John Ericson

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John Ericson (* 23. September 1926 in Düsseldorf; eigentlich Joseph Meibes) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben & Karriere[Bearbeiten]

Joseph Meibes wanderte 1931 mit seiner Familie nach Antwerpen aus und 1934 in die USA. Er besuchte die American Academy of Dramtic Arts und arbeitete danach als Theaterschauspieler. Er gab 1950 neben Pier Angeli in Teresa sein vielbeachtetes Filmdebüt. Dort überzeugte er mit einer beachtlichen Performance als der entscheidungsschwache und lebensängstliche Ex-GI Philip Cass. Es folgten Rollen an der Seite von Weltstars wie Spencer Tracy, Elizabeth Taylor oder Barbara Stanwyck. Dennoch konnte Ericson mit keinem seiner Anschlussfilme mehr an seinen Kinoeinstand anschließen. Nebenbei war Ericson in zahlreichen Fernsehserien zu sehen. Unter anderem in Airwolf, Mord ist ihr Hobby, General Hospital, Knight Rider, Rauchende Colts, Bonanza und Das A-Team.

Der Schauspieler hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (1501 Vine Street).

John Ericson ist in zweiter Ehe, seit 1974, mit Karen Ericson verheiratet. Er ist Vater von zwei Kindern.[1]

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1951: Teresa
  • 1954: Alt Heidelberg (The Student Prince)
  • 1954: Grünes Feuer (Green Fire)
  • 1954: Symphonie des Herzens (Rhapsody)
  • 1955: Gelbe Rose von Texas (The Return of Jack Slade)
  • 1955: Stadt in Angst (Bad Day at Black Rock)
  • 1956: Der Turm des Todes (The Cruel Tower)
  • 1957: Vierzig Gewehre (Forty Guns)
  • 1958: Die letzte Kugel (The Day of the Bad Man)
  • 1958: Oregon-Passage
  • 1959: Der Killer mit dem Babygesicht (Pretty Boy Floyd)
  • 1960: Unter zehn Flaggen (Sotto dieci bandiere)
  • 1962: Sklaven der Semiramis (Io, Semiramide)
  • 1964: Der mysteriöse Dr. Lao (The seven Faces of Dr. Lao)
  • 1967: Die Rache des Pancho Villa (The Vengeance of Pancho Villa)
  • 1968: Blutrache einer Geschändeten (Testa o croce)
  • 1971: Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett (Bedknobs and Broomsticks)
  • 1972: Kopfgeldjäger (The Bounty Man)
  • 1976: Kommando-Unternehmen "Rote Laterne" (Hustler Squad)
  • 1976: Draculas Todesrennen (Crash)
  • 2006: Birthday

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, Band 2, S. 577