Intertextualität

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Mit Intertextualität wird in der strukturalistisch und poststrukturalistisch geprägten Kultur- und Literaturtheorie das Phänomen bezeichnet, dass kein Bedeutungselement – kein Text also – innerhalb einer kulturellen Struktur ohne Bezug zur Gesamtheit der anderen Texte denkbar ist. In der Literaturwissenschaft werden auch konkrete Bezüge zwischen literarischen Einzeltexten als „Intertextualität“ bezeichnet.

Der texttheoretische Begriff der Intertextualität (lat. inter für „zwischen“) bezeichnet dabei einfache bis hochkomplexe Bezüge zwischen Texten und erhält je nach text- bzw. literaturhistorischem bzw. literaturtheoretischem Kontext eine unterschiedliche Bedeutung, die im Extremfall umfassende kulturgeschichtliche bzw. kultursoziologische Bedeutungen annehmen kann. Wird unter dem Textbegriff nicht nur ein wohlgeordnetes Gebilde aus sprachlichen Zeichen verstanden, sondern ein Netzwerk aus Kultur, Kulturtechnik und sozialen Systemen, kann Intertextualität ebenso als ein „Dialog mit der Kultur“ und „das Einspielen von Texten der Vergangenheit in einen ‚neuen‘ textuellen Zusammenhang“ verstanden werden.[1]

Entstehung und Grundlagen der Intertextualitätsforschung[Bearbeiten]

Die Erforschung von Intertextualität ist in fachgeschichtlicher Hinsicht eine recht junge Subdisziplin, die sich im Zusammenhang mit methodenkritischen Ansätzen in der Literatur- und Textwissenschaft erst in den späten 1960er Jahren etabliert hat; der eigentliche Terminus (franz. intertextualité) wird 1967 von Kristeva eingeführt. Allerdings haben Literaturwissenschaftler bereits zuvor intertextuelle Phänomene untersucht; so wurde beispielsweise im Positivismus des 19. Jahrhunderts versucht, durch das Sammeln von Daten und Fakten ein „hermeneutisches Netzwerk“ aufzubauen, um einzelne Texte angemessener verstehen zu können. Gleichermaßen wird in der Einfluss- und Rezeptionsforschung seit langem der Versuch unternommen, Textbeziehungen untereinander aufzuspüren. Auch literaturwissenschaftliche Termini wie beispielsweise „Zitat“, „Parodie“ oder „Plagiat“ verweisen auf Beziehungen zwischen verschiedenen Texten.[2]

Die Intertextualitätsforschung im engeren Sinne unterscheidet sich von den traditionellen literaturwissenschaftlichen Ansätzen vor allem durch ein anderes Literaturverständnis. Während im 19. Jahrhundert bis weit in das 20. Jahrhundert hinein literarische Texte stets als Einheit mit ihrem Verfasser gesehen werden und die literaturwissenschaftliche Analyse oder Interpretation primär auf die Deutung der Intentionen des Autors ausgerichtet ist, werden seit den 1960er Jahren neue Literatur- und Texttheorien entwickelt, die die Annahme fester Intentionen des Autors zum Teil grundsätzlich in Frage stellen und die klassische Instanz des Autors aus den literaturwissenschaftlichen Diskussionen verdrängen.

Diese neue literaturtheoretische Perspektive wird insbesondere durch den russischen Literaturwissenschaftler Bachtin (Die Ästhetik des Wortes, 1979) und verschiedene französische Poststrukturalisten wie Kristeva und Barthes (Kritik und Wahrheit, 1967) sowie Foucault (Schriften zur Literatur, 1993) vorangetrieben. Das Augenmerk ist deutlich auf die Textualität des Textes gelenkt; anstelle der Fokussierung fester Autorenintentionen tritt nun die Bedeutung sich verändernder, „unfester“ Textintentionen.

Der Text wird nicht länger in seiner festen Endgestalt analysiert, sondern im Hinblick auf seine Prozessualität untersucht. Der Blickwinkel rückt auf das Werden des Textes und seine unterschiedlichen, intertextuell sich verändernden Aggregatszustände. In dieser Sicht ist jeder Text auf einer jeden Stufe seines Entstehens als Resultat von Veränderungen zugrunde liegender Texte (auch im Sinne kultureller Systeme) zu sehen. Die Intertextualitätsforschung versucht dementsprechend Referenzbeziehungen zwischen einem sogenannten Phäno-Text (d.h. einem konkreten literarischen Text, z. B. eine Erzählung) und dem zugrunde liegenden Geno-Texten (auch avant-Texten, d. h. kulturellen Artefakten bzw. Kunstwerken verschiedenster Art) zu entschlüsseln. Ein Phäno-Text ist demgemäß als ein Netzwerk oder Gewebe aus zahlreichen anderen Texten zu begreifen.

Zur Veranschaulichung wird teilweise das Bild des „Palimpsest“ benutzt. Unter dem einen, zu untersuchenden Text scheinen gleichsam andere, frühere Texte hervor. Die Intertextualität wird zudem zumeist nicht an eine bestimmte Autorenintention zurückgebunden, sondern als konstitutiv für jegliche Art der Textproduktion gesehen, selbst wenn der Autor dies dezidiert verneinen sollte.[3]

Poststrukturalistische Intertextualitätstheorien[Bearbeiten]

Julia Kristeva[Bearbeiten]

Geprägt wurde der Begriff von der bulgarisch-französischen Psychoanalytikerin und Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Julia Kristeva in ihrem Aufsatz Bakhtine, le mot, le dialogue et le roman (1967), in dem sie Michail Bachtins Dialogizitäts-Modell auf den textuellen Status von Literatur im Ganzen übertrug. Bei Kristeva heißt es programmatisch:

„Jeder Text baut sich als Mosaik von Zitaten auf, jeder Text ist Absorption und Transformation eines anderen Textes. An die Stelle des Begriffs der Intersubjektivität tritt der Begriff der Intertextualität, und die poetische Sprache lässt sich zumindest als eine doppelte lesen.“

Für Kristeva ist kein Text ein selbstgenügsames Gebilde; jeder Text besteht aus einem Bündel von Zitaten, ist ein Kreuzungspunkt anderer Texte und gibt für deren „Permutation und Transformation“ (Umstellung und Umwandlung) unter dem Einfluss seiner ideologischen Voraussetzungen den Schauplatz ab. Dabei umfasst der Begriff „Text“ nicht nur geschriebene Texte, sondern kulturelle Phänomene überhaupt, insofern sie Elemente einer Struktur sind. Ein solcher „Text“ ist somit nicht stabil und fest umrissen, sondern offen für Interpretationen, von denen keine davon Endgültigkeit beanspruchen kann. Bedeutung kann damit nicht mehr von einem Autor bzw. Schöpfer in einen Text hineingelegt werden, sondern wird erst von der Interpretation hervorgebracht, wobei der Interpret seinen eigenen Text natürlich genauso wenig kontrollieren kann wie der Verfasser des Ausgangstextes, so dass dieser Prozess der Semiose prinzipiell unendlich, ein Standpunkt außerhalb des Textes unmöglich ist.

Roland Barthes[Bearbeiten]

Damit wird die Intertextualität ein wichtiges Moment der poststrukturalistischen Dekonstruktion des (Autor-)Subjekts, wie sie Roland Barthes in seinem programmatischen Essay Der Tod des Autors betreibt:

Der Text ist ein Gewebe von Zitaten aus unterschiedlichen Stätten der Kultur. […] Ein Text ist aus vielfältigen Schriften zusammengesetzt, die verschiedenen Kulturen entstammen und miteinander in Dialog treten, sich parodieren, einander in Frage stellen. [4]

In Über mich selbst schreibt er: „Der Inter-Text ist nicht unbedingt ein Feld von Einflüssen; vielmehr eine Musik von Figuren, Metaphern, Wort-Gedanken; es ist der Signifikant als Sirene.“ [5], in Am Nullpunkt der Literatur: „[D]ie Literatur wird zur Utopie der Sprache“.

Harold Bloom[Bearbeiten]

Auch Harold Blooms The Anxiety of Influence: A Theory of Poetry 1973 (dt.: Einflussangst: Eine Theorie der Dichtung 1995) und seine Theorie der Fehllektüre (misreading) können als Intertextualitätstheorien angesehen werden.

Aufbauend auf einen weit gefassten Begriff von Intertextualität als Relation zwischen den Texten thematisiert Bloom vor allem die diachrone Relation, die zwischen einem Autor und der Auseinandersetzung mit seinen Vorbildern besteht. Der Schriftsteller ist Bloom zufolge darum bemüht, sich von den Vorbildern zu lösen, um sich möglichst weit entfernt mit seinem eigenen Text zu platzieren. Bloom sieht die Literaturgeschichte als Schauplatz eines Kampfes der großen Dichter (struggle between strong poets). Jeder neue Schriftsteller, der sich in sie einreihen will, muss sich an seinen (bewusst oder unbewusst) gewählten Vorbildern abarbeiten, indem er sie nach seinen eigenen Vorstellungen uminterpretiert, also fehlliest. Mit seiner Konzeption der Intertextualität kehrt Bloom damit wiederum zurück zu traditionelleren literaturtheoretischen Ansätzen, in denen Intertextualität in einer Weise betrachtet und untersucht wird, in der die autor-intentionalen Elemente im Vordergrund stehen.[6]

Intertextualität in der Literaturwissenschaft[Bearbeiten]

Genette[Bearbeiten]

Die Literaturwissenschaft verband Kristevas Modell mit den literarhistorischen Verfahren der Quellen- und Einflussforschung und gelangte so zu einem Intertextualitätsmodell, das die Universalität von Kristevas Texttheorie aufgab, um Formen der Bezugnahme zwischen literarischen Werken zu untersuchen. Der Bezug zweier Texte aufeinander wird dabei als Dialog angesehen, der sich auf der Ebene des Gesamttextes als Stil-Kopie und -Persiflage, Parodie, Cento oder Hypolepse zeigt oder sich punktuell in Zitaten und Anspielungen niederschlägt und der die Bedeutung beider Texte bereichert.

Besonders einflussreich wurde Gérard Genettes Versuch, die Erscheinungsformen von „Transtextualität“ – so nennt Genette die Intertextualität – zu kategorisieren („Palimpsestes. La littérature au second degré“, 1982). Genette unterscheidet fünf verschiedene Formen intertextueller bzw. transtextueller Beziehungen:

  1. die Intertextualität selbst, das heißt „die effektive Präsenz eines Textes in einem anderen“ in Form von Zitaten (ausdrücklich deklarierte Übernahmen), Plagiaten (nicht deklarierten Übernahmen von Zitaten) oder Anspielungen (Aussagen, zu deren vollständigem Verständnis die Kenntnis des vorhergehenden Textes notwendig ist).
  2. die Paratextualität. Damit wird alles bezeichnet, was einen Text dezidiert einrahmt: Titel, Untertitel, Vorworte, Nachworte, Fußnoten usw., aber auch Gattungszuweisungen oder Prätexte wie Entwürfe und Skizzen zu Werken.
  3. die Metatextualität, das heißt Kommentare, die wesentlich kritischer Natur sind und vor allem das Gebiet der Literaturkritik betreffen.
  4. die Architextualität, die eng mit der Paratextualität verwandt ist. Allerdings handelt es sich hierbei um nicht dezidiert deklarierte Gattungszuweisungen. Das heißt, man weist einem Text (als Kritiker) die Bezeichnung einer Gattung zu. Auch dies lenkt die Rezeption in erheblichem Maße.
  5. die Hypertextualität. Hierbei handelt es sich um eine Weise der Überlagerung von Texten, die nicht die des Kommentars ist. Hypertextualität heißt, dass der spätere Text ohne den ersten nicht denkbar ist, wie es bei James Joyce’ Roman „Ulysses“ (1922) der Fall ist, der ohne HomersOdyssee“-Epos niemals entstanden wäre.

Allgemein gesagt ist Intertextualität die Beziehung zwischen Texten, wobei man die Einzeltextreferenz (Integration eines Textes in einen anderen, beispielsweise durch Zitat, Anspielung, als Parodie, Pastiche, Travestie usw.) von der Systemreferenz (Beziehung zwischen einem Text und allgemeinen Textsystemen, beispielsweise bestimmten literarischen Gattungen) unterscheidet. Problematisch wird die Analyse von Intertextualität dann, wenn Autoren zwar intertextuell arbeiten, jedoch keine Kennzeichnung (durch Anführungszeichen oder Kursivschrift oder Namensnennung) vornehmen. Hier ist die Grenze zum Plagiat dann fließend.[7]

Andererseits besteht natürlich die Möglichkeit, dass ein Autor unbewusst intertextuelle Bezüge herstellt, die durch die Lektürekenntnisse des Lesers zum Vorschein kommen. In diesem Fall verlagert sich die Intertextualitätsforschung von der Autor-Text-Beziehung zur Text-Leser-Beziehung. Dieses Verhältnis lässt sich genauer beschreiben, wenn der Grad intertextueller Markierung untersucht wird, wie es Jörg Helbig vorschlägt. Das Problem Intertextualität gehört zu den interessantesten und wichtigsten Forschungsgegenständen der Komparatistik, da es den Textbegriff erweitert hat und größeren Aufschluss darüber gibt, was einen literarischen Text in seinem Wesen ausmacht, wodurch er zu einer spezifischen künstlerischen Tätigkeit des Menschen wird.

Pfister[Bearbeiten]

Manfred Pfister gibt in einem Aufsatz des von ihm herausgegebenen Sammelband sechs Möglichkeiten der Skalierung von intertextuellen Verweisen an [8]

  1. Referentialität: Eine Beziehung zwischen Texten ist umso intensiver intertextuell, je mehr der eine Text den anderen thematisiert, seine Eigenart bloßlegt.
  2. Kommunikativität: Der Grad der Bewusstheit des intertextuellen Bezugs beim Autor wie beim Rezipienten, der Intentionalität und der Deutlichkeit der Markierung im Text selbst.
  3. Autoreflexivität: Nicht nur das bewusste und deutliche markierte Setzen intertextueller Verweise, sondern über die intertextuelle Bedingtheit und Bezogenheit seines Textes Reflexion in diesem selbst.
  4. Strukturalität: Die syntagmatische Integration der Syntagmen in den Text.
  5. Selektivität: Grad der Pointierung eines bestimmten Elements aus einem Prätext zur Bezugsfolie.
  6. Dialogizität: Die Spannung, je stärker der ursprüngliche und der neue Zusammenhang im semantischer und ideologischer Spannung zueinander stehen.

Anhang[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Graham Allan (2000): Intertextuality. Routledge, London/New York.
  • Harold Bloom: The Anxiety of Influence. A Theory of Poetry. Oxford Univ. Press, New York 1973.
  • Harold Bloom: A Map of Misreading. New York: Oxford University Press 1975.
  • Ulrich Broich, Manfred Pfister (Hg.) (1985): Intertextualität. Formen, Funktionen, anglistische Fallstudien. Tübingen, Niemeyer.
  • Jay Clayton, Eric Rothstein, (Hrsg.): Influence and Intertextuality in Literary History.Univ. of Wisconsin Press, Madison/Wis. 1991, ISBN 0-299-13030-4
  • Gérard Genette (1993): Palimpseste. Die Literatur auf zweiter Stufe. Frankfurt am Main, Suhrkamp. ISBN 3-518-11683-5
  • Thomas Griffig (2006): Intertextualität in linguistischen Fachaufsätzen des Englischen und Deutschen. Frankfurt a.M. et al., Lang. (Theorie und Vermittlung der Sprache; 44) (ISBN 3-631-55521-0)
  • Jörg Helbig (1996): Intertextualität und Markierung. Untersuchungen zur Systematik und Funktion der Signalisierung von Intertextualität. Heidelberg, Winter. (ISBN 978-3-8253-0340-2)
  • John Hollander: The Figure of Echo: A Mode of Allusion in Milton and After, Berkeley, Los Angeles, London 1981
  • Susanne Holthuis: Intertextualität. Aspekte einer rezeptionsorientierten Konzeption. Stauffenburg, Tübingen 1993, ISBN 3-86057-128-1 (Stauffenburg-Colloquium 28)
  • Julia Kristeva (1969): Σημειωτική. Recherches pour une sémanalyse, Paris.
  • Julia Kristeva (1972): Bachtin, das Wort, der Dialog und der Roman. In: Literaturwissenschaft und Linguistik. Ergebnisse und Perspektiven. Bd. 3: Zur linguistischen Basis der Literaturwissenschaft II. Hrsg. v. Jens Ihwe. Frankfurt/M., S. 345-375.
  • Renate Lachmann (1984): Ebenen des Intertextualtätsbegriffs. In: Karlheinz Stierle/Rainer Warning (Hrsg.): Das Gespräch, München: W. Fink, S. 133-138.
  • Renate Lachmann (Hrsg.): Dialogizität. Fink, München 1982, ISBN 3-7705-2089-0
  • Taïs E. Morgan: Is There an Intertext in This Text? Literary and Interdisciplinary Approaches to Intertextuality. In: American Journal of Semiotics. 3/4 1985
  • Ralph Olsen, Hans-Bernhard Petermann, Jutta Rymarczyk (Hrsg.): Intertextualität und Bildung - didaktische und fachliche Perspektiven. Olsen, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-54570-3
  • Manfred Pfister: Intertextualität. In: Dieter Borchmeyer, Viktor Žmegač (Hrsg.): Moderne Literatur in Grundbegriffen. 2. neu bearb. Aufl. Niemeyer, Tübingen 1994, ISBN 3-484-10652-2, S. 215-218
  • Heinrich F. Plett (Hrsg.): Intertextuality. De Gruyter, Berlin und New York 1991, ISBN 3-11-011637-5
  • Michael Riffaterre: Semiotics of Poetry. Methuen, London 1980, ISBN 0-416-73200-3
  • Peter Stocker: Theorie der intertextuellen Lektüre. Modelle und Fallstudien. Schöningh, Paderborn u. a. 1998, ISBN 3-506-73010-X
  • Karlheinz Stierle (1984): Werk und Intertextualität. In: Karlheinz Stierle/Rainer Warning (Hrsg.): Das Gespräch (Poetik und Hermeneutik XI), München: W. Fink, S. 139-150.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas Bein: Intertextualität. In: Gerhard Lauer und Christine Ruhrberg (Hrsg.): Lexikon Literaturwissenschaft · Hundert Grundbegriffe. Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S. 134-137, hier S. 134. Bein bezieht sich hier auf Renate Lachmann: Gedächtnis und Literatur, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 1990, ISBN 3-518-58019-1.
  2. Thomas Bein: Intertextualität. In Gerhard Lauer und Christine Ruhrberg (Hrsg.): Lexikon Literaturwissenschaft · Hundert Grundbegriffe. Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S. 134-137, hier S. 134f.
  3. Thomas Bein: Intertextualität. In Gerhard Lauer und Christine Ruhrberg (Hrsg.): Lexikon Literaturwissenschaft · Hundert Grundbegriffe. Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S. 134-137, hier S. 135f.
  4. Roland Barthes, „Der Tod des Autors“, in: Texte zur Theorie der Autorschaft, hg. v. Fotis Jannidis, Gerhard Lauer, Matias Martinez, Simone Winko, Stuttgart 2000, S. 190 f.
  5. Über mich selbst, 1978, S. 158
  6. Glossar: Intertextualität. Literaturtheorien im Netz. Online-Seite der Freien Universität Berlin. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  7. Philipp Theisohn: Plagiat. Eine unoriginelle Literaturgeschichte, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 2009; zum Verhältnis Plagiat und Intertextualität siehe auch die Besprechung von Thomas Kupka, Seelenraub und Selbsterschaffung, in: literaturkritik.de, Jg. 11, Oktober 2009 [1]
  8. Manfred Pfister: Konzepte der Intertextualität, in: Ulrich Broich, Manfred Pfister (Hg.) (1985): Intertextualität. Formen, Funktionen, anglistische Fallstudien. Tübingen, Niemeyer, S. 1 - 30.