Pamhagen
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Neusiedl am See (ND) | |
| Fläche | 33,1 km² | |
| Koordinaten | 47° 42′ N, 16° 54′ O47.70222222222216.906666666667121Koordinaten: 47° 42′ 8″ N, 16° 54′ 24″ O | |
| Höhe | 121 m ü. A. | |
| Einwohner | 1697 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 51 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7152 | |
| Gemeindekennziffer | 1 07 16 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Gemeinde Pamhagen 7152 Pamhagen |
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| Politik | ||
| Bürgermeister | Josef Wüger (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2007) (21 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Pamhagen | ||
Kirchplatz |
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Pamhagen ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Neusiedl am See in Österreich.
Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Pomogy.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Pamhagen ist der einzige Ort in der Gemeinde. Das Gemeindegebiet grenzt an Ungarn, wobei etwa die Hälfte der Grenze entlang des Einser-Kanals verläuft.
Der Name Pamhagen stammt von einem Angelhaken (Hagen), der immer in einem Baum (Pam) in Pamhagen steckte. Daher entwickelte sich der Name Pamhagen.
1268 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als Pomog; das ungarische Pomogy geht möglicherweise auf eine altslawische Form zurück (Gegend an der Grenze).
[Bearbeiten] Geschichte
1268 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt und 1380 ein Pfarrer Johann ecclesiae de Pomog genannt. 1547 erfolgte die Niederschrift eines Bann-Taidings (Gerichtstag). Die erste Erwähnung einer Schule erfolgt 1652. Die Komitat-Konskription des Jahres 1713 gibt den ersten Hinweis auf Weinbau in Pamhagen. Von 1778 bis 1780 erfolgten der Bau eines Straßendammes durch den Waasen mit 14 hölzernen Brücken von Pamhagen nach Esterház (Länge 7,5 km) und Ende des 19. Jahrhunderts (1897) die Errichtung der Fertövide-er Lokal-Eisenbahn (Neusiedler Seebahn). Wenige Jahre später, 1909, wird die Pamhagener Kreditgenossenschaft gegründet.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pomogy verwendet werden. Dabei gehörte Pamhagen (Pomogy) zum Komitat Wieselburg (Moson Vármegye).
Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).
1948 teilt der „Eiserne Vorhang“ Europa, Pamhagen verliert den Zugang zu Grundeigentum auf ungarischem Territorium.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Josef Wüger von der SPÖ.
Die Mandatsverteilung (21 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 11, ÖVP 10, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
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