Puerto Princesa
| Puerto Princesa City
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| Lage von Puerto Princesa in der Provinz Palawan | ||
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| Basisdaten | ||
| Bezirk: | Western Visayas | |
| Provinz: | Palawan | |
| Barangays: | 66 | |
| Distrikt: | 2. Distrikt von Palawan | |
| PSGC: | 175316000 | |
| Einkommensklasse: | 1. Einkommensklasse | |
| Haushalte: | 33.306
Zensus 1. Mai 2000
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| Einwohnerzahl: | 210.508
Zensus 1. August 2007
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| Bevölkerungsdichte: | 87,7 Einwohner je km² | |
| Fläche: | 2.400 km² | |
| Koordinaten: | 9° 44′ N, 118° 44′ O9.7333333333333118.73333333333Koordinaten: 9° 44′ N, 118° 44′ O | |
| Postleitzahl: | 5300 | |
| Vorwahl: | +63 48 | |
| Bürgermeister: | Edward S. Hagedorn | |
| Offizielle Webpräsenz: | Puerto Princesa | |
| Geographische Lage auf den Philippinen | ||
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Puerto Princesa ist die Hauptstadt der philippinischen Provinz Palawan. Gegründet wurde sie am 4. März 1872.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Politik
Der derzeitige (2007), deutschstämmige Bürgermeister Hidalgo Solon Hagedorn hat für philippinische Verhältnisse strenge Umweltgesetze durchgesetzt. Müll wegwerfen kostet beim ersten Mal 200 Pesos (ca. 3 € ~ ein Tageseinkommen), beim zweiten Mal 300, beim dritten Mal sind 1000 plus 2 Monate Gefängnis fällig.
Abfall soll nach recyclebarem (gelbe Tonne) und organischen Material (grüne Tonne) getrennt werden, auch wenn es noch an einer Wiederverwertung oder einer geordneten Deponie fehlt. Diese Politik hat viele nationale und internationale Auszeichnungen eingebracht. Trotzdem ist die übliche Abfallbeseitigung häufig immer noch das Verbrennen. Auch zur Reduzierung der Verkehrabgase werden erste Schritte unternommen. Holzeinschläge sind seit Anfang der 1990er Jahre untersagt, aber der Schutz vor illegalen Holzeinschlägen leidet noch unter der Korruption.
[Bearbeiten] Verwaltungsgliederung
Puerto Princesa City ist politisch untergliedert in 66 Baranggays (Ortsteile).
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[Bearbeiten] Verkehrsmittel
Die Stadt verfügt über einen nationalen Flughafen mit täglichen Verbindungen nach El Nido, Busuanga, Manila, Iloilo auf Panay und Cebu City. Ferner gibt es wöchentliche Fährverbindungen nach Manila und Cebu. Die kleinen Inselgruppen von Cuyo und das Cagayan-Archipel in der Sulusee werden unregelmäßig mit einheimischen Auslegerbooten (Holzbankas) angefahren. Die Tubbataha-Atolle werden nur von den Booten für Taucher angefahren.
Innerhalb Palawans bewegt man sich mit Jeepneys oder Bussen. In der Stadt greift man auf Tricycles zurück, überdachte Mopeds mit Beiwagen.
Ende 2004 wurden in Puerto Princesa die Hauptstraßen erstmalig beleuchtet, gleichzeitig wurden auch die ersten Verkehrsampeln angebracht.
Im Jahre 2010 wurde Puerto Princesa von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Innerhalb der Stadt gibt es nur wenige Sehenswürdigkeiten, ein Grund, warum viele Touristen oft nur kurze Zeit bleiben.
- Sehenswert ist die über einhundertjährige Kathedrale.
- Das Palawan Museum am Mendoza-Park zeigt aus den Tabon-Höhlen bei Quezon u.a. das Schädeldachfragment des Tabon-Mannes. Daneben gibt es chinesisches Porzellan, zum Teil aus der Ming-Dynastie. Auch Gebrauchsgegenstände der Eingeborenen sind zu besichtigen.
- Im Puerto Princesa Subterranean River National Park bei Sabang befindet sich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel, der St. Pauls Underground River, mit 4,2 km der längste passierbare, unterirdische Fluss der Welt, der zum Weltnaturerbe erklärt wurde.
- Nach 11.9 km auf dem Trans-Palawan-Highway nördlich der Hauptstadt ist der Abzweig zum 1 km entfernten Pier, wo Boote in den kleinen Archipel der Honda Bay ablegen. Der Name stammt aus dem altspanischen Hondo, was Bucht mit tiefem Wasser bedeutet. In der Sulu-See gruppieren sich einige Inselchen zu einem Archipel, dessen Koordinaten 118°50' Ost, 9°50' Nord sind. Die übliche Tagestour zum Inselhüpfen läuft drei kleine Inseln an. Auch ein Besuch des Luxusressorts Dos Palmos auf Areciffi Island, das 2001 Schauplatz einer Entführung, angeblich durch die terroristische Abu-Sayyaf-Gruppe war, ist möglich.
- 13.1 km nördlich Puerto Princesa befindet sich das Viet Village. Bootsflüchtlinge aus Süd - Viet Nam wurden ab 1975 in einem Flüchtlingslager innerhalb der Stadt untergebracht und haben offensichtlich nicht nur die philippinische Küche bereichert. Als sie Mitte der 1990er gegen ihren Willen abgeschoben werden sollten, hagelte es seitens der Bevölkerung Proteste. Schließlich wurden ihnen Aufenthaltsgenehmigungen erteilt und das neue Dorf errichtet. Es wird von den Vietnamesen selbst verwaltet, befindet sich aber im Niedergang. Gut 50 % der Unterkünfte sind vom Zerfall bedroht. Trotzdem hat es sich wirtschaftlich unabhängig gemacht und erfreut sich durch seine Bäckereien, Nudelherstellung und Souvenirläden großer Beliebtheit bei der Bevölkerung.
- Direkt am Kilometerstein 12 südlich der Hauptstadt liegt eine 10 ha große Krokodilfarm mit Crocodylus mindorensis (Süßwasser-Krokodilen) und Crocodylus porosus (Salzwasserkrokodilen).
- 16,3 km südlich Puerto Princesa geht es zu dem als Iwahig Prison & Penal Farm bezeichneten Gefängnis, früher bekannt als Iwahig Penal Colony. Es wurde 1904 von den Amerikanern gegründet. Der Strafvollzug wird als "Gefängnis ohne Mauern" bezeichnet. Alle Insassen, die zu langjährigen Haftstraßen verurteilt sind, leben die erste Zeit im normalen Gefängnis mit Wänden. Bei guter Führung erhalten sie die Möglichkeit, tagsüber auf den Feldern zu arbeiten, wofür es ein Taschengeld gibt. Lässt sich ein Gefangener auch hier nichts zuschulden kommen, wird ihm im Außengürtel ein Stück Land zugewiesen, das er als Colonist bewirtschaften und bewohnen kann. Viele lassen auch ihre Familie nachkommen. Das Gefängnis erhält keine staatlichen Zuschüsse und muss sich selbst finanzieren. Dazu dient u.a. das Balsahan Resort, offene Cottages unter schattenspendenden weitausladenden Tamarinden an einem zu einem kleinen See aufgestauten Fluss, der mit glasklarem, erfrischend kühlen Wasser direkt aus den bewaldeten Bergen lockt.
- Das jährliche, dreitägige Karagatan Festival findet Ende April statt.
[Bearbeiten] Unterkünfte, Restaurants
Es gibt vielfältige Unterkünfte in sämtlichen Preiskategorien und auf allen Niveaus. Das Angebot der Gastronomie reicht von einheimischen Garküchen am Straßenrand über Schnellimbissketten, und Restaurants mit philippinischer, vietnamesischer, chinesischer und westlicher Küche.
Internetanschlüsse sind in der Stadt weit verbreitet und – wenn es mal nicht wieder einen der häufigen Stromausfälle gibt – meist schnell und preiswert.
Die drei großen Hospitäler stellen eine Grundversorgung sicher. In dem Vorort Sta. Monica gibt es eine kleine Malariastation. Apotheken sind überall zu finden und haben ein erstaunlich großes Sortiment.
