Mönchhof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel behandelt eine Gemeinde im Burgenland. Mönchhof ist auch ein Flurname in der Gemarkung Raunheim am Main und ein Gutshof in Köln-Sürth.
Wappen Karte
Wappen von Mönchhof
Mönchhof (Österreich)
DEC
Mönchhof
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Burgenland
Politischer Bezirk Neusiedl am See (ND)
Fläche 33,6 km²
Koordinaten 47° 53′ N, 16° 57′ O47.88138888888916.941944444444131Koordinaten: 47° 52′ 53″ N, 16° 56′ 31″ O
Höhe 131 m ü. A.
Einwohner 2289 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 68 Einwohner je km²
Postleitzahl 7123
Gemeindekennziffer 1 07 12
AT112
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Gemeinde Mönchhof
7123 Mönchhof
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Josef Kolby (ÖVP)
Gemeinderat (2007)
(23 Mitglieder)
10 SPÖ, 11 ÖVP, 1 FPÖ, 1 LM
Lage der Gemeinde Mönchhof
Karte
Pfarrkirche Mönchhof, Plan von Elias Hügel, Hofsteinmetz und Kirchenbaumeister aus Kaisersteinbruch

Mönchhof ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Neusiedl am See in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Barátfalu. Vor etwa 800 Jahren lebten Zisterziensermönche in dem Gebiet um das heutige Mönchhof. Sie machten das Land, das zuvor meist Sumpflandschaft war, urbar und besiedelten es. Im Jahre 1217 schenkte ihnen König Andreas II. von Ungarn das ehemalige Petschenegengut Leginthov als immerwährenden Besitz. Das war ein Meilenstein in der Entwicklung des Ortes und verhalf auch dem Weinbau zu einem neuen Höhenflug. Die Schenkungsurkunde von 1217 erwähnt die Gemeinde Mönchhof erstmals unter dem Namen Leginthov.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Mönchhof ist der einzige Ort in der Gemeinde.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Barátfalu verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Mönchhof gilt als die älteste Weinbaugemeinde Österreichs.

Mit dem Zisterzienserinnenkloster Abtei Marienkron, das 1955 von Deutschland aus gegründet wurde, hat die Großgemeinde ein geistiges und touristisches Zentrum gefunden, das weit über die Ortsgrenzen ausstrahlt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Josef Kolby von der ÖVP.

Die Mandatsverteilung (21 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 10, ÖVP 11, FPÖ 1, Grüne 0 und andere Listen 1 Mandat.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen