Frauenkirchen
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Neusiedl am See (ND) | |
| Fläche | 31,9 km² | |
| Koordinaten | 47° 50′ N, 16° 55′ O47.84111111111116.919444444444Koordinaten: 47° 50′ 28″ N, 16° 55′ 10″ O | |
| Einwohner | 2837 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 89 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7132 | |
| Gemeindekennziffer | 1 07 05 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Stadtgemeinde Frauenkirchen 7132 Frauenkirchen |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Josef Ziniel (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2007) (23 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Frauenkirchen | ||
Frauenkirchen, Basilika, April 2005 |
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Frauenkirchen ist eine Stadtgemeinde im Burgenland im Bezirk Neusiedl am See in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Fertőboldogasszony.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Fertőboldogasszony verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Stadtgemeinde ist Frauenkirchen seit 1982.
1678 erlaubte Graf Paul Esterházy den Mönchhofer Juden, von Husaren überfallen und ausgeplündert, vom Abt des Stiftes Heiligenkreuz des Ortes verwiesen, die Ansiedlung in Frauenkirchen. 1876 erreichte die Jüdische Gemeinde Frauenkirchen mit 864 Juden ihren Höhepunkt. Gleich nach dem Anschluss im März 1938 wurde in Frauenkirchen ein provisorisches Anhaltelager eingerichtet, in das etwa 400 Juden des Seewinkels unter Zwang verbracht wurden. Im April 1938 wurden die meisten dieser Juden über die ungarische Grenze abgeschoben und in der Folge die Jüdische Gemeinde vernichtet. Die Synagoge wurde 1939 demoliert, der Jüdische Friedhof ist erhalten. [1]
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Josef Ziniel von der SPÖ.
Die Mandatsverteilung (23 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 14, ÖVP 6, NESt 3 Mandate.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Frauenkirchen ist wegen eines Marienbildes auch ein Wallfahrtsort. Die Betreuung der Pfarre obliegt dem Franziskanerorden.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Frauenkirchen ist Schulstadt mit einer Volks- und einer Hauptschule und einer Handelsakademie.
In einer Fußgängerzone befindet sich eine Anzahl von Geschäften.
Nach Erbohrung einer ergiebigen Thermalquelle wurde die wasserrechtliche Bewilligung für einen Thermenbau erteilt.
Es gibt ein medizinisches Zentrum, mit einer Unfallambulanz, einer Rettungsstelle des Roten Kreuzes, ein Ärztezentrum, mit einem Pflegeheim, einer Tagestätte und einer Wohngemeinschaft.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Der amtierende Landeshauptmann des Burgenlandes (Stand 2005), Hans Niessl, stammt aus Frauenkirchen und war dort auch Bürgermeister.
- Erich Stekovics gilt mit seinem Anbau von über 3200 verschiedenen Sorten Paradeiser als der „Kaiser der Paradeiser“.[2]
- Josef Umathum erlangte mit seinem renommierten Weingut lokale und weltweite Anerkennung.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
Frauenkirchen ist der Geburtsort des Komponisten Mihály Mosonyi, dt. Michael Brand, (1815-1870).
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeindedaten von Frauenkirchen bei der Statistik Austria
- Website mit Dienstzeiten der Seewinkel-Apotheke in Frauenkirchen
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Österreichisches Jüdisches Museum Barbara Coudenhove-Calergi: Paul Rosenfeld - Einer kam zurück, 14./15. Juni 1986 Süddeutsche Zeitung.
- ↑ „Der Kaiser der Paradeiser“, Süddeutsche Zeitung, 13. August 2007
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