R-Truth

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Ron Killings Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
In Bagdad 2008

In Bagdad 2008

Daten
Ringname(n) K-Krush
K-Kwik
K. Malik Shabazz
Ron "The Truth" Killings
R-Truth
Namenszusätze The Truth
Organisation WWE
Körpergröße 188 cm
Kampfgewicht 103 kg
Geburt 19. Januar 1972
Atlanta, Georgia
Wohnsitz Charlotte, North Carolina
Angekündigt aus Charlotte, North Carolina
Trainiert von Manny Fernandez
Chris Hamrick
Italian Stallion
George South
Debüt 1997

Ronald „Ron“ Killings (* 19. Januar 1972 in Atlanta, Georgia), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Ron „The Truth“ Killings bzw. R-Truth, ist ein US-amerikanischer Wrestler und Rapper. Aktuell steht er bei der WWE unter Vertrag und tritt regelmäßig in deren TV-Shows auf.

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Killings wurde in Atlanta geboren und wuchs in Charlotte, North Carolina auf. Während seiner Zeit auf der High-School spielte Killings Football, lehnte jedoch ein College-Stipendium ab, weil er eine Karriere als Musiker vorzog.

Nachdem er mit 16 die Schule verlassen hatte versuchte Killings durch Drogenhandel eine Musik-Karriere zu finanzieren. Er wurde jedoch festgenommen und zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt.

Nachdem er wieder frei war, nahm er einen normalen Job an. Später traf er Jim Crockett, einen Angestellten der National Wrestling Alliance. Dieser überzeugte Killings nach einiger Zeit, eine Karriere als Wrestler zu beginnen.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

1997 debütierte Killings in der Promotion Pro Wrestling Federation und war dort zunächst nur als Ringbegleiter verschiedener Wrestler eingesetzt, da er das Gimmick eines Managers erhalten hatte. 1999 gab Killings sein aktives Wrestling-Debüt in der NWA Wildside, als er unter dem Ringnamen K-Crush antrat. Hier gewann er im Dezember des gleichen Jahres den neu formierten NWA Wildside Television Championship.

World Wrestling Federation / Xtreme Pro Wrestling[Bearbeiten]

2000 unterschrieb Killings einen Entwicklungsvertrag für zwei Jahre bei der damaligen World Wrestling Federation und wurde dort zur Farmliga Memphis Championship Wrestling geschickt. Im April 2000 gewann er eine Battle Royal um den vakanten MCW Southern Heavyweight Championship, verlor diesen Titel jedoch im Mai an Jerry Lawler. Von August bis November errang Killings den Titel erneut.

Nach relativ kurzer Zeit in der MCW debütierte er Ende des Jahres 2000 im Hauptkader der WWF an der Seite von Road Dogg, mit welchem er eine kurze Zeit lang ein Tag Team bildete, bis sein Partner wegen Drogenproblemen suspendiert wurde. Im Februar 2001 gewann Killings in einem Match gegen Raven den WWF Hardcore Titel, verlor ihn jedoch noch am gleichen Abend aufgrund der damals geltenden 24/7-Regel. Zwei Tage später gewann er diesen Titel erneut, verlor ihn aber wiederum noch am gleichen Abend. Noch im Jahr 2001 wurde Killings von der WWF entlassen.

2002 startete Killings unter dem Ringnamen K. Malik Shabazz kurzfristig bei Xtreme Pro Wrestling. Er bildete dort mit Salid Jihad und Raphael Muhammed das Stable The New Panthers. Nach einigen Matches wechselte Killings erneut die Promotion, als er nun bei NWA/TNA unterschrieb.

(NWA) Total Nonstop Action Wrestling[Bearbeiten]

Ab Juni 2002 war Killings bei Total Nonstop Action Wrestling angestellt, wo er zunächst unter dem Ringnamen K-Crush antrat, bevor er aufgrund einer Storyline in Ron „The Truth“ Killings umbenannt wurde. Im August 2002 gewann er den NWA World Heavyweight Championship, welchen er nach einigen Titelmatches wieder verlor.

Ab Mai 2003 bildete er zusammen mit Konnan und B.G. James das Stable 3Live Kru. Im November gewannen sie die vakanten NWA World Tag Team Titel in einem Match gegen Simon Diamond, Johnny Swinger und Glenn Gilberti und hielten ihn bis Januar 2004. Im Mai 2004 gewann Killings erneut den NWA World Heavyweight Championtitel in einem „Four Way Title“-Match gegen AJ Styles, Raven und Chris Harris. Im Juni verlor er den Titel in einem „King of the Mountain“-Match an Jeff Jarrett Im November 2004 gewannen Konnan und Killings als Tag Team die NWA World Tag Team-Titel und hielten den Titel bis Dezember 2004. Im Anschluss daran absolvierte er verschiedene Fehdenprogramme. Von März bis April 2006 bildete Killings zusammen mit A.J. Styles und Rhino das Stable „Sting’s Warriors“. Danach bildete Killings ein Team mit Lance Hoyt, musste jedoch Ende des Jahres 2006 verletzungsbedingt pausieren.

Killings kehrte im Juni 2007 aktiv in den Ring zurück. Nach einigen Auftritten in der mexikanischen Asistencia Asesoría y Administración, trat er ab August wieder für TNA an. Zusammen mit Adam „Pacman“ Jones gewann er im September die TNA Tag Team Titel von Kurt Angle und Sting. Im Oktober 2007 verloren sie die Titel an Styles und Tomko.

Während einer Japantour der TNA wurde Killings entlassen, da man in der Promotion nicht mit seinen Leistungen zufrieden war.

WWE[Bearbeiten]

Killings bei Tribute to the Troops im Dezember 2010

Nach sieben Jahren kehrte Killings im Januar 2008 wieder zu World Wrestling Entertainment zurück. Das offizielle WWE-Debüt von Killings war am 29. August 2008, als er unter dem neuen Ringnamen R-Truth im SmackDown-Roster antrat.

Bei der WWE Draft 2010 am 26. April wurde er zu RAW gewechselt. Am 24. Mai 2010 gewann er die WWE United States Championship in einem Match gegen The Miz, nachdem der bisherige Titelträger Bret Hart den Titel freiwillig abgab. Den US-Titel verlor er aber am 14. Juni 2010 wieder an The Miz in einem Match, in dem auch John Morrison und Zack Ryder beteiligt waren.

Ende 2010 wurde Killings Trainer und Mentor von NXT-Rookie Johnny Curtis, welcher die 4. Staffel am Ende gewann. Vom 22. August bis 21. November 2011 bildete er eine Allianz mit The Miz als The Awesome Truth. Diese brach, da Killings am 22. November 2011 auf Grund eines Verstoßes gegen die Wellness-Politik der WWE für 30 Tage suspendiert wurde[1].

Am 30. April 2012 gewann er bei RAW zusammen mit Kofi Kingston die WWE Tag Team Championship von Primo und Epico. Sie verloren den Titel bei Night of Champions am 16. September 2012 an Daniel Bryan und Kane.

Erfolge[Bearbeiten]

Titel[Bearbeiten]

  • Cyberspace Wrestling Federation'
  • 1x CSWF Heavyweight Champion
  • Memphis Championship Wrestling
  • 2x MCW Southern Heavyweight Champion
  • 1x NWA Wildside Television Champion

Diskographie[Bearbeiten]

  • InVINCEable (2001)
  • What's Up? (2006)
  • Take a Ride with Me (2008)
  • Right Time (2010)

Filmographie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. R-Truth suspendiert

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ron Killings – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien