Fußball-Weltmeisterschaft 2014

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FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014
Copa do Mundo FIFA de 2014
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Anzahl Nationen 32 (von 204 Bewerbern)
Austragungsort BrasilienBrasilien Brasilien
Eröffnungsspiel 12. Juni 2014
Endspiel 13. Juli 2014
Spiele 64

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 (portugiesisch Copa do Mundo FIFA, englisch FIFA World Cup) der Männer ist die 20. Ausspielung des bedeutendsten Turniers für Fußball-Nationalmannschaften und findet vom 12. Juni bis zum 13. Juli 2014 in Brasilien statt. Titelverteidiger ist der Weltmeister von 2010, Spanien. Der Sieger qualifiziert sich automatisch für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017.

Der Beschluss des FIFA-Exekutivkomitees, Brasilien zum zweiten Mal nach 1950 zum Gastgeber der Weltmeisterschaft zu ernennen, fiel am 30. Oktober 2007 in Zürich. Als Gastgeber der WM war Brasilien automatisch Ausrichter des Konföderationen-Pokals 2013.

Vergabe

Ricardo Teixeira (links), Präsident des CBF, und Staatspräsident Lula da Silva mit dem Logo zur Bewerbung (2007).
FIFA-Präsident Sepp Blatter bei der WM-Vergabe in Zürich.

Die CONMEBOL, die südamerikanische Fußball-Konföderation, hatte sich auf Brasilien als einzigen Bewerber um die WM 2014 festgelegt, da in diesem Jahr der brasilianische Fußballverband Confederação Brasileira de Futebol (CBF) 100 Jahre alt wird.

Im Dezember 2006 erklärte zunächst auch Kolumbien seine Absicht, eine Bewerbung abgeben zu wollen,[1] am 11. April 2007 zog es seine Bewerbung allerdings wieder zurück.[2] Brasilien übergab schließlich am 13. April 2007 in der FIFA-Zentrale in Zürich als einziger Kandidat die so genannte Bewerbungsvereinbarung. Am 31. Juli 2007 wurde fristgerecht auch das vollständige 900-seitige Kandidaturdossier vom Präsidenten der CBF, Ricardo Teixeira, an Sepp Blatter übergeben, das auch alle notwendigen Regierungsgarantien umfasst. Damit erhielt Brasilien jedoch noch nicht automatisch den Zuschlag.[3] Das weitere Verfahren sah nun eine gründliche Prüfung der Kandidatur durch die FIFA vor, die auch einen Inspektionsbesuch in Brasilien im August 2007 beinhaltete. Dabei wurden fünf der 18 möglichen Spielorte besucht, in Rio de Janeiro präsentierten sich zudem die übrigen möglichen Austragungsorte.[4] Nach der Abschlusspräsentation des brasilianischen Fußballverbandes am 29. Oktober wurde Brasilien am 30. Oktober 2007 in Zürich endgültig als Gastgeber durch das FIFA-Exekutivkomitee bestätigt.[5] Das letzte große Fußballturnier in Brasilien vor der Vergabe war die Copa América 1989. Mit dem Zuschlag für die WM wurde Brasilien auch Austragungsland des als Generalprobe geltenden FIFA-Konföderationen-Pokal 2013.

Spielorte

Am 31. Mai 2009 gab die FIFA die zwölf Städte bekannt, die aus insgesamt 17 Bewerbern für die Austragung der Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgewählt wurden.[6] Das Finale findet in Rio de Janeiro statt, das Eröffnungsspiel soll in São Paulo ausgetragen werden.[7] Nicht berücksichtigt wurden die Kandidaturen der Städte Belém, Campo Grande, Florianópolis, Goiânia und Rio Branco.

Die folgenden Angaben zur Kapazität beziehen sich auf die Angaben der FIFA,[8] die durch die strengeren Auflagen bei einer WM unter der maximalen Kapazität der Stadien liegen können.

Belo Horizonte Brasília Cuiabá Curitiba
Mineirão Estádio Nacional de Brasília Arena Pantanal Arena da Baixada
Kapazität: 62.547
(Umbau)
Kapazität: 68.009
(Neubau)
Kapazität: 42.968
(Neubau)
Kapazität: 41.456
(Umbau)
Novo mineirão aérea.jpg Brasilia Stadium - June 2013.jpg Modellfoto des Stadions Modellfoto des Stadions
Fortaleza
Spielorte 2014 in Brasilien
Manaus
Castelão Arena da Amazônia
Kapazität: 64.846
(Umbau)
Kapazität: 42.374
(Neubau)
Fortaleza Arena.jpg Amazonia Arena.jpg
Natal Porto Alegre
Estádio das Dunas Estádio Beira-Rio
Kapazität: 42.086
(Neubau)
Kapazität: 48.849
(Umbau)
Natal, Brazil - Arena das Dunas.jpg Estádio Beira-Rio 2014.jpg
Recife Rio de Janeiro Salvador da Bahia São Paulo
Arena Pernambuco Maracanã Arena Fonte Nova Arena de São Paulo
Kapazität: 42.849
(Neubau)
Kapazität: 73.531
(Umbau)
Kapazität: 48.747
(Neubau)
Kapazität: 65.807
(Neubau)
Arena Pernambuco Aerea2 maracana.jpg Arena Fonte Nova External View.jpg Arena Itaquera.jpg

Qualifikation

  • qualifiziert
  • nicht qualifiziert
  • nicht teilgenommen
  • Kein FIFA-Mitglied

Die Verteilung der Startplätze wurde auf der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees[9] am 2. und 3. März 2011 in Zürich festgelegt. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen erfolgte am 30. Juli 2011 in Rio de Janeiro.[10]

Die Plätze für die Endrunde wurden wie folgt vergeben:

Zwei der Teilnehmer wurden in interkontinentalen Play-offs zwischen einem Asienvertreter und einem Südamerikavertreter sowie zwischen Vertretern aus Ozeanien und des CONCACAF bestimmt.

Teilnehmer

Brasilien ist als Gastgeberland per Reglement Teilnehmer am Turnier. Insgesamt haben sich folgende 32 Nationalmannschaften aus den jeweiligen Kontinentalverbänden qualifiziert:

13 aus Europa BelgienBelgien Belgien Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina DeutschlandDeutschland Deutschland EnglandEngland England FrankreichFrankreich Frankreich
GriechenlandGriechenland Griechenland ItalienItalien Italien KroatienKroatien Kroatien NiederlandeNiederlande Niederlande PortugalPortugal Portugal
RusslandRussland Russland SchweizSchweiz Schweiz SpanienSpanien Spanien
6 aus Südamerika ArgentinienArgentinien Argentinien ChileChile Chile EcuadorEcuador Ecuador KolumbienKolumbien Kolumbien UruguayUruguay Uruguay
inklusive Gastgeber: BrasilienBrasilien Brasilien
5 aus Afrika AlgerienAlgerien Algerien ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste GhanaGhana Ghana KamerunKamerun Kamerun NigeriaNigeria Nigeria
4 aus Nord-, Mittelamerika und Karibik Costa RicaCosta Rica Costa Rica HondurasHonduras Honduras MexikoMexiko Mexiko Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
4 aus Asien AustralienAustralien Australien IranIran Iran JapanJapan Japan Korea SudSüdkorea Südkorea
0 aus Ozeanien

Die Fußballnationalmannschaft aus Bosnien und Herzegowina nimmt zum ersten Mal an der Endrunde einer Fußball-WM teil.

Auslosung

Die Auslosung der Gruppenphase der Endrunde fand am 6. Dezember 2013 um 17:00 Uhr (MEZ) im Hotel Costa do Sauípe Park in Costa do Sauípe statt.[11]

Gastgeber Brasilien war als Kopf der Gruppe A gesetzt. Spanien, Deutschland, Argentinien, Kolumbien, Belgien, Uruguay und die Schweiz kamen gemäß ihrer Platzierungen in der FIFA-Weltrangliste mit Stand vom 17. Oktober 2013 in Topf 1. Die Töpfe 2 bis 4 wurden von der FIFA nach regionalen Kriterien eingeteilt. In jeder Gruppe dürfen maximal zwei Teams aus Europa sein, Duelle zwischen Vertretern aus dem gleichen Verband wurden darüber hinaus in der Vorrunde ausgeschlossen.

In der am 3. Dezember 2013 abgehaltenen Sitzung der Organisationskommission wurde folgende Lostopfverteilung festgelegt.

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4
BrasilienBrasilien Brasilien AlgerienAlgerien Algerien AustralienAustralien Australien Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina
SpanienSpanien Spanien ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste IranIran Iran EnglandEngland England
DeutschlandDeutschland Deutschland GhanaGhana Ghana JapanJapan Japan FrankreichFrankreich Frankreich
ArgentinienArgentinien Argentinien KamerunKamerun Kamerun Korea SudSüdkorea Südkorea GriechenlandGriechenland Griechenland
KolumbienKolumbien Kolumbien NigeriaNigeria Nigeria Costa RicaCosta Rica Costa Rica ItalienItalien Italien (in Topf 2 gelost)
BelgienBelgien Belgien ChileChile Chile HondurasHonduras Honduras KroatienKroatien Kroatien
SchweizSchweiz Schweiz EcuadorEcuador Ecuador MexikoMexiko Mexiko NiederlandeNiederlande Niederlande
UruguayUruguay Uruguay Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA PortugalPortugal Portugal
RusslandRussland Russland

Im Lostopf 4 waren die neun europäischen Mannschaften, eine davon wanderte per Losverfahren in Topf 2. Diese europäischen Mannschaft im „Topf X“ wurde einem der vier südamerikanischen Nationalteams aus Topf 1 zugelost, um zu verhindern, dass es eine Gruppe mit drei europäischen Teams gibt.[12] Italien wurde so in Topf 2 und anschließend Uruguay zugelost. Brasilien war schon vorab als Gruppenkopf der Gruppe A gesetzt. Die übrigen 7 Mannschaften aus Topf 1 wurden als Gruppenkopf der Gruppen B bis H gelost. Die Mannschaften aus den Töpfen 2 bis 4 wurden nun den Gruppen zugelost (aufsteigend von Gruppe A bis H), wobei darauf geachtet werden musste, dass die beiden südamerikanischen Mannschaften in Topf 2 keinem südamerikanischen Gruppenkopf zugeordnet wurden. Erstmals wurden mit England, Italien und Uruguay drei ehemalige Weltmeister in eine Gruppe gelost.

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
BrasilienBrasilien Brasilien SpanienSpanien Spanien KolumbienKolumbien Kolumbien UruguayUruguay Uruguay
KroatienKroatien Kroatien NiederlandeNiederlande Niederlande GriechenlandGriechenland Griechenland Costa RicaCosta Rica Costa Rica
MexikoMexiko Mexiko ChileChile Chile ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste EnglandEngland England
KamerunKamerun Kamerun AustralienAustralien Australien JapanJapan Japan ItalienItalien Italien
Gruppe E Gruppe F Gruppe G Gruppe H
SchweizSchweiz Schweiz ArgentinienArgentinien Argentinien DeutschlandDeutschland Deutschland BelgienBelgien Belgien
EcuadorEcuador Ecuador Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina PortugalPortugal Portugal AlgerienAlgerien Algerien
FrankreichFrankreich Frankreich IranIran Iran GhanaGhana Ghana RusslandRussland Russland
HondurasHonduras Honduras NigeriaNigeria Nigeria Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Korea SudSüdkorea Südkorea

Für Infos zu den einzelnen WM-Gruppen und Kadern der Mannschaften auf den jeweiligen Link klicken.

Regelwerk und Modus

Einführung der Torlinientechnologie

Am 19. Februar 2013 gab die FIFA bekannt, bei der Endrunde 2014 in Brasilien erstmals eine Torlinientechnologie einzusetzen.[13] Die Entscheidung fiel auf die kamerabasierte Torlinientechnologie GoalControl-4-D. Das System besteht aus sieben Hochgeschwindigkeitskameras pro Tor und sendet, wenn ein Tor gefallen ist, ein Signal auf die Uhren der Schiedsrichter.[14] Mit dieser Torlinientechnologie sollen laut FIFA die Schiedsrichter in der Entscheidung unterstützt werden, ob der Ball die Torlinie vollständig überquert hat, und Fehlentscheidungen vermieden werden.

Schiedsrichter

Am 25.01.2014 beauftragte die FIFA 25 Schiedsrichter plus jeweils zwei Assistenten, hinzu kommen noch zwei Support-Schiedsrichterduos, alles in allem werden 91 Schiedsrichter aus 43 Länder bestellt. Felix Brych ist der einzige deutsche Schiedsrichter, seine Assistenten Mark Borsch und Stefan Lupp begleiten ihn. 32.000 Euro verdienten die Schiedsrichter bei der WM 2010, Zahlen zum Einkommen während der WM 2014 wurden nicht genannt.[15]

Turnierform

In der Vorrunde gibt es acht Gruppen mit je vier Teilnehmern. Innerhalb jeder Gruppe spielt jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft, d. h. in jeder Gruppe werden 6 Partien gespielt. Die jeweils ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale. Die Platzierung der Mannschaften in den Vorrundengruppen ergibt sich dabei in folgender Reihenfolge:[16]

  1. Anzahl der Punkte aus allen Gruppenspielen;
  2. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen;
  3. Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore;
  4. Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen;
  5. Tordifferenz in den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen;
  6. Anzahl der in den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen erzielten Tore;
  7. Losentscheid durch die FIFA-Organisationskommission.

Dem Achtelfinale folgen Viertel- und Halbfinale, sowie das Finalspiel. Ab dem Achtelfinale wird im sogenannten K.-o.-System gespielt, d. h. der Verlierer der Partie scheidet aus dem Turnier aus. Steht ein Spiel nach 90 Minuten Spielzeit unentschieden, werden 2 x 15 Minuten Verlängerung gespielt. Steht auch dann kein Sieger fest, entscheidet ein Elfmeterschießen die Partie.

Die für das Achtelfinale qualifizierten Mannschaften aus den Gruppen A, B, C, D können frühestens im Halbfinale auf Mannschaften der Gruppen E, F, G, H treffen. Weiterhin ist durch den Modus sichergestellt, dass Mannschaften aus derselben Vorrundengruppe erst im Finale wieder aufeinandertreffen können. Als ein Beispiel folgt aus letzterem, dass 4 Mannschaften (Sieger Gruppe F und H, sowie Zweite Gruppe E und G) erst im Finale auf den Sieger der Gruppe A treffen können.

Vorrunde

Die Zeitangaben entsprechen der Ortszeit UTC−3, für Manaus und Cuiabá UTC−4. In Klammern ist die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) angegeben. Diese ist fünf Stunden der Ortszeit voraus, in Manaus und Cuiabá sechs Stunden.[17][18]

Gruppe A

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BrasilienBrasilien Brasilien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 2. KroatienKroatien Kroatien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 3. MexikoMexiko Mexiko 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 4. KamerunKamerun Kamerun 0  0  0  0 000:000  ±0 00
Do., 12. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in São Paulo
Brasilien Kroatien -:- (-:-)
Fr., 13. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Natal
Mexiko Kamerun -:- (-:-)
Di., 17. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Fortaleza
Brasilien Mexiko -:- (-:-)
Mi., 18. Juni 2014, 18:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Manaus
Kamerun Kroatien -:- (-:-)
Mo., 23. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Brasília
Kamerun Brasilien -:- (-:-)
Mo., 23. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Recife
Kroatien Mexiko -:- (-:-)

Gruppe B

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. SpanienSpanien Spanien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 2. NiederlandeNiederlande Niederlande 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 3. ChileChile Chile 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 4. AustralienAustralien Australien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
Fr., 13. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Salvador
Spanien Niederlande -:- (-:-)
Fr., 13. Juni 2014, 18:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Cuiabá
Chile Australien -:- (-:-)
Mi., 18. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre
Australien Niederlande -:- (-:-)
Mi., 18. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro
Spanien Chile -:- (-:-)
Mo., 23. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Curitiba
Australien Spanien -:- (-:-)
Mo., 23. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in São Paulo
Niederlande Chile -:- (-:-)

Gruppe C

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. KolumbienKolumbien Kolumbien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 2. GriechenlandGriechenland Griechenland 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 3. ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 4. JapanJapan Japan 0  0  0  0 000:000  ±0 00
Sa., 14. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte
Kolumbien Griechenland -:- (-:-)
Sa., 14. Juni 2014, 22:00 (03:00 Uhr MESZ) in Recife
Elfenbeinküste Japan -:- (-:-)
Do., 19. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília
Kolumbien Elfenbeinküste -:- (-:-)
Do., 19. Juni 2014, 19:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Natal
Japan Griechenland -:- (-:-)
Di., 24. Juni 2014, 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Cuiabá
Japan Kolumbien -:- (-:-)
Di., 24. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Fortaleza
Griechenland Elfenbeinküste -:- (-:-)

Gruppe D

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. UruguayUruguay Uruguay 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 2. Costa RicaCosta Rica Costa Rica 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 3. EnglandEngland England 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 4. ItalienItalien Italien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
Sa., 14. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Fortaleza
Uruguay Costa Rica -:- (-:-)
Sa., 14. Juni 2014, 18:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Manaus
England Italien -:- (-:-)
Do., 19. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in São Paulo
Uruguay England -:- (-:-)
Fr., 20. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Recife
Italien Costa Rica -:- (-:-)
Di., 24. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Natal
Italien Uruguay -:- (-:-)
Di., 24. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte
Costa Rica England -:- (-:-)

Gruppe E

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. SchweizSchweiz Schweiz 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 2. EcuadorEcuador Ecuador 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 3. FrankreichFrankreich Frankreich 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 4. HondurasHonduras Honduras 0  0  0  0 000:000  ±0 00
So., 15. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília
Schweiz Ecuador -:- (-:-)
So., 15. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre
Frankreich Honduras -:- (-:-)
Fr., 20. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Salvador
Schweiz Frankreich -:- (-:-)
Fr., 20. Juni 2014, 19:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Curitiba
Honduras Ecuador -:- (-:-)
Mi., 25. Juni 2014, 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Manaus
Honduras Schweiz -:- (-:-)
Mi., 25. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro
Ecuador Frankreich -:- (-:-)

Gruppe F

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. ArgentinienArgentinien Argentinien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 2. Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 3. IranIran Iran 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 4. NigeriaNigeria Nigeria 0  0  0  0 000:000  ±0 00
So., 15. Juni 2014, 19:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro
Argentinien Bosnien und Herzegowina -:- (-:-)
Mo., 16. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Curitiba
Iran Nigeria -:- (-:-)
Sa., 21. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte
Argentinien Iran -:- (-:-)
Sa., 21. Juni 2014, 18:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Cuiabá
Nigeria Bosnien und Herzegowina -:- (-:-)
Mi., 25. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre
Nigeria Argentinien -:- (-:-)
Mi., 25. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Salvador
Bosnien und Herzegowina Iran -:- (-:-)

Gruppe G

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. DeutschlandDeutschland Deutschland 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 2. PortugalPortugal Portugal 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 3. GhanaGhana Ghana 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 4. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 0  0  0  0 000:000  ±0 00
Mo., 16. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Salvador
Deutschland Portugal -:- (-:-)
Mo., 16. Juni 2014, 19:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Natal
Ghana USA -:- (-:-)
Sa., 21. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Fortaleza
Deutschland Ghana -:- (-:-)
So., 22. Juni 2014, 18:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Manaus
USA Portugal -:- (-:-)
Do., 26. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Recife
USA Deutschland -:- (-:-)
Do., 26. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília
Portugal Ghana -:- (-:-)

Gruppe H

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BelgienBelgien Belgien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 2. AlgerienAlgerien Algerien 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 3. RusslandRussland Russland 0  0  0  0 000:000  ±0 00
 4. Korea SudSüdkorea Südkorea 0  0  0  0 000:000  ±0 00
Di., 17. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte
Belgien Algerien -:- (-:-)
Di., 17. Juni 2014, 18:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Cuiabá
Russland Südkorea -:- (-:-)
So., 22. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre
Südkorea Algerien -:- (-:-)
So., 22. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro
Belgien Russland -:- (-:-)
Do., 26. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in São Paulo
Südkorea Belgien -:- (-:-)
Do., 26. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Curitiba
Algerien Russland -:- (-:-)

Finalrunde

Die erste Zeitangabe entspricht jeweils der Ortszeit UTC−3. In den Klammern ist die MESZ angegeben.[17]

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
28. Juni, 13:00 (18:00 MESZ) – Belo Horizonte            
 Sieger Gruppe A  
4. Juli, 17:00 (22:00 MESZ) – Fortaleza
 Zweiter Gruppe B    
 Sieger Achtelfinale 1  
28. Juni, 17:00 (22:00 MESZ) – Rio de Janeiro
   Sieger Achtelfinale 2    
 Sieger Gruppe C  
8. Juli, 17:00 (22:00 MESZ) – Belo Horizonte
 Zweiter Gruppe D    
 Sieger Viertelfinale 1  
30. Juni, 13:00 (18:00 MESZ) – Brasília
   Sieger Viertelfinale 2    
 Sieger Gruppe E  
4. Juli, 13:00 (18:00 MESZ) – Rio de Janeiro
 Zweiter Gruppe F    
 Sieger Achtelfinale 5  
30. Juni, 17:00 (22:00 MESZ) – Porto Alegre
   Sieger Achtelfinale 6    
 Sieger Gruppe G  
13. Juli, 16:00 (21:00 MESZ) – Rio de Janeiro
 Zweiter Gruppe H    
 Sieger Halbfinale 1  
29. Juni, 13:00 (18:00 MESZ) – Fortaleza
   Sieger Halbfinale 2  
 Sieger Gruppe B  
5. Juli, 17:00 (22:00 MESZ) – Salvador
 Zweiter Gruppe A    
 Sieger Achtelfinale 3  
29. Juni, 17:00 (22:00 MESZ) – Recife
   Sieger Achtelfinale 4    
 Sieger Gruppe D  
9. Juli, 17:00 (22:00 MESZ) – São Paulo
 Zweiter Gruppe C    
 Sieger Viertelfinale 3  
1. Juli, 13:00 (18:00 MESZ) – São Paulo
   Sieger Viertelfinale 4     Um 3. Platz
 Sieger Gruppe F  
5. Juli, 13:00 (18:00 MESZ) – Brasília 12. Juli, 17:00 (22:00 MESZ) – Brasília
 Zweiter Gruppe E    
 Sieger Achtelfinale 7    Verlierer Halbfinale 1  
1. Juli, 17:00 (22:00 MESZ) – Salvador
   Sieger Achtelfinale 8      Verlierer Halbfinale 2  
 Sieger Gruppe H  
 Zweiter Gruppe G    


Achtelfinale

Sa., 28. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte (Mineirão)
1 Sieger Gruppe A Zweiter Gruppe B –:– (–:–)
Sa., 28. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro (Maracanã)
2 Sieger Gruppe C Zweiter Gruppe D –:– (–:–)
So., 29. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Fortaleza (Castelão)
3 Sieger Gruppe B Zweiter Gruppe A –:– (–:–)
So., 29. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Recife (Arena Pernambuco)
4 Sieger Gruppe D Zweiter Gruppe C –:– (–:–)
Mo., 30. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília (Estádio Nacional de Brasília)
5 Sieger Gruppe E Zweiter Gruppe F –:– (–:–)
Mo., 30. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre (Estádio Beira-Rio)
6 Sieger Gruppe G Zweiter Gruppe H –:– (–:–)
Di., 1. Juli 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in São Paulo (Arena de São Paulo)
7 Sieger Gruppe F Zweiter Gruppe E –:– (–:–)
Di., 1. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Salvador (Arena Fonte Nova)
8 Sieger Gruppe H Zweiter Gruppe G –:– (–:–)

Viertelfinale

Fr., 4. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Fortaleza (Castelão)
1 Sieger Achtelfinale 1 Sieger Achtelfinale 2 –:– (–:–)
Fr., 4. Juli 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro (Maracanã)
2 Sieger Achtelfinale 5 Sieger Achtelfinale 6 –:– (–:–)
Sa., 5. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Salvador (Arena Fonte Nova)
3 Sieger Achtelfinale 3 Sieger Achtelfinale 4 –:– (–:–)
Sa., 5. Juli 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília (Estádio Nacional de Brasília)
4 Sieger Achtelfinale 7 Sieger Achtelfinale 8 –:– (–:–)

Halbfinale

Di., 8. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte (Mineirão)
1 Sieger Viertelfinale 1 Sieger Viertelfinale 2 –:– (–:–)
Mi., 9. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in São Paulo (Arena de São Paulo)
2 Sieger Viertelfinale 3 Sieger Viertelfinale 4 –:– (–:–)

Spiel um Platz 3

Sa., 12. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Brasília (Estádio Nacional de Brasília)
Verlierer Halbfinale 1 Verlierer Halbfinale 2 –:– (–:–)

Finale

So., 13. Juli 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro (Maracanã)
Sieger Halbfinale 1 Sieger Halbfinale 2 –:– (–:–)

Organisation und Umfeld

Salvador begrüßt auf dem Rathausplatz die in Bahia spielenden Nationen.

Eintrittskarten

Der Verkauf der rund drei Millionen Eintrittskarten für die Spiele verläuft in drei Phasen und hat am 20. August 2013 begonnen. Die meisten Tickets verkauft die FIFA über ihre Internetplattform FIFA.com. Restkarten sind in einer dritten Phase ab dem 15. April 2014 auch in Kartenverkaufszentren der FIFA in den zwölf Spielorten erhältlich. Die zweite Phase beginnt am 8. Dezember nach der Auslosung der Gruppen, die am 6. Dezember 2013 vorgenommen wurde. Die Karten der billigsten Kategorie 4, mindestens 400.000 Tickets, sind den brasilianischen Einwohnern vorbehalten, für die es weitere Vergünstigungen gibt.[19][20]

Preisgelder

Jede teilnehmende Mannschaft erhält mindestens 8 Millionen US-Dollar. Der Weltmeister erhält ein Preisgeld von 35 Millionen US-Dollar (25,6 Millionen Euro), der unterlegene Finalist erhält 25 Millionen US-Dollar. Wer im Achtelfinale ausscheidet erhält 9 Millionen US-Dollar, die unterlegenen Viertelfinalisten 14 Millionen US-Dollar. 70 Millionen US-Dollar erhalten die Vereine, die Spieler abstellen.[21]

Zeitliche Ansetzung der Spiele wegen der Zeitverschiebung

Die FIFA hat die Spiele zeitlich so gelegt, dass die europäischen Zuschauer zumindest alle Spiele der Finalrunde zu angemessenen Zeiten zu sehen bekommen (jeweils MESZ):

  • Gruppenspiele: 18:00 Uhr (18 Spiele), 21:00 Uhr (10 Spiele), 22:00 Uhr (9 Spiele), 00:00 Uhr (10 Spiele), 03:00 Uhr (1 Spiel)
  • Achtelfinale: 18:00 Uhr (4 Spiele), 22:00 Uhr (4 Spiele)
  • Viertelfinale: 18:00 Uhr (2 Spiele), 22:00 Uhr (2 Spiele)
  • Halbfinale: 22:00 Uhr (2 Spiele)
  • Spiel um Platz 3: 22:00 Uhr
  • Finale: 21:00 Uhr

Ausbau der Stadien und der Infrastruktur

Ausgangssituation und Fortschritt

Countdown zur Fußballweltmeisterschaft 2014

Bei der Auswahl Brasiliens als Gastgeber für die WM erfüllte kein einziges brasilianisches Stadion die FIFA-Anforderungen für Fußball-Weltmeisterschaften. Einige Stadien wiesen erhebliche Sicherheitsmängel auf. Daher wurden mehrere Stadien neu errichtet oder wesentlich modernisiert. Lange Zeit wurde befürchtet, dass die Stadien nicht fertig werden, da im Juli 2010 nur mit sechs Stadien begonnen wurde.

2007 wurden die FIFA für ihren Umgang mit kritischen Stimmen zum Thema Sicherheit kritisiert. Auch die Kommunikationspolitik der FIFA und des WM-Veranstalters wurden bemängelt.[22]

Die Infrastruktur, insbesondere der Flughäfen, gilt als mangelhaft.[23] Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur kamen weiterhin nur schleppend und nicht in dem gefordertem Ausmaß voran.[24]

Probleme beim Stadienbau

Curitiba

Die Arbeiten in der Arena da Baixada in Curitiba mussten aufgrund eines richterlichen Beschlusses gestoppt werden.[25] Grund für die richterliche Anordnung war, dass sich gravierende Sicherheitsrisiken bei den Bauarbeiten abgezeichnet hatten. Die für die Unterbrechung zuständige Richterin Lorena Colnago begründete ihre Entscheidung damit, dass während der verschiedenen Bauphasen unzählige Verstöße begangen wurden. Die Arbeitsunterbrechung kann erst wieder aufgehoben werden, wenn die bemängelten Sicherheitsrisiken beseitigt sind und die Baustelle ordnungsgemäß inspiziert ist. Erst im August 2013 nahmen die Bauherren wegen des enormen Zeitdrucks Abstand von den Plänen, ein ausfahrbares Dach zu installieren.

Manaus

Bis Anfang Februar 2014 starben bei den Bauarbeiten an der Arena da Amazônia in Manaus vier Arbeiter, weswegen Beschäftigte die Arbeit niederlegten. Dadurch konnte die Fertigstellung bis Mitte Februar nicht eingehalten werden.[26][27]

São Paulo

Bis 14. Mai 2010 hätte die Stadt São Paulo verbindliche finanzielle Garantien für das genehmigte Projekt Morumbi-Stadion abgeben müssen. Da diese beim Lokalen Organisationskomitee (LOK) der FIFA nicht vorgelegt wurden und auch für ein alternatives Projekt die Frist versäumt wurde, werden bei der WM keine Spiele in diesem Stadion stattfinden.[28] Im August 2010 wurde bekannt, dass der Verein Corinthians São Paulo ein neues Stadion im Osten der Stadt bauen wird, in dem das Eröffnungsspiel stattfinden soll. Damit wurde gleichzeitig das „Aus“ für das Morumbi-Stadion bestätigt.

Am 27. November 2013 kam es auf der Baustelle der nahezu fertiggestellten Arena Corinthians zu einem schweren Unfall durch einen umgestürzten Kran, bei dem der Kranführer und der Fahrer eines Lastwagen umkamen und mindestens zwei weitere Personen verletzt wurden. Teile der Tribüne, des Daches und der Großbildschirme wurden beschädigt.[29][30]

Kritik an der Organisation

Probleme beim Ausbau der Stadien und der Infrastruktur

Anlässlich der Probleme und Verzögerungen beim Ausbau der Stadien und der Infrastruktur kritisierte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke im März 2012, dass Brasilien mehr daran interessiert sei, die Weltmeisterschaft zu gewinnen als sie vorzubereiten. In einem offiziellen Interview sprach er von einem „Tritt in den Hintern“ der Verantwortlichen, um die geforderten Auflagen durch die FIFA noch rechtzeitig erfüllen zu können.[24]

Kritik wurde auch an den Arbeitsbedingungen auf den Stadionbaustellen geäußert, nachdem mehrere Bauarbeiter ums Leben gekommen waren.[31]

Zwangsumsiedlungen

Ende 2011 beklagte UN-Berichterstatterin Raquel Rolnik, dass in den WM-Städten zehntausende Familien zwangsumgesiedelt werden. Anstatt einer partizipativen Planung gebe es so mehr Obdachlose. Die WM-Städte würden „in Spielwiesen für das Großkapital verwandelt.“[32]

Korruption

Der brasilianische Sportminister, Orlando Silva de Jesus Júnior, trat am 26. Oktober 2011 zurück, nachdem ihm die Annahme von Bestechungsgeld im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft vorgeworfen wurde.[33]

Massenproteste gegen Geldverschwendung

Protest gegen die WM: „Fußball-WM wofür? Ohne Gesundheit, ohne Sicherheit, ohne Erziehung - nur um das Volk für dumm zu verkaufen?“
Hauptartikel: Proteste in Brasilien 2013

Im Juni 2013, während der Austragung des Konföderationscups, begannen Proteste gegen die hohen Geldausgaben für die WM und die Olympischen Sommerspiele 2016.[34] Am 17. Juni nahmen über 200.000 Menschen im mehreren Städten daran teil. Am 20. Juni demonstrierten Menschen in mehr als hundert Städten. Einige berühmte, brasilianische Fußballspieler wie Dante und Neymar solidarisierten sich mit den Demonstranten. Später äußerte auch FIFA-Präsident Sepp Blatter ein gewisses Verständnis für die Proteste.[35][36][37].

„Höllenloch“ Manaus als Spielort

Die Wahl der Stadt Manaus als Austragungsort ist umstritten. Der Daily Mirror bezeichnete die Stadt im Dschungel als „Höllenloch“, in dem die Kriminalitätsrate außer Kontrolle sei.[38]

Aufhebung des Alkoholverbots

Besonders enttäuscht zeigte man sich in vielen Teilen der Gesellschaft, dass die zuständigen Behörden auf Drängen der FIFA das Alkoholverbot in brasilianischen Stadien für die Zeit der Weltmeisterschaft aufgehoben haben.[39] Das höchste brasilianische Fußballorgan hatte 2008 ein Alkoholverbot in Fußballstadien ausgesprochen, um Gewaltexzesse zu unterbinden.[40]

Vermarktung

Fuleco, das offizielle Maskottchen der WM 2014

Logo und Slogan

Hochrangige Vertreter Brasiliens und der FIFA stellten am 8. Juli 2010 in Johannesburg das Logo für die WM vor. Es zeigt einen gelben und zwei grüne um sich verschlungene Arme, deren Hände eine Kugel formen und so die Form des FIFA-WM-Pokals nachahmen. Durch blaue und grüne Schrift ergänzt ist das Logo überwiegend in den Farben der brasilianischen Nationalflagge gehalten, nur die rote Jahreszahl sticht hervor.[41][42]

Der Slogan für die WM lautet All in one rhythm (port.: Juntos num só ritmo; deutsch: „Alle im gleichen Rhythmus“).[43]

Spielball

Der Name des offiziellen Adidas-Spielballs der WM 2014 wurde zum ersten Mal in der Geschichte durch eine Internetabstimmung von den Fans selbst bestimmt. 70 % der Teilnehmer entschieden sich für den Namen „Brazuca“. Der Begriff beschreibt den brasilianischen Lebensstil und damit verbundene Attribute wie Stolz, Herzlichkeit und Emotionen.[44]

Maskottchen

Das offizielle Maskottchen der WM 2014 wurde am 16. September 2012 in der brasilianischen Fernsehsendung Fantástico erstmals präsentiert. Es stellt ein Brasilianisches Dreibindengürteltier (Tolypeutes tricinctus) mit gelbem Fell und blauem Panzer dar. Ausgewählt wurde dieses Tier vor allem, weil es vorwiegend in Südamerika vorkommt und vom Aussterben bedroht ist.[45][46] Bei einer öffentlichen Abstimmung in Brasilien wurde „Fuleco“, eine begriffliche Verschmelzung von „futebol“ (Fußball) und „ecologia“ (Umweltschutz), als Name für das Maskottchen bestimmt.[46]

Sponsoren

Neben den feststehenden ständigen FIFA-Partnern Adidas, Coca-Cola, Emirates, Hyundai Kia Automotive Group, Sony und VISA sind acht weitere FIFA-WM-Sponsoren und sechs nationale Förderer vorgesehen.

Als „Sponsoren FIFA Fußball-Weltmeisterschaft“ sind die acht Marken Budweiser, Castrol, Continental, McDonald’s, Johnson & Johnson, Mahindra Satyam, Seara und Oi ausgewählt.

„Nationale Förderer“ sind Apex-Brasil, Garoto, Centauro, Banco Itaú, Liberty Seguros und Wiseup.[47]

Trikotausrüster

Auch wenn Adidas FIFA-Partner ist, werden nicht alle WM-Trikots von Adidas hergestellt. Insgesamt sind für die 32 WM-Teilnehmer neun Trikotausrüster zuständig.

Adidas rüstet neun Teams aus (Argentinien, Deutschland, Griechenland, Japan, Kolumbien, Mexiko, Nigeria, Spanien, Russland); Nike ebenfalls neun (Australien, Brasilien, England, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Portugal, Südkorea, USA) und Puma acht Mannschaften (Algerien, Chile, Elfenbeinküste, Ghana, Italien, Kamerun, Schweiz, Uruguay). Jeweils ein Team rüsten die Hersteller Lotto (Costa Rica), Legea (Bosnien und Herzegowina), Burrda (Belgien), Marathon (Ecuador), Joma (Honduras) und Uhlsport (Iran) aus.[48]

Fernsehübertragung

Die TV-Rechte für Deutschland für die WM 2014 übertrug die FIFA-Exekutive den beiden öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF. Zudem wurde die Partnerschaft mit der EBU (Union der Europäischen Rundfunkorganisationen) auf die FIFA WM 2014 ausgedehnt.[49] Die ARD zahlte für die Übertragungsrechte laut einem Medienbericht 150 Millionen Euro. Der Sender macht zur Höhe der Ausgaben keine Angaben.[50]

Die TV-Rechte für Österreich hat sich der ORF gesichert.[51]

Die TV-Rechte für die Schweiz hat die SRG SSR.[51]

Literatur

Weblinks

 Commons: FIFA World Cup 2014 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Brasilien und Kolumbien erklären ihr Interesse an der Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014. In: fifa.com. FIFA, 19. Dezember 2006, abgerufen am 26. Juli 2013.
  2. WM 2014: Kolumbien zieht Bewerbung zurück. In: spiegel.de. Spiegel Online, 11. April 2007, abgerufen am 26. Juli 2013.
  3. Brasilien bewirbt sich offiziell. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 31. Juli 2007, abgerufen am 26. Juli 2013.
  4. Brasilien 2014 – Die Entscheidung naht. In: fifa.com. FIFA, 24. Oktober 2007, abgerufen am 26. Juli 2013.
  5. Exekutivkomitee entscheidet am 30. Oktober in Zürich über Vergabe. In: fifa.com. FIFA, 13. Juli 2007, abgerufen am 26. Juli 2013.
  6. WM-Spielorte stehen fest. In: fifa.com. FIFA, 31. Mai 2009, abgerufen am 4. August 2013.
  7. WM 2014: Spielplan und Anstoßzeiten bekannt gegeben. In: wm2014-in-brasilien.de. Klaus Lampen, 21. Oktober 2011, abgerufen am 4. August 2013.
  8. Die Stadien der FIFA WM 2014. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 4. August 2013.
  9. Beschlüsse des FIFA-Exekutivkomitees. In: fifa.com. FIFA, 3. März 2011, abgerufen am 4. März 2011.
  10. Große Namen bei der Auslosung. In: fifa.com. FIFA, 13. Juli 2011, abgerufen am 12. Oktober 2012.
  11. Auslosung. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 6. Dezember 2013.
  12. Verfahren für die Endrundenauslosung genehmigt. In: fifa.com. FIFA, 3. Dezember 2013, abgerufen am 3. Dezember 2013.
  13. FIFA lanciert GLT-Ausschreibung für Brasilien 2013/2014. In: fifa.com. FIFA, 19. Februar 2013, abgerufen am 19. Februar 2013.
  14. GoalControl als Torlinientechnologie-Lieferant für Brasilien 2014 bestätigt. In: fifa.com. FIFA, 10. Oktober 2013, abgerufen am 26. November 2013.
  15. Schiedsrichter der WM 2014. In: wm-2014.net. Nils Römeling, 15. Januar 2014, abgerufen am 21. März 2014.
  16. Reglement. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 31. Juli 2013 (PDF; 431 kB).
  17. a b WM 2014 Spielplan + Ergebnisse. In: wm2014-in-brasilien.de. Klaus Lampen, abgerufen am 2. September 2013 (Anstoßzeiten sind auf dieser Seite angegeben.).
  18. WM 2014 Spielplan PDF. In: wm-spielplan.de. Torben Tschechne, abgerufen am 17. Januar 2014 (Anstoßzeiten und Spielplan sowie Spielort sind auf dieser Seite angegeben.).
  19. Start des globalen Kartenverkaufs am 20. August um 12:00 Uhr auf FIFA.com. In: fifa.com. FIFA, 19. Juli 2013, abgerufen am 22. Oktober 2013.
  20. FIFA World Cup Brazil™: Ticketing Fan Guide. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 22. Oktober 2013 (PDF; 1,8 MB, englisch).
  21. Fußball-WM in Brasilien: Der Weltmeister bekommt ein Rekord-Preisgeld von 25,6 Millionen Euro. In: stuttgarter-zeitung.de. Stuttgarter Zeitung, 5. Dezember 2013, abgerufen am 7. Dezember 2013.
  22. Einspruch unerwünscht: Die Fifa bestimmt Brasilien zum WM-Veranstalter 2014 und würgt jegliche Bedenken ab. In: nzz.ch. Neue Zürcher Zeitung, 31. Oktober 2007, abgerufen am 7. September 2013.
  23. Peter Burghardt: Fußball-WM 2014: Ein Turnier wie eine Postkarte. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 13. Juli 2010, abgerufen am 7. September 2013.
  24. a b Gerhard Dilger: Fußball-WM 2014 in Brasilien: Ein provokanter General. In: taz.de. die tageszeitung, 5. März 2012, abgerufen am 8. Februar 2013.
  25. Bauarbeiten in Curitiba aufgrund von Sicherheitsrisiken unterbrochen. In: wm-2014.eu. Timo Zaharanski, 3. Oktober 2013, abgerufen am 4. Oktober 2013.
  26. Konrad Stäheli: Das Todes-Stadion im Dschungel: Wo die Schweizer Nati auf Honduras trifft. In: bzbasel.ch. Die Nordwestschweiz, 22. Dezember 2013, abgerufen am 13. Februar 2014.
  27. International: News, kicker-Sportmagazin #14/2014, Olympia-Verlag Nürnberg, 10. Februar 2014, S. 54
  28. Erklärung zum Morumbi-Stadion. In: fifa.com. FIFA, 16. Juni 2010, abgerufen am 11. September 2013.
  29. Matthias Rüb: Brasilien: Zwei Todesopfer bei Unglück in WM-Stadion. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. November 2013, abgerufen am 29. November 2013.
  30. Erklärung zum Unfall auf der Baustelle der Corinthians-Arena. In: fifa.com. FIFA, 27. November 2013, abgerufen am 29. November 2013.
  31. Zwei Tote auf Baustellen der WM-Stadien in Brasilien. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 15. Dezember 2013, abgerufen am 5. Februar 2014.
  32. Gerhard Dilger: Interview über Brasiliens WM-Vorbereitung: „Spielwiesen für das Großkapital“. In: taz.de. die tageszeitung, 27. Dezember 2011, abgerufen am 7. September 2013.
  33. Korruptionsverdacht: Brasiliens Sportminister tritt zurück. In: orf.at. Österreichischer Rundfunk, 27. Oktober 2011, abgerufen am 27. Oktober 2011.
  34. Demonstrationen in Brasilien: Hunderttausende protestieren gegen teure Fußball-WM. In: spiegel.de. Spiegel Online, 18. Juni 2013, abgerufen am 4. April 2014.
  35. Sepp Blatter und die Krawalle in Brasilien: Augenverschließer auf Welttournee. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 20. Juni 2013, abgerufen am 7. September 2013.
  36. Fifa-Präsident: Blatter kritisiert Demonstranten in Brasilien. In: Spiegel Online. 19. Juni 2013, abgerufen am 7. September 2013.
  37. Jens Glüsing: Massenproteste in Brasilien: Die behüteten Kinder haben genug. In: Spiegel Online. 18. Juni 2013, abgerufen am 7. September 2013.
  38. Brasiliens umstrittener WM-Spielort: „Höllenloch“ Manaus wehrt sich. In: n-tv.de. n-tv, 12. Dezember 2013, abgerufen am 20. Dezember 2013.
  39. Comissão libera venda e consumo de álcool durante Copa do Mundo de 2014. In: cearaagora.com.br. Ceará agora, 7. März 2012, abgerufen am 8. Februar 2013 (portugiesisch).
  40. CBF proíbe venda de álcool em estádios para reduzir a violência. In: esporte.uol.com.br. UOL Esporte, 25. April 2008, abgerufen am 8. Februar 2013 (portugiesisch).
  41. Countdown für Brasilien 2014 beginnt. In: fifa.com. FIFA, 8. Juli 2010, abgerufen am 10. Juli 2012.
  42. FIFA Fussball-WM 2014: Offizielles Emblem. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 12. Oktober 2012.
  43. Slogan der FIFA WM 2014™: All in one rhythm™/Juntos num só ritmo™ (Alle im gleichen Rhythmus). In: fifa.com. FIFA, 30. Mai 2012, abgerufen am 7. Oktober 2013.
  44. WM Ball 2014: „Brazuca“ von Adidas. In: wm2014-in-brasilien.de. Klaus Lampen, abgerufen am 4. September 2012.
  45. Fußball WM 2014 in Brasilien: Ein Dreibinden-Gürteltier wird das WM-Maskottchen. wettnetzwerk.com, 18. September 2012, abgerufen am 23. September 2013.
  46. a b WM-Maskottchen heißt „Fuleco“. In: fifa.com. FIFA, 26. November 2012, abgerufen am 23. September 2013.
  47. Offizielle Partner der FIFA WM Brasilien 2014TM. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 31. Juli 2013.
  48. WM Trikots 2014. In: wm-2014.net. Nils Römeling, 12. Januar 2014, abgerufen am 24. März 2014.
  49. Grünes Licht für weitere Spezialprojekte in Ozeanien, Indien und in der Karibik. In: fifa.com. FIFA, 23. März 2007, abgerufen am 30. September 2013.
  50.  Hans-Peter Siebenhaar: Finanzielle Höchstleistungen. In: Handelsblatt. Nr. 18, 25./26./27. Januar 2013, ISSN 0017-7296, S. 59.
  51. a b 2014 FIFA World Cup Brazil Media Rights Licensees. In: fifa.com. FIFA, 3. Mai 2013, abgerufen am 20. November 2013 (PDF; 221 KB).