Richard Christopher Carrington
Richard Christopher Carrington (* 26. Mai 1826 in Chelsea; † 27. November 1875 in Redhill, England) war ein englischer Astronom.
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Leben und Karriere [Bearbeiten]
Carrington war drei Jahre Assistent bei Chevallier in Durham und baute später seine eigene Sternwarte in Redhill, auf der er 1854 Zirkumpolarsterne erforschte. Darüber hinaus untersuchte er die Sonne, angeregt durch Schwabes Entdeckung des Zusammenhangs zwischen der Periode der Sonnenflecken und dem Erdmagnetismus. Im Jahr 1859 entdeckt Carrington die Sonneneruptionen der Sonne. Das gelegentlich nach Carrington benannte solare Weißlicht-Ereignis vom 1. September 1859 ist jedoch unabhängig auch von Richard Hodgson beobachtet worden. 1863 entdeckte Carrington die differentielle Rotation der Sonne. Sein Sternkatalog war ein wichtiger zeitgenössischer Beitrag zur Erforschung astronomischer Objekte.
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1859 wurde er mit der Goldmedaille der Royal Astronomical Society ausgezeichnet.
- 1935 wurde ein Mondkrater nach ihm benannt. (Krater Carrington)
Werke [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- John North: Viewegs Geschichte der Astronomie und Kosmologie. Springer, Berlin; Auflage: 1 (10. Januar 2001), ISBN 978-3-540-41585-5
Weblinks [Bearbeiten]
- Veröffentlichungen von R.C. Carrington im Astrophysics Data System
- N.N.: R. C. Carrington. Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, Vol. 36 (1876), p. 137. (Nachruf, englisch)
- A Super Solar Flare nasa.gov, abgerufen am 24. Juni 2011
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Carrington, Richard Christopher |
| KURZBESCHREIBUNG | englischer Astronom |
| GEBURTSDATUM | 26. Mai 1826 |
| GEBURTSORT | Chelsea |
| STERBEDATUM | 27. November 1875 |
| STERBEORT | Redhill, England |