Sakarya (Fluss)

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Sakarya
antike Namen: Sangarios, Sangarius
Sakaryarivermapfinal.jpg
DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Afyonkarahisar, Ankara, Bilecik, Eskişehir, Konya, Sakarya (Türkei)
Flusssystem Sakarya
Quelle Osttaurus
39° 21′ 10″ N, 31° 3′ 32″ O39.35284631.0587891000
Quellhöhe ca. 1000 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung ins Schwarze Meer41.12638888888930.6488888888890Koordinaten: 41° 7′ 35″ N, 30° 38′ 56″ O
41° 7′ 35″ N, 30° 38′ 56″ O41.12638888888930.6488888888890
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 1000 m
Länge 824 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 53.800 km²[1] (nach anderen Quellen: 58.000 km²)
Abfluss[1] MQ
187 m³/s
Linke Nebenflüsse Porsuk Çayı
Rechte Nebenflüsse Ankara Çayı, Kirmir Çayı, Mudurnu Çayı
Durchflossene Stauseen Sarıyar-Talsperre, Gökçekaya-Talsperre, Yenice-Talsperre, Gölpazarı-Talsperre
Großstädte Adapazarı
Mittelstädte Karasu
Kleinstädte Osmaneli, Pamukova, Geyve
Sakarya River.jpg

Der Sakarya (türkisch Sakarya Nehri; griechisch Σαγγάριος, lateinisch Sangarius) ist ein Fluss in der Türkei. Er ist nach dem Kızılırmak und Yeşilırmak der drittlängste Fluss des Landes.

Die Länge des Sakarya beträgt 824 km. Sein Einzugsgebiet beträgt 53.800 km². Er entspringt in der Provinz Afyon und fließt erst Richtung Inneranatolien. Danach wendet er sich wieder gegen Norden und nimmt auf der Höhe von Polatlı die Nebenflüsse Porsuk Çayı und Ankara Çayı auf. In der Spätantike ließ der oströmische Kaiser Justinian (527–565) am strategisch wichtigen Flussübergang beim heutigen Adapazarı die steinerne Sangariusbrücke errichten, nachdem die starke Strömung wiederholt die Pontonbrücke fortgerissen hatte.[2]

Der Sakarya wird 43 km südlich von Alpu zur Gökçekaya-Talsperre aufgestaut.

Nach dem Fluss ist die türkische Provinz Sakarya benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sakarya – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b igemportal.org: Porsuk River Basin – Turkey
  2. Prokop, De Aedificiis, 5.3.8-11