Valencia Basket Club

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Valencia Basket Club
Valencia BC Logo.png
Gegründet 1986
Halle Pabellón Fuente de San Luis
(9.000 Plätze)
Homepage www.valenciabasket.com
Präsident Vicent Solá
Trainer Velimir Perasović
Liga Liga ACB
  Eurocup
Farben Orange
Trikotfarben
Kit shorts.svg
Heim
Trikotfarben
Kit shorts.svg
Auswärts
Erfolge
ULEB Eurocup (3): 2002/03, 2009/10, 2013/14
Spanischer Pokalsieger (1): 1997/98

Valencia Basket Club ist ein spanischer Basketballverein aus Valencia, der in der Spanischen Liga ACB spielt. Seine Heimspiele trägt der Verein im Pabellón Fuente de San Luis mit 9.000 Plätzen aus.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Basketballverein Valencia Basket Club löste sich im Jahr 1986 vom Fußballklub FC Valencia, dem sie bis zu diesem Zeitpunkt als Basketballsektion dienten, und schrieb sich als unabhängiger Verein ein. Die erste Mannschaft spielte damals in der zweiten Division. In der Saison 1987/88 gelang bereits der Aufstieg in die Liga ACB, aus der die Mannschaft bis auf die Saison 1995/96, die man erneut in der zweiten Spielklasse verbrachte, nicht mehr abgestiegen ist.

Die ersten großen Erfolge erreichte der Klub Ende der 1990er Jahre. In der Saison 1997/98 qualifizierte sich das Team erstmals in der Vereinsgeschichte für den spanischen Pokal und konnte diesen völlig überraschend gewinnen. Nach Siegen gegen TAU Vitoria und Fórum Valladolid im Viertel- und Halbfinale, setzten sich die Valencianer im Endspiel mit 89:75 gegen Festina Joventut durch. Der Titelerfolg berechtigte auch erstmals zur Teilnahme an einem internationalen Bewerb, dem Saporta Cup 1998/99. Hier erreichte Pamesa Valencia, wie der Klub zu jener Zeit hieß, das Endspiel, unterlag dort jedoch Benetton Treviso knapp mit 60:64.

Nach weiteren Finalteilnahmen im spanischen Pokal 1999/2000 und im Saporta Cup 2001/02 folgte in der Saison 2002/03 der nächste große Erfolg. In der ersten Austragung des neu geschaffenen ULEB Cup, dem zweithöchsten europäischen Bewerb für Vereinsmannschaften, setzte sich das Team in der K.O. Phase gegen RheinEnergie Köln, KK Zadar und CB Estudiantes durch und erreichte das Endspiel, wo die Spanier KK Krka Novo mesto besiegten und ihre erste internationale Trophäe eroberten. Auch in der spanischen Meisterschaft erreichte der Klub das Final-Play-off, verlor dort jedoch gegen den FC Barcelona.

Der nächste große Erfolg sollte in der 2009/10 erneut auf internationaler Bühne folgen. Beim Eurocup erreichte Valencia erneut die Finalrunde, setzte sich dort im Viertel- und Halbfinale jeweils gegen Aris Thessaloniki und Bizkaia Bilbao Basket durch und traf im Endspiel auf ALBA Berlin. Durch einen deutlich 67:44 Erfolg gegen den deutschen Vertreter, eroberte Valencia seinen zweiten internationalen Titel.

In der Saison 2011/12 erreichte Valencia Basket Club zum bereits fünften Mal das Endspiel eines europäischen Bewerbes, beim Eurocup verlor man jedoch diesmal mit 68:77 gegen BK Chimki.

Valencia BC gewann in der Saison 2013/14 zum dritten Mal den ULEB Eurocup und ist damit Rekordsieger dieses Wettbewerbs. Durch den Erfolg startet das Team in der Spielzeit 2014/15 in der ULEB Euroleague.

Namen[Bearbeiten]

Valencia BC ist Rekordsieger des Eurocups

Die Mannschaft trug aufgrund von unterschiedlichen Sponsoren im Laufe der Geschichte mehrere Namen, der bekannteste ist wohl Pamesa Valencia, den das Team 22 Jahre lang führte.

  • Valencia-Hoja del Lunes: 1986–1987
  • Pamesa Valencia: 1987–2009
  • Power Electronics Valencia: 2009–2011
  • Valencia Basket Club: seit 2011

Erfolge[Bearbeiten]

Kader[Bearbeiten]

Kader Valencia Basket Club in der Saison 2013/2014
Achtung: Kaderangabe ist veraltet!
(aktuelle Saison: 2014/2015)
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
5 SpanienSpanien Pau Ribas 02.03.1987 196
9 BelgienBelgien Sam Van Rossom 03.06.1986 188 A-Nat CAI Zaragossa
10 Zentralafrikanische RepublikZentralafrikanische Republik Romain Sato 02.03.1981 195 A-Nat Fenerbahçe Ülker
17 SpanienSpanien Rafa Martinez 03.03.1982 190
20 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oliver Lafayette 06.05.1984 188 Žalgiris Kaunas
40 SpanienSpanien Luis Sabater 30.04.1988 184
41 SpanienSpanien Pablo Perez 27.02.1997 185
Forwards (SF, PF)
7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Doellman 03.02.1985 206
13 SerbienSerbien Vladimir Lučić 17.06.1989 202 Partizan Belgrad
24 SpanienSpanien Larry Abbia 08.08.1993 195
31 TschechienTschechien Luboš Bartoň 07.04.1980 202 A-Nat Phantoms Braunscheweig
34 SpanienSpanien Pablo Aguilar 09.02.1989 203 A-Nat CAI Saragossa
45 SpanienSpanien David Guardia 14.03.1990 200 Pamesa Valencia
Center (C)
4 SpanienSpanien Juan Jose Triguero 23.12.1983 212 Cajasol Sevilla
12 UkraineUkraine Serhij Lischtschuk 31.03.1982 210 A-Nat
14 MontenegroMontenegro Bojan Dublejević 24.10.1991 205 A-Nat
Trainer
Nat. Name Position
KroatienKroatien Velimir Perasović Chef
SpanienSpanien Chechu Mulero Co
SpanienSpanien Juanjo Rojo Co
Legende
Abk. Bedeutung
A-Nat Nationalspieler
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 13. April 2014


Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]