Nordwestradio

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Nordwestradio
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Allgemeine Informationen
Empfang UKW, Kabel, DVB-C, DVB-S,
DAB+ seit 1. Februar 2013 im Regelbetrieb, Internet-Livestream
Sendegebiet Bremen, Nordwestdeutschland
Sendeanstalt Radio Bremen
Norddeutscher Rundfunk
Programmchef Jörg-Dieter Kogel
Intendant Jan Metzger
Sendestart 1. November 2001
Rechtsform öffentlich-rechtlich
Liste der Hörfunksender

Das Nordwestradio ist ein gemeinsames öffentlich-rechtliches Hörfunkprogramm von Radio Bremen und dem Norddeutschen Rundfunk. Für die technische Produktion und Sendeabwicklung ist Radio Bremen verantwortlich. Bei seinem Start am 1. November 2001 ging das bisherige Kulturprogramm Radio Bremen 2 in dem neuen Sender auf. Der Senderclaim lautet: Nordwestradio – Wenn Sie mehr wollen!

Das Nordwestradio versteht sich als Informations- und Kulturprogramm mit regionalem Schwerpunkt. Das Wort-Musik-Verhältnis beträgt etwa 40 zu 60. Musikalisch dominieren im Tagesprogramm Weltmusik, Jazz, Pop und Singer-Songwriter. Vor allem abends und am Wochenende bringt das Nordwestradio Klassik, aber auch Rock und Blues.

Das Programm ist werbefrei.

Inhaltsverzeichnis

Berichtsgebiet [Bearbeiten]

Regionales Berichtsgebiet sind das Bundesland Bremen und das nordwestliche Niedersachsen. Das Berichtsgebiet deckt sich damit im Wesentlichen mit dem Sendegebiet - etwa von der niederländischen Grenze im Westen bis zu einer gedachten Linie zwischen Hamburg und Hannover im Osten sowie den Ostfriesischen Inseln im Norden bis zu einer Linie zwischen Osnabrück und Hannover im Süden. Das Radio Bremen-Studio in Bremerhaven liefert ebenso regionale Beiträge zu wie die NDR-Studios in Oldenburg, Osnabrück und Lüneburg sowie die NDR-Korrespondentenbüros in Otterndorf (Büro Niederelbe), Vechta, Verden, Wilhelmshaven und Lingen (Büro Emsland).[1] Für die überregionale Berichterstattung greift das Nordwestradio überwiegend auf das Korrespondentennetz der ARD zurück.

Sendungen [Bearbeiten]

Hauptinformationsstrecke ist dreimal am Tag das Nordwestradio Journal mit Berichten und Interviews zum Tagesgeschehen. Es läuft wochentäglich von 6 bis 9 Uhr, von 12 bis 13 Uhr und von 17 und 18.30 Uhr sowie samstags von 8 bis 9 und von 12 und 13 Uhr. In der Frühstrecke treten prominente Journalisten und Wissenschaftler als regelmäßige Kolumnisten auf. Dazu gehören der Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch mit dem Medienecho, der Journalist Friedrich Küppersbusch mit dem Wort der Woche, der Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz mit dem Boulevard Moritz, der Journalist und ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny mit seinem Kritischen Wochenrückblick und der Journalist Peter Zudeick mit Zudeicks Wochenrückblick.

Neben Nachrichtensendungen zur vollen Stunde, bringt das Nordwestradio morgens zwischen 6.30 Uhr und 8.30 Uhr zur halben Stunde Kurznachrichten. Einen besonderen regionalen Schwerpunkt hat das längere Nachrichtenformat Nordwestradio Kompakt, das wochentags im Umfeld des Nordwestradio Journals läuft. Weitere prägende Sendungen im Tagesprogramm sind die Musikzeit und die Globale Dorfmusik.

Mit der Sendung Nordwestradio unterwegs greift das Programm zwei bis drei Mal pro Woche kontroverse Themen der Region auf. In der einer Live-Diskussion treffen vor Ort die Kontrahenten aufeinander und diskutieren. Das Nordwestradio überträgt in der Regel live mit dem Ü-Wagen.

Abends und am Wochenende dominieren längere Sendungen wie Literaturzeit, Musikwelt, Feature, Hörspiel oder Glauben und Wissen.

Einmal im Monat stellt sich der Theologe, Schriftsteller und Psychoanalytiker Eugen Drewermann in der Sendung Redefreiheit den Fragen der Zuhörer. Ebenfalls einmal im Monat nimmt sich Mare-Radio in Kooperation mit der Zeitschrift mare maritimen Themen an.

Moderatoren [Bearbeiten]

Bekannte Moderatoren sind unter anderem Tom Grote, Nicole Nelhiebel, Hans-Heinrich Obuch und Otmar Willi-Weber.

Empfang [Bearbeiten]

Nordwestradio wird derzeit über zwei UKW-Frequenzen ausgestrahlt – in Bremen auf 88,3 MHz mit 100 kW und in Bremerhaven auf 95,4 MHz mit 25 kW. Das Sendegebiet sind die Freie Hansestadt Bremen sowie das nordwestliche Niedersachsen. Bis Anfang Juni 2009 war der Sender über Astra Digital Radio (ADR) zu hören, seitdem über Satellit nur noch über DVB-S. Auch der weltweite Empfang über einen Internet-Livestream wird angeboten.

Im Zuge der Einführung von DAB+ im Rahmen des Digitalradio-Neustarts wird Radio Bremen demnächst das Nordwestradio via DAB+ verbreiten. Damit beteiligt sich Radio Bremen zum ersten Mal in seiner Geschichte an der digitalen terrestrischen Verbreitung von Radiosendern. Am 20. Dezember 2012 wurde das Nordwestradio im Land Bremen via DAB+ (Kanal 7B) aufgeschaltet. Dieser Testbetrieb, ist am 1. Februar 2013 in den Regelbetrieb übergegangen.[2]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/wir_ueber_uns/studios/ndrnds254.html
  2. Radio Bremen startet Digitalradio-Angebot