Overlord (Computerspiel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Overlord ist der Serientitel mehrerer Computerspiele des britischen Spielepublishers Codemasters. Das Konzept stammt vom niederländischen Spieleentwickler Triumph Studios, der auch die beiden Titel der Hauptserie für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 entwickelte. Zwei weitere Ableger der Serie entstanden beim britischen Spieleentwickler Climax Studios. Alle Spiele sind dem Action-Adventure-Genre zuzuordnen und zeichnen sich durch eine überzeichnete Darstellung gängiger Fantasyklischees aus. Der Spieler verkörpert darin den Overlord, einen klassischen Antagonisten, der sich gegen Helden einer Fantasywelt zur Wehr setzen und mit Hilfe einer Horde von Schergen die Spielwelt unterwerfen muss.

Overlord[Bearbeiten]

Overlord
Overlord-Logo.gif
Entwickler NiederlandeNiederlande Triumph Studios
Publisher Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Codemasters
Erstveröffent-
lichung
Deutschland 29. Juni 2007
Plattform PC (Windows), Xbox 360
PS3 (nur in der überarbeiteten Version Raising Hell)
Genre Action-Adventure
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler (Internet & LAN)
Steuerung Maus, Tastatur bzw. Gamepad
Systemvor-
aussetzungen
Medium DVD, Download
Sprache Multilingual (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch)
Altersfreigabe
USK ab 16 freigegeben
PEGI ab 16+ Jahren empfohlen
Information Die Version Raising Hell (PC, PS3) enthält neben dem Hauptspiel sämtliche Downloaderweiterungen.

Overlord wurde offiziell am 2. Mai 2006 von Codemasters für den Sommer 2007 auf PC und Xbox 360 angekündigt[1] und erschien im Juni 2007. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Overlords, eines eigentlich finsteren Herrschers, dessen Vorgänger von sieben Helden besiegt und der dazugehörige Turm vollständig zerstört wurde. Ursprünglich war der Overlord der Unterdrücker aller umliegenden Lande, bis er gegen die Helden unterlag. Doch der Erfolg und die Bewunderung durch das Volk stiegen den ehemaligen Helden zu Kopf und so entwickelten sie sich selbst zu Tyrannen, die von nun an das Volk schlimmer denn je ausbeuteten. Mittlerweile wünscht sich manch ein Bewohner den alten Overlord zurück.

Spielbeschreibung[Bearbeiten]

In der Figur des Spielercharakters wird ein neuer Overlord geboren, der fortan bemüht ist, seinen Turm wiederaufzubauen, die sieben Helden ihrer gerechten Strafe zuzuführen und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ihm zur Seite stehen die sogenannten Schergen, kleine goblinartige Wesen, die sich auf Befehl ihres Meisters KI-gelenkt in den Kampf stürzen oder kleinere Knobelaufgaben ausführen. Während der Missionen sind sie es vor allem, die die Kämpfe für ihren Herrn übernehmen, Dörfer plündern, Gegner angreifen, Türen öffnen und Schätze heranschleifen. Insgesamt vier verschiedene Typen von Schergen mit eigenen Stärken und Schwächen stehen dem Spieler im Lauf des Spiels zur Verfügung, aus denen er sich eine Armee von bis zu 50 Schergen aufbauen kann.[2] Die Spielmechanik von Overlord und das Steuern der Schergen erinnert dabei sehr stark an die Pikminreihe von Nintendo.

Zwischen den kampforientierten Missionen kehrt der Spieler in seinen Turm zurück, um diesen dort mit Hilfe seiner Beute weiter auszubauen oder um ähnlich wie in einem Computer-Rollenspiel neue Fähigkeiten zu erlernen und seine Ausrüstung zu verbessern. Ähnlich wie in den Lionhead-Spielen Fable oder Black & White kann sich der Spieler an mehreren Stellen im Spiel entscheiden, ob er gut oder böse handeln möchte. Dementsprechend passt sich dann die Erscheinung des Overlords und seines Turmes an. Aber auch wenn man im Spiel die Rolle eines potentiellen Bösewichts übernimmt, ist man nicht gezwungen permanent Böses zu tun. Das Spiel kann auch ohne die Beeinträchtigung der neutralen Figuren beendet werden. Das Spiel erhielt dennoch eine Altersfreigabe ab 16 Jahren.

Neben der Einzelspieler-Kampagne bietet Overlord drei Mehrspieler-Modi, Deathmatch, Kooperation und einen speziellen Plünderungs-Modus, in dem verschiedene Overlords mit ihren Minions in einem Wettlauf gegeneinander versuchen, durch Plünderungen möglichst viel Gold zu sammeln. Speziell für die Xbox360-Version wurde nachträglich ein sogenannter Splitscreen-Modus entwickelt und auf der Games Convention 2007 erstmals öffentlich vorgestellt.

Entwicklung[Bearbeiten]

Overlord ist ein humorvolles, nicht ganz ernst gemeintes Spiel mit schwarzem britischen Humor und diversen Slapstick-Einlagen. Diese werden besonders in den KI-gesteuerten Aktionen der Schergen zum Ausdruck gebracht. Im gesamten Spiel werden gängige Clichés des Fantasy-Genres parodiert. Overlord selbst verbindet die Merkmale diverser Genres, u. a. von Action-Adventures und Computer-Rollenspielen. Es wurden einzelne Aspekte aus Spielen wie Fable, Black & White, Dungeon Keeper oder Pikmin herausgegriffen und für Overlord neu abgemischt. Im Zentrum des Spiels steht der Umgang mit den Schergen, die zu befehligen und zu verbessern den größten Spielanteil ausmacht.

Für das Design der Handlung wurde u. a. Rhianna Pratchett, Tochter des britischen Autors und Scheibenwelt-Erfinders Terry Pratchett, verpflichtet, die zuvor bereits an anderen Computerspiel-Projekten wie Beyond Divinity beteiligt gewesen ist. Die Musik stammt von Michiel van den Bos.

Erweiterungen[Bearbeiten]

Codemasters veröffentlichte für die Xbox 360 insgesamt drei Downloaderweiterungen.[3]

  • Overlord: Raising Hell
  • Overlord: Challenge Pack
  • Overlord: Split-Screen Multiplayer Pack

Diese Erweiterungen wurden für den PC zusammengefasst und unter dem Titel Overlord: Raising Hell weltweit als Downloaderweiterung auf mehreren Onlinevertriebsplattformen zum Erwerb angeboten.

Versionen[Bearbeiten]

Overlord erschien erstmals am 29. Juni 2007 für PC und Xbox 360. Nach der Fertigstellung der drei Downloaderweiterungen folgten zwei weitere Fassungen:

  • Overlord: Raising Hell (PC)
    Diese Fassung wurde Ende November 2007 ausschließlich in Deutschland angeboten. Sie umfasst das Grundspiel und den Inhalt aller Downloaderweiterungen. Der Titel dieser Fassung leitet sich von der gleichnamigen ersten Downloaderweiterung ab. Sie erschien noch vor Veröffentlichung der Downloaderweiterungen. Dazu gehörten die fünf neuen Unterweltregionen, welche mit einer kleinen Rahmenhandlung verknüpft wurden, neue Waffen und Rüstungen für die Schergen, sowie neue Gegner und Herausforderungen im Verlies der Overlord-Festung. Auch der Split-Screen-Modus und die zusätzlichen Mehrspielerkarten und -modi für den Multiplayer-Teil waren in dieser Fassung integriert. Um Split-Screen-Modus nutzen zu können, war der Anschluss eines Gamepads für den zweiten Spieler notwendig.[4]
  • Overlord: Raising Hell (PS3)
    Im Februar 2009 wurde Overlord erstmals auch für die PlayStation 3 veröffentlicht, ebenfalls in der erweiterten Fassung und unter dem Titel Overlord: Raising Hell.

Overlord 2[Bearbeiten]

Overlord II
Overlord2-logo.jpg
Entwickler NiederlandeNiederlande Triumph Studios
Publisher Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Codemasters
Erstveröffent-
lichung
DeutschlandDeutschland 26. Juni 2009
Plattform PC (Windows), Xbox 360, PS3
Genre Action-Adventure
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Maus, Tastatur bzw. Gamepad
Systemvor-
aussetzungen
Medium Blu-ray Disc, DVD, Download
Sprache Multilingual (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch)
Altersfreigabe
USK ab 16 freigegeben
PEGI ab 16+ Jahren empfohlen

Im Juni 2009 veröffentlichte Codemasters das ebenfalls von Triumph Studios entwickelte Sequel Overlord II, für Microsoft Windows, Xbox 360 und Playstation 3. Der Stil der Serie wurde konsequent fortgesetzt und die Handlung knüpft direkt an die Geschehnissen des ersten Teils. Nach dem Verschwinden des alten Overlords schlüpft der Spieler in die Rolle dessen Sohnes und sammelt Kräfte, um gegen die römisch anmutende Armee des „Glorreichen Imperiums“ zu bestehen, das alle magischen Wesen ausrotten will. Die Geschichte wurde wie zuvor von Rhianna Pratchett geschrieben und bringt einen satirischen Ton und schwarzen Humor in die Fantasyumgebung.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Das Gameplay des ersten Teils blieb im Kern erhalten: Der Spieler steuert aus der Third-Person-Perspektive den Overlord, der die Kontrolle über die sogenannten Schergen (Minions) hat, die er aussenden kann, um Gebiete zu erkunden, Feinde (neben dem Imperium, das den Hauptgegner darstellt, auch verschiedene Kreaturen, Elfen und nicht-imperiale Menschen) zu bekämpfen und Items einzusammeln. Anfangs sind nur braune Schergen verfügbar; nacheinander werden auch die Roten, Grünen und Blauen freigeschaltet, indem der Overlord ihr Nest zurück in seinen Turm bringt. Jede Art hat ihre eigenen Stärken und Schwächen, die kombiniert werden müssen, um die stärker werdenden Gegner zu besiegen. Außerdem gibt es Hindernisse, die nur von jeweils einer Sorte Schergen beseitigt werden können.

Obwohl der Overlord mit einer Vielzahl an Waffen und mehreren Zaubersprüchen am Kampf teilnehmen kann, wird der Großteil der Kämpfe durch die Schergen geführt, die fallengelassene Gegenstände benutzen und in Gruppen auch große Gegenstände tragen, sowie Kriegsmaschinen und Schiffe bedienen können und die in diesem Teil verschiedene Reittiere zu Verfügung gestellt bekommen, die sie im Kampf unterstützen oder ihnen helfen, Hindernisse zu überwinden: Wölfe für die Braunen, Salamander für die Roten und Spinnen für die Grünen. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, dass der Overlord an bestimmten Stellen die Kontrolle über den stärksten Schergen übernimmt, der dann die anderen Schergen führt und so für den Overlord unzugängliche Gebiete erkundet und zugänglich macht.

Der Overlord und die Schergen residieren im Dunklen Turm des Overlords, der anfangs noch ziemlich kaputt aussieht, im Spielverlauf aber erweitert werden kann, in der Unterwelt, wo der Overlord seine Schergenarmee aufbaut, indem er Lebensenergie in der „normalen Welt“ einsammelt. Diese wird frei, wenn man manche Gefäße zerschlägt oder wenn Kreaturen sterben und es gibt sie in den vier Farben der Schergen. Diese steht nach dem Einsammeln direkt als neuer Scherge zur Verfügung und kann an überall im Land verstreuten Bruthöhlen abgerufen werden.

Über die Zeit gesammelte Schätze können sowohl in visuelle Upgrades des Turms als auch in Upgrades und neue Waffen/Rüstungen investiert werden, für die allerdings auch Schergen geopfert werden müssen. Außerdem gibt es magische Objekte, die die Lebenskraft, die Zauberkraft oder die Zahl der maximal gleichzeitig verfügbaren Schergen erhöhen und magische Katalysatoren, die sich auf die Stärke von Zaubern auswirken. Diese Objekte finden sich überall und können von einer Gruppe Schergen zum nächsten Unterweltportal gebracht werden und sind dann im Dunklen Turm verfügbar.

Eine weitere Erweiterung gegenüber dem ersten Teil stellt die Möglichkeit dar, im Dunklen Turm am Fluss der Seelen den Tod dafür zu bezahlen, dass er einzelne Schergen wiederbelebt. Der Tod möchte aber kein Gold, sondern Seelen/Lebensenergie in der Farbe des Schergen, der wiederbelebt werden soll, und zwar je zwei für jedes Level des Schergen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man Schergen wiederbeleben möchte, die Boss-Items besitzen.

Auch in Overlord II kann der dunkle Herrscher wieder zwei Wege beschreiten: den der Zerstörung und den der Dominierung. Die Punkte, die in Richtung Zerstörung führen, bekommt der Overlord, indem er auslöscht, Punkte die in Richtung Dominierung führen, indem er unterwirft. Nachdem er Nordberg und Immerlicht erobert hat, kann der Overlord die dort lebende Bevölkerung versklaven, so dass sie für ihn arbeitet oder töten, Auswirkungen auf das Verhalten von NPCs hat dies nur durch Aussagen dieser, nimmt aber keinen Einfluss auf die Story. Allerdings produzieren die Städte dann ja für den Overlord und so ist es zumindest spielvereinfachend, die Städte zu unterwerfen.

Neben dem Einzelspielermodus gibt es auch verschiedene Mehrspielermodi, sowohl Koop-Modus als auch gegeneinander.

Wichtigste Änderungen gegenüber dem ersten Teil:

  • die Schergen können freischaltbare Reittiere verwenden
  • einige Gegner sind dem Overlord ebenbürtig
  • Abänderung des Gut/Böse-Systems in ein Dominant/Grausam-System
  • gewisser taktischer Anspruch bei den Kämpfen
  • Schergen können Kriegsmaschinen bedienen
  • der Spieler kann an bestimmten Stellen den Körper eines Schergen übernehmen, um so schwer zugängliche Bereiche zu erforschen
  • Wiederbelebung von Schergen gegen Bezahlung
  • man kann sich eine Hauptmätresse aussuchen

Handlung[Bearbeiten]

Overlord II spielt eine Generation nach dem ersten Overlord-Spiel. In der Zwischenzeit ist viel passiert: Der Overlord ist in der Hölle gefangen, der Dunkle Turm und das umliegende Land wurden durch „Die große Zerstörung“ in Mitleidenschaft gezogen und das Land wird von einer magischen Plage heimgesucht. Die Schergen haben sich in alle Himmelsrichtungen verstreut und nur die Braunen sind bei Gnarl geblieben und machen sich auf die Suche nach dem Sohn des alten Overlords, der in der verschneiten Bergstadt Nordberg lebt und von allen Bewohnern als „Hexen-Junge“ gefürchtet wird.

Hier setzt das Spiel ein, und man muss dem jungen Overlord, der immer wieder von den Dorfkindern terrorisiert wird, helfen, diese zu bestrafen. Unterstützt wird man dabei einzig von Kelda, einem jungen Mädchen, das in den jungen Overlord verliebt ist. Während der Bestrafungstour tauchen die Schergen auf und helfen dem Spieler durch die Reihen des gerade angreifenden imperialen Heers zu fliehen und bringen ihn in die Unterwelt. Dort wird er von Gnarl unterrichtet und lernt, ein Overlord zu sein. Nachdem die Ausbildung fast abgeschlossen ist, setzt das Spiel wieder ein und der Spieler wird mit der Abschluss-Mission betraut, einen Yeti zu töten. Dieser flieht in die Umgebung von Nordberg, wo fanatische umweltschützende Elfen unter Führung von Florian versuchen, die dort lebenden Robbenbabys zu beschützen und, als ihnen das nicht gelingt, den Yeti auf ihr Schiff verfrachten und mit ihm in ihr örtliches Heiligtum zu fliehen. Der Overlord verfolgt sie und findet dort die Roten wieder, mit deren Hilfe er das Heiligtum dann auch erstmal niederbrennt.

Daraufhin beginnt der Overlord seine Welteroberungstour, indem er als erstes Nordberg, das inzwischen vom Imperium unter Kaiser Solarius beherrscht wird, erobert und Kelda zu seiner Mätresse macht. Danach segelt der Spieler ins Elfenland Immerlicht, das allerdings auch vom Imperium, das die dort lebenden Elfen als Sklaven benutzt, regiert wird und in dem man viele reiche Imperiumsbürger, die dort Urlaub machen, antrifft. Auch Immerlicht erobert der Overlord und bekommt nebenbei noch die Grünen zurück und nimmt sich Juno, eine von den neidischen, übergewichtigen Frauen beschuldigte imperiale Schönheit als zweite Mätresse.

Die offenbart ihm eine Hintertür ins Imperium, die ihn zuerst in die Slums bringt, die zu einer gigantischen Arena führen, in der die vom Kaiserreich gefangenen magischen Wesen aufeinandergehetzt werden. Hier findet der Overlord die letzten fehlenden Schergen, die Blauen, wird dabei aber von Marius, dem Berater von Solarius gefangen genommen und als Arena-Attraktion in den Kampf geschickt. Der Overlord gewinnt jede Runde und begegnet in der letzten dem Yeti wieder, der mit explodierenden Fässern nach dem Overlord wirft und so die Loge des Kaisers zerstört, der daraufhin flieht. Der Overlord bringt das Nest der Blauen in seine Gewalt und zurück in den Dunklen Turm.

Wieder daheim, wird der Overlord von einer mysteriösen Fremden besucht, die ihn davor warnt, dass seine eigene Macht ihn in die Ödnis führen wird, das Land des alten Overlords, das, nachdem das Turmherz explodiert ist, jetzt von einer magischen Plage heimgesucht wird. Dort findet der Overlord das letzte Heiligtum der Elfen. Die Elfenkönigin Feja und Florian helfen dem Overlord, das Turmherz wieder zusammenzusetzen, da sie das Imperium als größere Bedrohung sehen. Im Heiligtum ist aber nicht genug Energie vorhanden, um das Turmherz vollständig aufzuladen, und Florian wird vom Imperium, das das Heiligtum belagert, gefangengenommen. Daraufhin lässt Feja den Overlord ihre eigene Energie auf das Turmherz übertragen, was dazu führt, dass sie böse und seine dritte Mätresse wird.

Der Overlord benutzt das aufgeladene Turmherz, um die Anti-Magie-Barriere der Kaiserstadt zu zerstören und dringt in sie ein. Dort legt er nach und nach die von Solarius errichteten Stadttempel in Schutt und Asche. Dabei erscheint erneut die mysteriöse Fremde, die, wie sich herausstellt Rose, die Mätresse des vorherigen Overlords und die Mutter des jetzigen Overlords ist, und enthüllt, dass das Imperium ursprünglich ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse herstellen sollte, aber Solarius die Macht zu Kopf gestiegen ist. Beim Betreten des Palastes von Solarius erscheint plötzlich Florian und es stellt sich heraus, dass er selbst Solarius ist und die gesamte magische Energie gesammelt hat, um sich selbst zum Gott zu machen. Als er in das Gefäß mit der Magie springt, entsteht ein wurmartiges, Magie absonderndes Monster, das von Marius, der kurz darauf von ebendiesem gefressen wird, als Verschlinger verehrt wird. Im weiteren Verlauf bekämpft und besiegt der Overlord den Verschlinger/Solarius, der eine Spur der Verwüstung durch die Stadt zieht. Die nachfolgende Sequenz richtet sich danach, wie der Spieler gespielt hat und zeigt entweder, dass der Overlord das Land zerstört oder die Bevölkerung versklavt und die Schergen Partys schmeißen. Und auch dieses Spiel endet mit Gnarls Ausspruch: Das Böse findet immer einen Weg.

Rezensionen[Bearbeiten]

  • 4players.de: 74 %[5]
  • IGN.com: 8/10[6]
  • GameStar.de: 86 %[7]

Erweiterungen[Bearbeiten]

  • Kampfarena des Verderbens (engl. Battle Rock Nemesis)

Weitere Spiele[Bearbeiten]

Neben der Hauptserie existieren zwei weitere Ableger, die von den Climax Studios entwickelt wurden:

  • Overlord: Dark Legend (2009, Wii)
  • Overlord Minions (2009, Nintendo DS)

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.codemasters.de Codemasters und Triumph Studios kündigen Overlord an
  2. http://www.codemasters.de Offizielle Presseerklärung mit Beschreibung der Schergen
  3. Codemasters: Raise Hell Again with Codemasters: Announcing the Launch of New Overlord Content, Now Available for Xbox 360. In: GameSpot. CNET. 15. Februar 2007. Abgerufen am 25. November 2011.
  4. Jan Hölger: Overlord: Rasing Hell - Review. In: Gameswelt. Web Media Publishing AG. 7. Dezember 2007. Abgerufen am 25. November 2011.
  5. 4players.de: Overlord II-Review
  6. IGN.com: Overlord II-Review (englisch)
  7. GameStar: Overlord II-Review