Romain Sato

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Basketballspieler
Romain Sato
Romain Sato (2013)
Spielerinformationen
Voller Name Romain Lebel Guessagba Sato
Spitzname R-Sat, „Manoronis"
Geburtstag 2. März 1981
Geburtsort Bimbo, Zentralafrikanische Republik
Größe 195 cm
Position Shooting Guard /
Small Forward
College Xavier University
NBA Draft 2004, 52. Pick, San Antonio Spurs
Vereinsinformationen
Verein Valencia Basket Club
Liga Liga ACB
Vereine als Aktiver
2000–2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Xavier Musketeers (NCAA)
2004–2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
2005–2006 ItalienItalien Sicc Cucine Jesi
000002006 SpanienSpanien FC Barcelona
2006–2010 ItalienItalien Montepaschi Siena
2010–2012 GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen
2012–2013 TurkeiTürkei Fenerbahçe Ülker
Seit 0 2013 SpanienSpanien Valencia Basket Club
Nationalmannschaft
Zentralafrikanische Republik

Romain Lebel Guessagba Sato (* 2. März 1981 in Bimbo) ist ein Basketballspieler aus der Zentralafrikanischen Republik. Am College vor allem als Shooting Guard eingesetzt, kommt er in Europa in der Regel als Small Forward zum Einsatz. Seit 2013 steht Sato beim Valencia Basket Club unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten]

Sato kam Anfang 1999 mit Hilfe von Eugène Pehoua, Teilnehmer am Olympischen Basketballturnier von 1988, in die Vereinigten Staaten.[1] Nach seinem High-School-Abschluss an der Dayton Christian wechselte er an die Xavier University, für deren Mannschaft er von 2000 bis 2004 in der NCAA spielte. Bei der NBA Draft 2004 wurde er Ende der zweiten Runde von den San Antonio Spurs ausgewählt. In der folgenden Saison bekam Sato in der NBA aufgrund einer Entzündung der Patellarsehne keinerlei Spielzeit. Daraufhin wechselte er zum italienischen Zweitligisten Sicc Cucine Jesi,[2] wo er in der Saison 2005/06 zum Spieler mit dem zweitbesten Punkteschnitt der Liga avancierte. Nachdem er zum Saisonende in den Meisterschafts-Play-offs kurzzeitig beim FC Barcelona unter Vertrag gewesen war, kehrte Sato nach Italien zurück, diesmal zum Erstligaverein Montepaschi Siena. Dort wurde er mit Siena in jedem Jahr italienischer Meister und erreichte unter anderem im höchsten europäischen Vereinswettbewerb ULEB Euroleague 2007/08 das Final Four-Turnier,[3] bei dem man am Ende den dritten Platz belegte. Nachdem er unter anderem in der ULEB Euroleague 2008/09 als effektivster Spieler des Spieltags bereits einmal zum Spieler der Woche ernannt wurde,[4] wurde er in der Lega Basket Serie A in der Saison 2009/10 zum MVP der Hauptrunde in der Serie A gewählt.[5]

2010 wechselte Sato zum griechischen Meister Panathinaikos Athen, wo er einen Dreijahresvertrag unterzeichnete. Mit Panathinaikos konnte Sato neben einer Meisterschaft und dem griechischen Vereinspokal auch die ULEB Euroleague 2010/11 gewinnen. Bereits nach zwei Jahren wechselte Sato zu Fenerbahçe Ülker nach Istanbul in die Türkiye Basketbol Ligi.[6] Nach einer eher enttäuschenden Spielzeit, in der Fenerbahçe nur den türkischen Pokalwettbewerb gewinnen konnte und ansonsten eher früh in der ULEB Euroleague 2012/13 sowie den Play-offs der türkischen Meisterschaft ausschied,[7], wurde der Zweijahresvertrag bereits nach einer Saison beendet. Sato schloss sich daraufhin dem spanischen Erstligisten aus Valencia an.[8] Zwar trat Sato damals erstmals nach sieben Spielzeiten nicht im höchsten europäischen Wettbewerb ULEB Euroleague an, gewann jedoch mit Valencia den zweiten europäischen Vereinswettbewerb, den ULEB Eurocup.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Bereits bei der Afrikameisterschaft 2001 war Sato der überragende Spieler der Auswahl der Zentralafrikanischen Republik, dennoch erreichte diese nur den 9. Platz. Mit der Nationalmannschaft erzielte er zwei Jahre später den 5. Platz, spielte aber bei Afrikameisterschaften 2005 und 2007 nicht für die Zentralafrikanische Republik, was er für das Turnier 2007 auf die seiner Ansicht nach zu kurze Vorbereitungsphase zurückführte. Er erklärte sich jedoch generell bereit, für die Mannschaft des zweifachen Afrikameisters zu spielen.[9] Bei der Afrikameisterschaft 2009 belegte er mit der Nationalmannschaft den 6. Platz.

Titel[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Romain Sato – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. John O’Keefe: On A Fast Track. Sports Illustrated, 30. Dezember 2002, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch).
  2. Legadue Basket: Romain Sato. Legadue, abgerufen am 27. Oktober 2013 (italienisch, Spielerprofil mit Statistiken).
  3. F4 Interview: Romain Sato, Montepaschi Siena. ULEB, 22. April 2008, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch, Interview mit Sato).
  4. Week 3 MVP: Romain Sato, Montepaschi Siena. ULEB, 6. November 2009, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch, Medien-Info).
  5. Gli MVP di Lega: Romain Sato è il miglior giocatore della stagione regolare. Lega Basket Serie A, 17. Mai 2010, abgerufen am 27. Oktober 2013 (italienisch, Medien-Info).
  6. FENERBAHCE ULKER inks former champ Sato. ULEB, 12. Juli 2012, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch).
  7. Romain Sato – Turkish Basketball League Player: 2012-2013 Regular Season. TBLStat.org, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch, Saisonstatistiken).
  8. VALENCIA BASKET announces power Romain Sato. ULEB, 2. August 2013, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch).
  9. Julio Chitunda: CAF - Missing in action. FIBA, 28. Januar 2008, abgerufen am 27. Oktober 2013 (englisch).