Hochfest

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Hochfeste (lat. sollemnitates, Einz. sollemnitas) sind in der liturgischen Ordnung der katholischen Kirche die Festtage des Kirchenjahres mit dem höchsten liturgischen Rang. Es handelt sich dabei um Feste, die wichtige Glaubensinhalte oder besonders bedeutende Heilige in den Blick nehmen.

Ebenso wird jeder Tag der Osteroktav (Ostersonntag bis Weißer Sonntag) wie ein Hochfest begangen. Fallen ein Hochfest und eine Feier niedrigeren Ranges (Fest, gebotener Gedenktag, nichtgebotener Gedenktag) auf denselben Tag, so hat das Hochfest den Vorrang. Hochfeste haben während der Zeit im Jahreskreis einen höheren liturgischen Rang als die Sonntage, die sonst vor allen anderen Festen und Gedenktagen Vorrang haben. In den geprägten Zeiten (Fastenzeit, Osterzeit, Advent), haben jedoch deren Sonntage den Vorrang vor Hochfesten. Hochfeste, die in dieser Zeit mit einem Sonntag zusammenfallen, werden am nächstmöglichen Tag nachgefeiert. Hochfeste, die in die Karwoche oder in die Osteroktav fallen, werden am Montag nach dem Weißen Sonntag nachgefeiert. Fallen beide möglichen Hochfeste (der Josefstag am 19. März und Verkündigung des Herrn am 25. März) wie 2008 in diesen Zeitraum, wird der Josefstag auf den Samstag vor Palmsonntag vorverlegt und das Hochfest der Verkündigung des Herrn am Montag nach dem Weißen Sonntag gefeiert.

Genauso wie der Sonntag beginnen Hochfeste liturgisch bereits am Vorabend, nämlich mit der ersten Vesper des Hochfests.

Liste der Hochfeste[Bearbeiten]

Hochfeste des Herrn[Bearbeiten]

Die Hochfeste Ostern und Weihnachten umfassen jeweils eine Oktav (acht Tage).

Hochfeste der Gottesmutter[Bearbeiten]

Hochfeste der Heiligen[Bearbeiten]

Eigenhochfeste[Bearbeiten]

Außerdem gibt es liturgische Fest- oder Gedenktage, die nur in bestimmten Orten, Regionen oder Gemeinschaften als Hochfest begangen werden, sog. Eigenhochfeste (etwa Kirchweihfest einer Kirche, Gedenktag eines Kirchen-, Orts- oder Diözesanpatrons, in Orden und Genossenschaften z. B. die Gedenktage der Gründer oder des Patroziniums).