Msunduzi (Gemeinde)

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Msunduzi
The Msunduzi Local Municipality
Map of KwaZulu-Natal with Msunduzi highlighted (2011).svg
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Südafrika
Provinz KwaZulu-Natal
Distrikt uMgungundlovu
Sitz Pietermaritzburg
Fläche 633,8 km²
Einwohner 618.536 (2011)
Dichte 976 Einwohner pro km²
Schlüssel KZN225
ISO 3166-2 ZA-ZN
Webauftritt www.msunduzi.gov.za (englisch)
Politik
Bürgermeister Mike TarrVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Partei African National CongressVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges

Msunduzi (auch uMsunduzi, engl. The Msunduzi Local Municipality) ist eine Gemeinde im südafrikanischen Distrikt uMgungundlovu in der Provinz KwaZulu-Natal. Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich in Pietermaritzburg. Zanele Hlatshwayo ist die Bürgermeisterin.[1] Der ANC stellt die Mehrheit im Gemeinderat.[2]

Der Name der Gemeinde kommt vom Fluss Msunduzi, der durch die Gemeinde fließt. Der Zulubegriff umsundisi steht für eine Person, die etwas oder jemanden zur Seite stößt.[3] 2007 hatte die Gemeinde nach Hochrechnungen 616.730 Einwohner.[4] Sie deckt ein Gebiet von 634 Quadratkilometern ab.[5]

Geografie[Bearbeiten]

Msunduzi grenzt im Norden an die Gemeinden uMngeni und uMshwathi und im Osten an Mkhambathini. Südlich der Gemeinde liegt Richmond und westlich Ingwe und Impendle. Die wichtigsten Städte in der Gemeinde sind Pietermaritzburg, Sweetwaters, Edendale, Bishopstowe und Raisethorpe.[6]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Msundizi ist das wirtschaftliche Zentrum des Distrikts. Hier kreuzen sich ein Industriegürtel, der von Durban nach Pietermaritzburg verläuft und ein Landwirtschaftsgürtel von Pietermaritzburg nach Estcourt.[7] Auch die Verkehrsinfrastruktur ist gut ausgebaut. Pietermaritzburg liegt an der N3, der meist befahrenen Straße Südafrikas. Bis zum Hafen Durban sind es nur 45 Autominuten. Außerdem hat Pietermaritzburg einen eigenen Flughafen, den Oribi Airport.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten in Pietermaritzburg sind sehr vielseitig. Die Fertigungsindustrie ist gut ausgebaut; es werden zum Beispiel Aluminiumprodukte, Schnittblumen, Fahrzeugkomponenten und Möbel exportiert.[8]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • City Hall, eine der größten Backsteinbauten der Südhalbkugel. Das Gebäude wurde 1996 unter Denkmalschutz gestellt.
  • Church of the Vow, eine Kirche aus dem Jahr 1840. Heute gehört sie zum Voortrekker Museum.
  • Mandela Memorial als Gedenken an die Rede auf der All-African Peoples’ Conference.
  • Tatham Art Gallery, eine Kunstgalerie
  • Natal Museum
  • KwaZulu-Natal Railway Museum und den Bahnhof in Pietermaritzburg, der unter Denkmalschutz steht.[8]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Contact information: Msunduzi Local Municipality (englisch) Government Communication and Information System. Abgerufen am 7. Februar 2010.
  2. Municipalities of the Republic of South Africa. Contact Details and Council Information. Department: Cooperative Governance – Republic of South Africa, 27. September 2010, abgerufen am 7. August 2013 (PDF; 997 KB, englisch).
  3. South African Language – Place Names (englisch) Abgerufen am 3. Mai 2010.
  4. Community Survey – Basic Results: Municipalities (englisch, PDF; 0,81 MB) Statistics South Africa. S. XX. 2007. Abgerufen am 1. Mai 2010.
  5. The Msunduzi (englisch) Municipal Demarcation Board. Abgerufen am 3. Mai 2010.
  6. Table 1.3: Population by district council and local municipal area, KwaZulu-Natal, 2001 (englisch) In: Provincial Profile 2004 – KwaZulu-Natal. Statistics South Africa. S. 23f. 2004. Abgerufen am 16. Februar 2010.
  7. Msunduzi Municipality (Hrsg.), S. 14f.
  8. a b KwaZulu-Natal Top Business (Hrsg.), Msunduzi Municipality.