Kota Kinabalu
5.9702777777778116.07055555556Koordinaten: 5° 58′ N, 116° 4′ O
| Kota Kinabalu Kota Kinabalu |
|||
|---|---|---|---|
|
|
|||
| Symbole | |||
|
|||
| Basisdaten | |||
| Staat | Malaysia | ||
| Bundesstaat | Sabah | ||
| Fläche | 351 km² | ||
| Einwohner | 462.963 (2010[1]) | ||
| Dichte | 1.319 Ew./km² | ||
| Gründung | 1882 | ||
| ISO 3166-2 | MY-12 | ||
| Webauftritt | www.dbkk.sabah.gov.my | ||
| Politik | |||
| Bürgermeister | Datuk Abidin Madingkir | ||
| Partei | Barisan Nasional | ||
Kota Kinabalu (in Anlehnung an die in Malaysia übliche Abkürzung "KL" für Kuala Lumpur oft mit KK abgekürzt; früher Jesselton) ist die Hauptstadt des malaysischen Bundesstaates Sabah auf der Insel Borneo. Die Volkszählung aus dem Jahr 2010 weist eine Bevölkerungs von 452.963 Einwohnern aus.[1]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Name der Stadt
Der Platz, auf dem das heutige Kota Kinabalu gründet, war ursprünglich vom Volk der Bajau besiedelt, die ihn in ihrer Sprache Singga Mata ("wo die Augen gerne verweilen") nannten.[2][3] Nachdem das auf der nahen Insel Pulau Gaya aufgebaute Distriktoffice der North Borneo Chartered Company samt Hafen von Mat Salleh niedergebrannt worden war, wurde der Platz in Erinnerung an dieses Ereignis von den dort ansässigen Bajau als Api-Api referenziert, was soviel wie "Feuer" bedeutet. Möglicherweise geht Api-Api auch auf einen nahegelegenen Fluss gleichen Namens (Sungai Api-Api) zurück. Ein anderer historischer Name in der Sprache der Bajau ist Deasoka ("unterhalb des Kokosnussbaums") und bezieht sich auf ein Dorf im südlichen Teil der Siedlung, das mit Koskosnussbäumen bepflanzt war.
Als 1899 die in der Mat-Salleh-Rebellion zerstörte Niederlassung der Company von Pulau Gaya an die Westküste verlegt wird, wird das frühere Api-Api zu Ehren Jessels in Jesselton umbenannt. Jesselton wurde 1968 in Kota Kinabalu umbenannt. Der neue Stadtname setzt sich aus Kota, dem malaiischen Wort für „Stadt“, und Kinabalu, einem Berg etwa 50 Kilometer östlich der Stadt, zusammen.
Die verschiedenen Benennungen der früheren Ansiedlungen finden sich noch heute in verschiedenen Straßen- und Gebäudenamen Kota Kinabalus wieder, z.B. Lintasan Deasoka, Api-Api Centre und Jalan Singgah Mata.
| Kota Kinabalu | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klimadiagramm (Erklärung) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
[Bearbeiten] Geschichte
Während der Zeit unter Verwaltung der North Borneo Chartered Company war Jesselton war das Zentrum des Handels mit Kautschuk, Rattan, Honig und Wachs.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt, nachdem die abziehenden Briten möglichst viel zerstört hatten, um den Japanern keine Infrastruktur zu überlassen, von den Japanern besetzt. Gegen Ende des Krieges wurde Jesselton von den Alliierten fast völlig durch Bombenangriffe zerstört, so dass nur drei Gebäude stehen blieben. Nach dem Krieg wurde Nordborneo im Jahre 1946 eine britische Kronkolonie und das wieder aufgebaute Kota Kinabalu löste Sandakan als Hauptstadt ab.
Kota Kinabalu erhielt am 2. Februar 2000 den Status einer Stadt.
[Bearbeiten] Infrastruktur
[Bearbeiten] Flughafen
Kota Kinabalu ist durch den Kota Kinabalu International Airport (BKI) gut zu erreichen (5° 56′ 14″ N, 116° 3′ 6″ O5.9372222222222116.05166666667). Der zweitgrößte Flughafen Malaysias ist ein Drehkreuz für nationale und internationale Fluggesellschaften. Der Billigflieger Air Asia nutzt das bereits 1957 errichtete und nach einer Generalrenovierung 2007 wiedereröffnete Terminal 2, das häufig auch als LCCT (Low Cost Carrier Terminal) bezeichnet wird. Das seit 2008 völlig neugestaltete Terminal 1 wird vor allem von Malaysia Airlines und anderen internationalen Fluggesellschaften genutzt.
[Bearbeiten] Tourismus
In Kota Kinabalu befinden sich die Gebäude der Sabah Foundation und des Sabah Museum. Auch befinden sich nahe Kota Kinabalu der Tunku Abdul Rahman Nationalpark und eine Gruppe von stark bewaldeten Inseln in der Nähe der Küste Kota Kinabalus.
[Bearbeiten] Literatur
- K. G. Tregonning: "A History Of Modern Sabah (North Borneo 1881-1963)", 2. Ausgabe, University of Malaya Press, Kuala Lumpur, 1965, Reprint 1967
- Regina Lim: Federal-state relations in Sabah, Malaysia: the Berjaya administration 1976-85, Institute of Southeast Asian Studies, 2008, ISBN 978-981-230-811-5
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Census 2010, Seite 71
- ↑ Tregonning, S. 57
- ↑ Sawatan, Jackson: Adakah Gaya Sekadar 'Singgah mata' Untuk Pembangkang?. BERNAMA. Archiviert vom Original am 29. September 2007. Abgerufen am 8. März 2007.
[Bearbeiten] Weblinks
- Kota Kinabalu auf www.sabahtourism.com - Hintergrundinformationen zu Kota Kinabalu auf der offiziellen Seite der Tourismusbehörde
- Kota Kinabalu - Ergänzende Hintergrund- und Reiseinformationen auf Wikivoyage
Verwaltungsgebiete Interior Division | Kudat Division | Sandakan Division | Tawau Division | West Coast Division
Großstädte Kota Kinabalu (Hauptstadt) | Sandakan | Tawau
Städte Beaufort | Beluran | Bingkor | Bongawan | Donggongon | Inanam | Kalabakan | Keningau | Kimanis | Kinabatangan | Kinarut | Kota Belud | Kota Marudu | Kuala Penyu | Kudat | Kunak | Kundasang | Lahad Datu | Membakut | Menggatal | Nabawan | Papar | Penampang | Pensiangan | Pitas | Putatan | Ranau | Sapulut | Semporna | Sepanggar | Sindumin | Sipitang | Sook | Tambunan | Tamparuli | Telipok | Telupid | Tenom | Tongod | Tuaran | Weston