Marcel Schmelzer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Marcel Schmelzer

Marcel Schmelzer (2011)

Spielerinformationen
Geburtstag 22. Januar 1988
Geburtsort MagdeburgDDR
Größe 181 cm
Position Außenverteidiger (links)
Vereine in der Jugend
1996–2002
2002–2005
2005–2007
Fortuna Magdeburg
1. FC Magdeburg
Borussia Dortmund
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2005–2009
2008–
Borussia Dortmund II
Borussia Dortmund
38 (0)
131 (1)
Nationalmannschaft2
2009–
2010–
Deutschland U-21
Deutschland
11 (0)
9 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2012/13
2 Stand: 12. Oktober 2012

Marcel Schmelzer (* 22. Januar 1988 in Magdeburg) ist ein deutscher Fußballspieler, der seit 2008 für Borussia Dortmund in der Bundesliga spielt. Schmelzer ist U-21-Europameister und seit 2010 A-Nationalspieler.

Inhaltsverzeichnis

Sportliche Karriere [Bearbeiten]

Vereine [Bearbeiten]

Er war von Dezember 1996 bis Juni 2002 bei Fortuna Magdeburg angemeldet und wechselte dann zum 1. FC Magdeburg.[1] 2005 wechselte Schmelzer in die A-Jugend von Borussia Dortmund, bei der er zunächst als linker Außenstürmer eingeplant war und schließlich auf Grund eines personellen Notstands zum Außenverteidiger umfunktioniert wurde. Zwei Jahre später rückte er in den Kader der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nord auf, für die er 2005 sein erstes Spiel in der Oberliga Westfalen bestritt.

Nach 26 Spielen in der Regionalliga wurde Schmelzer im Sommer 2008 vom neuen BVB-Trainer Jürgen Klopp in den Kader der Bundesligamannschaft des BVB berufen. Dort gab er sein Pflichtspieldebüt am 9. August 2008 im DFB-Pokal bei Rot-Weiss Essen (3:1). Sein erstes Bundesligaspiel absolvierte Schmelzer sieben Tage später bei Bayer 04 Leverkusen (3:2). In der Saison 2009/10 konnte er Dedê von der Linksverteidigerposition verdrängen und wurde Stammspieler. Im Februar 2011 verlängerte Marcel Schmelzer seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2014. Mit der Borussia wurde er in der Saison 2010/11 Deutscher Meister. Im 79. Bundesligaspiel für den BVB erzielte er am 22. Oktober 2011 (10. Spieltag) beim 5:0-Heimsieg über den 1. FC Köln mit dem zwischenzeitlichen 2:0 sein erstes Bundesligator. Knapp ein Jahr nach der Meisterschaft wurde Schmelzer mit Borussia Dortmund am 32. Spieltag der Saison 2011/12 zum zweiten Mal in seiner Karriere Deutscher Meister und konnte den Titel aus dem Jahr 2011 verteidigen. Am 24. Oktober 2012 erzielte Schmelzer sein erstes Europapokaltor, als er gegen Real Madrid im Champions League-Gruppenspiel den 2:1-Siegtreffer markierte.

Nationalmannschaft [Bearbeiten]

Am 31. März 2009 debütierte Schmelzer in einem Freundschaftsspiel der U21-Nationalmannschaft als offensiver Mittelfeldspieler. Sein erstes Pflichtspiel absolvierte er bei der U-21 Europameisterschaft in Schweden unter Bundestrainer Horst Hrubesch: Beim 4:0-Finalsieg über England bei der U-21-Europameisterschaft am 29. Juni 2009 wurde er kurz vor Spielende eingewechselt.

Am 17. November 2010 bestritt Schmelzer sein erstes A-Länderspiel. Im Freundschaftsspiel gegen Schweden in Göteborg (0:0), bei dem auch seine Dortmunder Teamkollegen Mats Hummels, Mario Götze und Kevin Großkreutz mitwirkten, spielte er über die volle Spielzeit auf der linken Abwehrseite.

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 wurde er nicht eingesetzt. Bei der Qualifikation zur WM 2014 setzte Trainer Löw Philipp Lahm auf die rechte Abwehrseite, Schmelzer auf die linke. Nachdem er im Spiel gegen die Färöer verletzt gefehlt hatte, spielte Schmelzer von Beginn an gegen Österreich und Irland.[2]

Titel & Erfolge [Bearbeiten]

Vereinsmannschaften [Bearbeiten]

Nationalmannschaft [Bearbeiten]

Auszeichnungen [Bearbeiten]

Privates [Bearbeiten]

Schmelzer war Schüler des Magdeburger Sportgymnasiums. Dort machte er das Fachabitur mit Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre. [4]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Vom Spät- zum Senkrechtstarter, www.reviersport.de vom 7. Oktober 2010
  2. Schmelzer: Problemzone links
  3. Posse um Supercup
  4. Hinweis in: echt-Das Stadionmagazin, Heft 39 vom 30. März 2012, S. 25