Jogos da Lusofonia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sonderprägung einer portugiesischen 2-Euro-Münze anlässlich der Lusofonia-Spiele 2009

Die Jogos da Lusofonia (Spiele der Lusophonie) ist ein Sportereignis, in dem Mannschaften aus der Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder (nicht gleichzusetzen mit Lusophonie) gegeneinander antreten.

Organisiert wird das Ereignis durch die Vereinigung der Portugiesischsprachigen Olympischen Komitees (Port.: Associação dos Comités Olímpicos de Língua Oficial Portuguesa; ACOLOP). Diese wurde am 8. Juni 2004 in Lissabon gegründet. Ziel ist es, nicht nur die Länder durch den Sport zu verbinden, sondern auch das kulturelle Selbstverständnis und die politische Autonomie in Zeiten der Globalisierung zu verteidigen.

Vom 7. bis 15. Oktober 2006 fanden die Spiele der Lusophonie das erste Mal in Macao statt. Vorbild sind die Commonwealth Games und die Jeux de la Francophonie. 733 Athleten aus elf Ländern nahmen teil. Äquatorialguinea hatte keine Athleten entsandt. Neben verschiedenen Leichtathletikdiziplinen fanden Wettkämpfe in Fußball, Futsal, Volleyball, Beachvolleyball, Taekwondo, Tischtennis und Basketball statt.

Die zweiten Spiele fanden vom 11. Juli bis 19. Juli 2009 in Lissabon statt. Die dritte Auflage dieser Veranstaltung fand im Jahr 2013 im indischen Bundesstaat Goa statt.

Mitglieder der ACOLOP[Bearbeiten]

Teilnehmer bei den Jogos da Lusofonia

Assoziierte Mitglieder[Bearbeiten]

Ghana, Galicien (Spanien) und Flores (Indonesien) sind an einer Teilnahme bei zukünftigen Spielen interessiert.

Austragungsorte der Jogos da Lusofonia[Bearbeiten]

Jahr Spiele Austragungsort Austragungsland Datum
2006 I Macao MacauMacao Macao (China VolksrepublikChina Volksrepublik China) 7.-15. Oktober
2009 II Lissabon PortugalPortugal Portugal 11.-19. Juli
2013 III Goa IndienIndien Indien 2.-10. November
2017 IV Fortaleza BrasilienBrasilien Brasilien

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]