochen.

Tourismus[Bearbeiten]

Nationalpark Maasduinen

Der grenzüberschreitende Naturpark Maas-Schwalm-Nette ist 870 Quadratkilometer groß und bietet zahlreiche Radwandertouren; in seiner Nähe liegen die niederländischen Nationalparks De Maasduinen, De Meinweg, De Groote Peel und Hoge Veluwe. (Siehe auch Nationalparks in den Niederlanden.)

2010 gab es in Krefeld sowie den Kreisen Kleve, Viersen und Wesel zusammengenommen über 2 Millionen touristische Übernachtungen, darunter 17,5 % aus dem Ausland.[1]

2-Land ist ein Tourismus-Projekt in den beiden Europaregionen Euregio Rhein-Maas-Nord und Euregio Rhein-Waal. Auf deutscher Seite zählen die Kreise Viersen, Neuss, Wesel und Kleve sowie die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Duisburg zu 2-Land.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hartwig Beseler: Niederrhein (Deutsche Lande - Deutsche Kunst). München/Berlin 1962
  • Werner Böcking: Lebendiger Niederrhein, Sutton Verlag Erfurt 2013, ISBN 978-3-95400-312-9
  • Dieter Geuenich (Hrsg.): Der Kulturraum Niederrhein. Band 1: Von der Antike bis zum 18. Jahrhundert (= Xantener Vorträge zur Geschichte des Niederrheins: Jahresgabe 1996 = Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie 1). Verlag Peter Pomp, Bottrop/Essen 1996, ISBN 3-89355-142-5
  • Dieter Geuenich (Hrsg.): Der Kulturraum Niederrhein. Band 2: Im 19. und 20. Jahrhundert (= Xantener Vorträge zur Geschichte des Niederrheins: Jahresgabe 1997 = Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie 2). Verlag Peter Pomp, Bottrop/Essen 1997, ISBN 3-89355-156-5
  • Dieter Heimböckel (Hrsg.): Sprache und Literatur am Niederrhein (= Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie 3). Verlag Peter Pomp, Bottrop/Essen 1998, ISBN 3-89355-185-9
  • Irmgard Hansche: Atlas zur Geschichte des Niederrheins (= Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie 4). Verlag Peter Pomp, Bottrop/Essen 2004 (5. Auflage), ISBN 3-89355-200-6
  • Wolfgang Müller: Natur am Niederrhein (Mercator-Bücherei, Band 43/44), Duisburg 1980
  • Josef Niessen: Geschichtlicher Handatlas der deutschen Länder am Rhein. Mittel- und Niederrhein. Verlag J. P. Bachem, Köln 1950
  • Uwe Ludwig, Thomas Schilp (Hrsg.): Mittelalter an Rhein und Maas. Beiträge zur Geschichte des Niederrheins. Dieter Geuenich zum 60. Geburtstag (= Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 8). Waxmann, Münster/New York/München/Berlin 2004, ISBN 3-8309-1380-X
  • Helmut Tervooren: Van der Masen tot op den Rijn. Ein Handbuch zur Geschichte der volkssprachlichen mittelalterlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas. Verlag Erich Schmidt, Geldern 2005, ISBN 3-503-07958-0
  • Paul Eßer: Jenseits der Kopfweiden. Sprache und Literatur am Niederrhein. Grupello Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3-933749-83-2
  • Paul Eßer: Niederrhein, Gedanken und Geschichten. Greven Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7743-0426-0
  • Birgit Gerlach, Niederrhein – Ausflüge zu den schönsten Schlössern und Burgen, Düsseldorf 2013, Droste Verlag, ISBN 3-7700-1481-2

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Region Niederrhein – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Region Niederrhein

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Niederrhein – Quellen und Volltexte

Belege[Bearbeiten]

  1. Niederrhein Tourismus, Pressemitteilung Januar 2011