Pamhagen
| Pamhagen | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Burgenland | |
| Politischer Bezirk: | Neusiedl am See | |
| Kfz-Kennzeichen: | ND | |
| Fläche: | 33,02 km² | |
| Koordinaten: | 47° 42′ N, 16° 54′ O47.70222222222216.906666666667121Koordinaten: 47° 42′ 8″ N, 16° 54′ 24″ O | |
| Höhe: | 121 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.661 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 50 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 7152 | |
| Gemeindekennziffer: | 1 07 16 | |
| NUTS-Region | AT112 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemeinde Pamhagen 7152 Pamhagen |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Josef Tschida (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2007) (21 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Pamhagen im Bezirk Neusiedl am See | ||
Kirchplatz |
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| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Pamhagen (ungarisch Pomogy) ist eine Gemeinde mit 1661 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im nördlichen Burgenland im Bezirk Neusiedl am See in Österreich.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Pamhagen liegt am Rande des nordburgenländischen Teilgebietes Waasen, zwischenzeitlich auch Wasen' (ungar.:Hanság). Das Gemeindegebiet grenzt an Ungarn, wobei etwa die Hälfte der Grenze entlang des Einser-Kanals verläuft.
Geschichte [Bearbeiten]
1268 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. 1380 wird ein Pfarrer Johann ecclesiae de Pomog genannt. 1547 erfolgte die Niederschrift eines Bann-Taidings (Gerichtstag). Die erste Erwähnung einer Schule erfolgt 1652.
Die Komitat-Konskription des Jahres 1713 gibt den ersten Hinweis auf Weinbau in Pamhagen. Von 1778 bis 1780 erfolgten der Bau eines Straßendammes durch den Waasen mit 14 hölzernen Brücken von Pamhagen nach Esterház (Länge 7,5 km) und Ende des 19. Jahrhunderts (1897) die Errichtung der Fertövide-er Lokal-Eisenbahn (Neusiedler Seebahn).
Wenige Jahre später, 1909, wird die Pamhagener Kreditgenossenschaft gegründet.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pomogy verwendet werden. Dabei gehörte Pamhagen (Pomogy) zum Komitat Wieselburg (Moson Vármegye).
Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).
1948 teilte der „Eiserne Vorhang“ Europa, Pamhagen verlor den Zugang zu Grundeigentum auf ungarischem Territorium.
Bevölkerung [Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Politik [Bearbeiten]
- Bürgermeister ist Josef Tschida von der ÖVP.
- Die Mandatsverteilung (21 Sitze) in der Gemeindevertretung ist ÖVP 13, SPÖ 8, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Steppentierpark Pamhagen: Der naturbelassene Tierpark mit 50 Tierarten in der unberührten Steppenlandschaft im burgenländischen Seewinkel existiert seit 1975, auf einer Fläche von 13 Hektar. Er ist von März bis Ende Oktober geöffnet.
- Pfarrkirche:
- Türkenturm: ist das Wahrzeichen des Ortes. Der Türkenturm ist ein ehemaliger Glockenturm aus der Zeit, als die Kirche noch außerhalb des Ortes stand.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Leopold Fleischhacker (1891–1960), Landwirt und Politiker
- Johann Sipötz (* 1941), Politiker (SPÖ), ehemaliger Landeshauptmann des Burgenlands (1987-1991)
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
-
Pamhagen Ende des 19. Jh. (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)
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