Prix Marcel Duchamp

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ausstellungseröffnung „Manège“ des Prix Marcel Duchamp -Preisträger von 2005, Claude Closky (Centre Pompidou 2006)

Der Prix Marcel Duchamp ist eine nach dem französischen Konzeptkünstler Marcel Duchamp (1887–1968) benannte, mit 35.000 Euro dotierte Auszeichnung, die seit dem Jahr 2000 jährlich von der Association pour la Diffusion Internationale de l’Art Française (ADIAF) an französische oder in Frankreich lebende Künstler verliehen wird. Die ADIAF ist eine der wichtigsten Vereinigungen von Liebhaber, Mäzenen und Sammlern zeitgenössischer Kunst in Frankreich. Die Preisvergabe wird vom Musée d'Art Moderne - Centre Georges Pompidou in Paris organisiert und vorgenommen. Die jeweiligen Künstler werden aus einem Kollektiv von Nachwuchskünstlern ausgesucht; der Preisträger (Laureat) wird schließlich von einer jährlich wechselnden internationalen Jury ausgelobt. Nominiert werden u.a. bildende Künstler, Designer und Gestalter aus den Bereichen Skulptur, Installationskunst, Photographie, Videokunst, Malerei und Multimedia. Der Preisträger ist eingeladen, Originalwerke seines Œuvres für die Dauer von zwei Monaten in einer Sonderausstellungen im Centre Georges Pompidou zu präsentieren; das ADIAF stellt hierfür zusätzlich 30.000 Euro zur Verfügung. Zur Preisverleihung wird ein Ausstellungskatalog herausgegeben, der dem Preisträger sowie allen Nominierten gewidmet ist.

Preisträger[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]