Andau

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Wappen Karte
Wappen von Andau
Andau (Österreich)
DEC
Andau
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Burgenland
Politischer Bezirk Neusiedl am See (ND)
Fläche 47,3 km²
Koordinaten 47° 47′ N, 17° 2′ O47.77638888888917.03120Koordinaten: 47° 46′ 35″ N, 17° 1′ 48″ O
Höhe 120 m ü. A.
Einwohner 2409 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 51 Einwohner je km²
Postleitzahl 7163
Gemeindekennziffer 1 07 01
AT112
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Marktgemeinde Andau
7163 Andau
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Matthias Gelbmann (SPÖ)
Gemeinderat (2007)
(23 Mitglieder)
13 SPÖ, 9 ÖVP, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Andau
Karte
Gemeindeamt der Marktgemeinde Andau
Gemeindeamt der Marktgemeinde Andau

Andau ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Neusiedl am See in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Mosontarcsa.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Andau ist der einzige Ort in der Gemeinde.

[Bearbeiten] Geschichte

Gedenkstein des Österreichischen Roten Kreuzes bei der Brücke von Andau

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Im Zuge des Ungarischen Volksaufstandes im Jahr 1956 flohen über 180.000 Menschen aus Ungarn in westliche Staaten. Eine der letzten und für viele lebensrettende Möglichkeit dazu war die Brücke von Andau, über die mehr als 70.000 Flüchtlinge nach Österreich gelangten, die 1956 von sowjetischen Truppen gesprengt, 1996 aber wieder aufgebaut wurde und heute an diese Zeit erinnert.

Mit der Brücke von Andau beschäftigt sich auch ein Film (Der Bockerer III) mit Karl Merkatz in der Hauptrolle. Marktgemeinde ist Andau seit 1991 (durch VO 85).

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist LAbg. Matthias Gelbmann von der SPÖ, der sich bei den Bürgermeisterdirektwahlen 2007 mit 50.8 % nur knapp gegen den ÖVP-Kandidaten Andreas Peck (49.2 %) durchsetzten konnte. Bei den gleichzeitig durchgeführten Gemeinderatswahlen verlor die SPÖ rund 8,5 % und zwei Mandate, konnte jedoch mit 56,9 % die absolute Mehrheit verteidigen. Die ÖVP profitierte von den Verlusten der SPÖ und konnte mit einem Stimmanteil von 38.8 % zwei Mandate hinzugewinnen. Die FPÖ konnte ihren Stimmenanteil mit 4.3 % nahezu halten und somit ihr einziges Mandat verteidigen.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Bildgalerie

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