Hatzendorf

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Hatzendorf (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Hatzendorf
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Hatzendorf (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Südoststeiermark (SO), Steiermark
Gerichtsbezirk Feldbach
Ortschaft 6 Ortschaften
Koordinaten 46° 58′ 32″ N, 15° 59′ 54″ O46.97564415.998396289Koordinaten: 46° 58′ 32″ N, 15° 59′ 54″ O
Höhe 289 m ü. A.
Einwohner d. stat. Einh. 1751 (1. Jänner 2014)
Gebäudestand 574 (2001f1)
Fläche 8,22 km²
Postleitzahlenf0 8350, 8361f1f0
Vorwahl +43/3155f1
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 62378
Zählsprengel/ -bezirk Hatzendorf (62378 005)
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Hatzendorf ist eine ehemalige Gemeinde mit 1751 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Süd-Osten der Steiermark im Bezirk Südoststeiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie seit 2015 mit den Gemeinden Pertlstein, Hohenbrugg-Weinberg, Johnsdorf-Brunn und Fehring zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde führt den Namen Fehring weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Hatzendorf liegt ca. 44 km östlich von Graz und ca. 10 km nordöstlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland.

Gliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasste folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[3]):

Die Gemeinde bestand aus den Katastralgemeinden Habegg, Hatzendorf, Oedgraben, Stang und Tiefenbach.

Höchste Erhebung[Bearbeiten]

Der Schießlkogl mit 389 m Seehöhe ist der höchste Berg der ehemaligen Gemeinde Hatzendorf.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

In Hatzendorf ist eine Haltestelle der Thermenbahn Fehring-Friedberg.

Nachbargemeinden bis Ende 2014[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung der ehemaligen Gemeinde Hatzendorf[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat bestand bis Ende 2014 aus 15 Mitgliedern und setzte sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 10 ÖVP - stellte Bürgermeister und Vizebürgermeister
  • 4 SPÖ
  • 1 FPÖ

Wappen[Bearbeiten]

Das am 29. Mai 1978 verliehene Gemeindewappen wird in der Verleihungsurkunde folgendermaßen beschrieben:
„Ein viermal von Schwarz und Silber gespaltener Schild, darin pfahlweise in verwechselten Farben vorne ein Schlüssel und hinten ein gekürztes Schwert“

Pfarrkirche Hatzendorf

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fehring

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche
Die am westlichen Rand von Hatzendorf auf einer Anhöhe gelegene Pfarrkirche ist den beiden Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Von der 1545 erstmals urkundlich erwähnten Peterskirche sind bis heute der Altarraum (Chor) und der Turm erhalten. Das Langhaus wurde 1679 neu gebaut und später um zwei Seitenarme kreuzförmig ausgebaut.

Während der Renovierungsarbeiten im Jahr 1904 wurde das barocke Gewölbe durch Flachdecken ersetzt. Zwischen 1972 und 1975 wurde die einsturzgefährdete Kirche umfangreich saniert.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Hatzendorf
Die Freiwillige Feuerwehr Hatzendorf ist seit mehr als hundert Jahren ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde uns sorgt rund um die Uhr für die Sicherheit der Gemeindebürger.

Bildung[Bearbeiten]

Landwirtschaftliche Fachschule

Neben Kindergarten und Volksschule ist in Hatzendorf auch eine Land- und forstwirtschaftliche Fachschule mit angeschlossenem Internat angesiedelt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 9 Z 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hatzendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien