Weiden am See
| Weiden am See | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Burgenland | |
| Politischer Bezirk: | Neusiedl am See | |
| Kfz-Kennzeichen: | ND | |
| Fläche: | 32,47 km² | |
| Koordinaten: | 47° 56′ N, 16° 52′ O47.92777777777816.866666666667127Koordinaten: 47° 55′ 40″ N, 16° 52′ 0″ O | |
| Höhe: | 127 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2.255 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 7121 | |
| Gemeindekennziffer: | 1 07 22 | |
| NUTS-Region | AT112 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Marktgemeinde Weiden am See 7121 Weiden am See |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Wilhelm Schwartz (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2007) (21 Mitglieder) |
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| Lage der Marktgemeinde Weiden am See im Bezirk Neusiedl am See | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Weiden am See ist eine Marktgemeinde mit 2255 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Burgenland im Bezirk Neusiedl am See in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Védeny.
Die Weinbaugemeinde am Nordostufer des Neusiedler Sees befindet sich etwa zwei Kilometer südöstlich von der Bezirkshauptstadt Neusiedl am See.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte[Bearbeiten]
Weiden wurde urkundlich 1338 erwähnt und kam nach 1413 in den Besitz des Raaber (Győr) Domkapitels. 1588 wurde dem Ort das Marktrecht verliehen. Schwere Schäden erlitt der Ort im Zuge der Türkenkriege 1529 und 1683 sowie im Kuruzzenkrieg 1704 bis 1709. 1606 verwüstete ein Großbrand den Ort. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (sog. „Deutsch-Westungarn“). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Védeny verwendet werden.[1] Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen der überwiegende Teil des deutschsprachigen Westungarns in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Marktgemeinde ist Weiden am See seit 1588 (durch Marktrechtsverleihung Rudolf II).
Bevölkerung[Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister ist Wilhelm Schwartz von der ÖVP. Von den 21 Gemeinderäten stellt die SPÖ zehne und die ÖVP elf.
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: Ein roter Schild, der in der Mitte von einem natürlichen Fluss gequert wird und die lateinische Bezeichnung 'Lacus Fertö' in sich trägt. Aus einem sich aus dem Wappenboden erhebenden grünen Dreiberg wachsen zwei sich kreuzende grüne Reben mit zwei roten Trauben empor. Im oberen Teil rechts und links zwei goldene Sterne, in der Mitte ein großes silbernes W, die Initiale des Ortsnamens.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
- Weiden in der Oberpfalz, seit 1969
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weiden am See
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Alexander Hareter (1883–1954), Kleinbauer und Politiker
- Silvia Fuhrmann (* 1981), Politikerin
- Karl Krikler (1915–1986), Politiker
- Max Matissek (*1987), Windsurfer
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Dehio-Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Burgenland. Bearbeitet von Adelheid Schmeller-Kitt mit Beiträgen von Friedrich Berg, Clara Prickler-Wassitzky und Hannsjörg Ubl: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Verlag Anton Schroll, Wien 1976, ISBN 3-7031-0401-5.
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