Silkwood

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel: Silkwood
Originaltitel: Silkwood
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1983
Länge: 131 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Mike Nichols
Drehbuch: Alice Arlen
Nora Ephron
Produktion: Michael Hausman
Mike Nichols
Musik: Georges Delerue
Kamera: Miroslav Ondříček
Schnitt: Sam O'Steen
Besetzung

Der Film Silkwood aus dem Jahre 1983 behandelt die wahre Geschichte der Karen Silkwood. Sie kam durch nie restlos geklärte Umstände ums Leben, während sie in der Plutoniumaufbereitungsanlage arbeitete und in dieser Nachforschungen über lebensgefährdende Rechtsverletzungen betrieb.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

In einer Brennelemente-Fabrik des Unternehmens Kerr-McGee passieren immer wieder Unfälle im Umgang mit radioaktiven Stoffen. Gegenüber den Angestellten werden diese jedoch verharmlost, Sicherheitsdokumente gefälscht. Die chemische Technikerin Karen Silkwood vermag angesicht der Häufung der Ereignisse die Augen vor den Untaten nicht mehr verschließen und beginnt, sich in der Gewerkschaft zu engagieren. Sie wird aufgefordert, Beweise zu liefern, um sie in den Verhandlungen mit der Konzernleitung einsetzen zu können. Unter teils geheimnisvollen Umständen wird sie selber mehrmals radioaktiv kontaminiert, auch in ihrem Privatleben muss sie Rückschläge einstecken: ihr Rückhalt in der Belegschaft sinkt, ihr Freund verlässt sie eine Zeit, da er ihr Engagement nicht teilt. Schließlich soll Silkwood diese Dokumente (unter anderen retouchierte Röntgenaufnahmen von Schweißnähten an den Brennelementen) einem Reporter der New York Times übergeben. Am Treffpunkt kommt sie nie an, da sie mit dem Wagen von der Straße abkommt und stirbt. Ob sie die Unterlagen bei sich führte, bleibt ungeklärt, sie fanden sich nicht bei Silkwood im Wagen.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • Der Film wurde für 5 Oscars nominiert: beste Hauptdarstellerin (Meryl Streep), beste Nebendarstellerin (Cher), beste Regie, bester Schnitt und bestes Drehbuch.
  • Cher erhielt den Golden Globe als beste Nebendarstellerin.
  • Meryl Streep belegt mit ihrer Rolle als Karen Silkwood im American Film Institute den 47. Platz der Top 50 der Helden der Filmgeschichte.

[Bearbeiten] Siehe auch

Weitere bekannte Gewerkschaftsfilme sind Die Faust im Nacken mit Marlon Brando, Norma Rae mit Sally Field, F.I.S.T. mit Sylvester Stallone sowie Jimmy Hoffa mit Jack Nicholson und der Krimi Blue Collar mit Richard Pryor und Harvey Keitel.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen