Königshütte (Harz)

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51.73333333333310.766666666667Koordinaten: 51° 44′ 0″ N, 10° 46′ 0″ O

Königshütte
Einwohner: 600 (2011)
Eingemeindung: 1. Januar 2004
Eingemeindet nach: Elbingerode
Postleitzahl: 38875
Benneckenstein Elbingerode Elend Hasselfelde Königshütte Rübeland Sorge Stiege Tanne Trautenstein Landkreis HarzKarte
Über dieses Bild

Lage von Königshütte in Oberharz am Brocken

Königshütte von der Ruine Königsburg
Einfahrt der Rübelandbahn in den Bahnhof Königshütte, 1995

Königshütte ist ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Im Ort leben etwa 600 Einwohner (2011).

Geografische Lage[Bearbeiten]

Königshütte liegt an der Bundesstraße 27 im Harz, von der mitten im Ort eine Landstraße nach Tanne (Harz) abzweigt. Unmittelbar unterhalb des Ortes erfolgt unter der Königsburg der Zusammenfluss von Kalter und Warmer Bode, die ab hier gemeinsam die Bode bilden, die zunächst in die Talsperre Königshütte und weiter nach Rübeland fließt.

Königshütte ist eine der Stationen auf dem Harzer Hexenstieg. Dieser führt u.a. vorbei am früheren Standort der Trogfurther Brücke.

Geschichte[Bearbeiten]

Der einst selbständige Ort entstand durch die Zusammenlegung von Königshof und Rothehütte am 1. April 1936. Rothehütte war insbesondere als Standort mehrerer Eisenhüttenwerke bekannt, so der Neuen Hütte und von Lüdershof.

Königshütte hatte Eisenbahnanschluss bis Blankenburg (Harz). Nachdem zuerst nur der Personenverkehr auf dem elektrifizierten Abschnitt Elbingerode–Königshütte am 30. Mai 1999 eingestellt wurde, erfolgte am 31. August 2000 die endgültige Stilllegung des Streckenabschnitts bis Königshütte.

Die bis dahin selbstständige Gemeinde wurde am 1. Januar 2004 in die Stadt Elbingerode (Harz) eingemeindet.[1] Mit der Auflösung der Stadt Elbingerode (Harz) und Gründung der Stadt Oberharz am Brocken am 1. Januar 2010 wurde Königshütte ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gedenkstätten[Bearbeiten]

Das Kriegerdenkmal am Klingenberg

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004