Justin Murisier

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Justin Murisier Ski Alpin
Justin Murisier 2011.JPG
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 8. Januar 1992
Geburtsort Martigny
Größe 175 cm
Gewicht 79 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein SC Bagnes
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Silber Crans-Montana 2011 Slalom
Silber Crans-Montana 2011 Kombination
Bronze Crans-Montana 2011 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 10. Januar 2010
 Gesamtweltcup 81. (2010/11)
 Riesenslalomweltcup 45. (2010/11)
 Slalomweltcup 32. (2010/11)
 Kombinationsweltcup 16. (2013/14)
letzte Änderung: 22. November 2014

Justin Murisier (* 8. Januar 1992 in Martigny[1]) ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er gehört seit 2010 dem B-Kader von Swiss-Ski an[2] und gilt als Allrounder.

Biografie[Bearbeiten]

Murisier, ein Cousin des Skirennfahrers William Besse[3], nahm ab November 2007 an FIS-Rennen und an nationalen Juniorenrennen teil. Sein erster bedeutender Erfolg war im Februar 2009 der Gewinn der Slalom-Goldmedaille beim European Youth Olympic Festival im polnischen Szczyrk. Einen Monat später überraschte er bei den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz mit dem dritten Platz im Super-G, wobei er bekannte Athleten wie Didier Défago oder Carlo Janka hinter sich liess. Zum Abschluss der Saison folgte in Sestriere der erste Sieg in einem FIS-Rennen.

Nachdem Murisier zweieinhalb Jahre lang im regionalen Leistungszentrum Brig vom ehemaligen Skirennfahrer Steve Locher betreut worden war, stieg er zu Beginn der Saison 2009/10 in den C-Kader von Swiss-Ski auf. Er kam im Europacup zum Einsatz und war in den Disziplinen Slalom und Super-G der Beste seines Jahrgangs.[4] Am 10. Januar 2010, zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag, startete Murisier erstmals in einem Weltcuprennen: Im Slalom von Adelboden fuhr er mit der hohen Startnummer 74 auf den 31. Platz; den zweiten Lauf und mögliche Weltcuppunkte verpasste er lediglich um fünf Hundertstelsekunden.[5] Bei den Schweizer Meisterschaften 2010 siegte er im Riesenslalom (zeitgleich mit Ami Oreiller) und in der Super-Kombination.

Am 12. Dezember 2010 fuhr Murisier im Slalom von Val-d’Isère auf den 8. Platz und holte sich damit seine ersten Weltcuppunkte. Seinen ersten Podestplatz im Europacup erzielte er am 18. Januar 2011 als Dritter des Riesenslaloms von Zuoz. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2011 in Crans-Montana gewann er die Silbermedaille im Slalom und in der Kombinationswertung (Abfahrt, Riesenslalom, Slalom) sowie die Bronzemedaille im Super-G.

Im September 2011 verletzte sich Murisier in der Vorbereitungsphase zur Saison 2011/12 schwer und zog sich beim Fussballspielen einen Riss im vorderen Kreuzband des rechten Knies zu. Aufgrund der Verletzung fiel er für die gesamte Saison 2011/12 aus.[6] Im August 2012 erlitt er beim Slalomtraining neuerlich einen Riss desselben Kreuzbandes, weshalb er auch in der Saison 2012/13 pausieren musste.[7]

Nach einem verhaltenen Saisonbeginn fuhr Murisier am 26. Januar 2014 in der Super-Kombination von Kitzbühel mit der hohen Startnummer 62 auf den 9. Platz.

Erfolge[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 2 Platzierungen unter den besten zehn

Europacup[Bearbeiten]

  • Saison 2010/11: 8. Gesamtwertung, 4. Riesenslalomwertung
  • 3 Podestplätze

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Murisier Justin Alpinski. GPS Performance Services, abgerufen am 18. März 2010.
  2. Selektionen Herren Ski alpin 2010/2011. Swiss-Ski, 22. April 2010 (PDF; 14 kB)
  3. Zoom, Magazin der Schweizer Sporthilfe, Ausgabe März 2011
  4. Justin Murisier - der Lara Gut der Männer. skionline.ch, 10. Januar 2010, abgerufen am 18. März 2010.
  5. Shootingstar Murisier verpasste Sensation um fünf Hundertstel. skionline.ch, 10. Januar 2010, abgerufen am 18. März 2010.
  6. Justin Murisier mit Kreuzbandriss. www.suedostschweiz.ch, 21. September 2011, abgerufen am 22. September 2011.
  7. Skifahrer Justin Murisier erneut im Pech. Neue Zürcher Zeitung, 17. August 2012, abgerufen am 2. Oktober 2012.