Mogadouro

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Mogadouro
Wappen Karte
Wappen von Mogadouro
Mogadouro (Portugal)
Mogadouro
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Alto Trás-os-Montes
Distrikt: Bragança
Concelho: Mogadouro
Koordinaten: 41° 20′ N, 6° 43′ W41.339651944444-6.7165519444444Koordinaten: 41° 20′ N, 6° 43′ W
Einwohner: 3572 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 48,71 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner pro km²
Politik
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Mogadouro
Av. Espanha
5200-203 Mogadouro
Kreis Mogadouro
Flagge Karte
Flagge von Mogadouro Position des Kreises Mogadouro
Einwohner: 9587 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 760,45 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 28
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Mogadouro
Convento de S. Francisco
5200-244 Mogadouro
Präsident der Câmara Municipal: António Guilherme Sá Moraes Machado (PSD)
Webpräsenz: www.mogadouro.pt



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Mogadouro ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 3572 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Geschichte[Bearbeiten]

Funde belegen eine hiesige Besiedlung bis zurück in vorgeschichtliche Zeiten, so die Felsmalereien aus der Kupfersteinzeit oder eine Wallburg (Port.: Castro) aus der Eisenzeit. Siedlungsreste aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurden in einem Hügel ausgegraben. Während der römischen Herrschaft gehörte der Ort zur Provinz Hispania citerior. Nach dem Einfall der Germanenstämme hinterließen Westgoten und Sueben hier, wie im übrigen Gebiet ihrer Reiche, nur wenige Spuren, darunter einige Grabstätten.

Seine ersten Stadtrechte (Foral) erhielt Mogadouro im Jahr 1272 von König D.Afonso III., die 1297 durch König D.Dinis bestätigt wurden. 1311 wurde der Ort dem sich in Gründung befindlichen Christusorden übergeben, im Zuge des Verbots des Templerordens. 1512 erneuerte König Manuel I. die Stadtrechte.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Verschiedene historische öffentliche Gebäude und Sakralbauten stehen unter Denkmalschutz, ebenso die Überreste der Burg (Castelo de Mogadouro) aus dem 12. Jahrhundert.[5] Auch der historische Ortskern als Gesamtheit ist geschützt.[6]

In der Casa das Artes o Ofícios (dt.: Haus der Künste und Handwerke), wo auch das Fremdenverkehrsamt (Turismo) untergebracht ist, sind Ausstellungsräume und Ateliers, Musik- und Tanzübungsräume, und ein Festsaal eingerichtet. Regionales Kunsthandwerk wird hier ausgestellt, und teilweise auch öffentlich hergestellt und zum Kauf angeboten.[7]

Das Veranstaltungsgebäude Casa da Cultura (u.a. Programmkino und Konzerte), die städtische Bibliothek Biblioteca Municipal Trindade Coelho, das Stadtarchiv Arquivo Municipal, und das archäologische Museum Sala Museu de Arqueologia sind weitere Kulturstätten Mogadouros.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Mogadouro ist Sitz eines gleichnamigen Kreises, der im Südosten an Spanien grenzt. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Vimioso, Miranda do Douro, Freixo de Espada à Cinta, Torre de Moncorvo, Alfândega da Fé sowie Macedo de Cavaleiros.

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Mogadouro:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Mogadouro (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
6.193 10.607 17.558 16.739 19.571 15.340 12.188 11.235 9.542

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mogadouro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.verportugal.net, abgerufen am 10. Februar 2013
  5. www.monumentos.pt, abgerufen am 10. Februar 2013
  6. dito
  7. www.mogadouro.pt, abgerufen am 10. Februar 2013
  8. www.anmp.pt, abgerufen am 10. Februar 2013