Nuno da Cunha

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Dieser Artikel behandelt den Seefahrer. Zum Kardinal, siehe Nuno da Cunha e Ataíde.
Statue in Diu

Nuno da Cunha (* 1487; † 5. März 1539) war ein portugiesischer Seefahrer.

Er folgte seinem Vater Tristão da Cunha nach Indien und später nach Rom. Er war Finanzminister, als Johann III. ihn 1528 zum Generalgouverneur von Indien ernannte. Cunha bemächtigte sich Mombasas, legte dem König einen neuen Tribut auf und durchzog die Küste von Malabar.

Sein Versuch, Diu zu nehmen, scheiterte. Dagegen erbaute er 1535 eine Festung bei Diu, gewann durch List die Stadt und sicherte sich diese Macht durch seine Mäßigung gegenüber den Einwohner. Von seiner Regierung seines Amtes enthoben und zurückberufen, starb er auf der Heimreise.

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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Literatur[Bearbeiten]

  • Andreia Martins de Carvalho: Nuno da Cunha e os capitães da Índia (1529-1538). Diss. Lissabon 2006 online im PDF-Format

Weblinks[Bearbeiten]