James Rebhorn

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James Rebhorn beim Tribeca Film Festival (2009)

James Robert Rebhorn (* 1. September 1948 in Philadelphia; † 21. März 2014[1] in South Orange) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in über 100 Fernsehserien, Filmen und Theaterstücken mitwirkte.

Leben[Bearbeiten]

Wenige Jahre nach seiner Geburt zog seine Familie nach Anderson (Indiana) um. Rebhorn studierte an der Wittenberg University in Springfield (Ohio) Politikwissenschaften. Nach seinem Abschluss 1970 ging er nach New York City, wo er die Columbia University School of the Arts besuchte. Danach arbeitete er an verschiedenen Theatern. In den 1980er Jahren wirkte er u. a. in den TV-Seifenopern Springfield Story, The Doctors und Search for Tomorrow mit.

In dem Sciencefiction-Film Independence Day spielte er den Verteidigungsminister Nimzicki und in der Highsmith-Verfilmung Der talentierte Mr. Ripley einen Unternehmer. Sein komödiantisches Talent zeigte er 2000 in der Filmkomödie Meine Braut, ihr Vater und ich neben Ben Stiller und Robert De Niro als Arzt Dr. Larry Banks.

Rebhorn starb 65-jährig in seinem Haus in South Orange an schwarzem Hautkrebs, der bereits 1992 bei ihm diagnostiziert worden war.[2]

Die letzte Folge der vierten Staffel von Homeland wurde ihm gewidmet. In der Handlung wird ebenfalls eine Trauerfeier zu Ehren seiner Serienrolle abgehalten, Rebhorn hatte jedoch keinen Auftritt in dieser Staffel.

Filmografie[Bearbeiten]

Kinofilme[Bearbeiten]

Fernsehfilme[Bearbeiten]

  • 1982: Nixons rechte Hand – Der Fall G. Gordon Liddy (Will: The Autobiography of G. Gordon Liddy)
  • 1983: Sessions
  • 1984: Er ist gefeuert – Sie ist geheuert (He’s Fired, She’s Hired)
  • 1986: Dirty Deal (Rockabye)
  • 1986: Tödliches Geschäft (A Deadly Business)
  • 1987: Jeder Mord hat seinen Preis (Kojak: The Price of Justice)
  • 1989: Our Town
  • 1989: Kojak: Ariana
  • 1989: Kojak: Dunkle Beziehungen (Kojak: Fatal Flaw)
  • 1991: Ein Meer für Sarah (Sarah, Plain and Tall)
  • 1991: Plymouth
  • 1991: Die Rache der Mafia (Dead and Alive: The Race for Gus Farace)
  • 1992: Blut auf seidener Haut (Deadly Matrimony)
  • 1993: Sarah zwischen Land und Meer (Skylark)
  • 1996: Allein gegen das Recht/Trial – Ein Bulle schlägt zurück (Mistrial)
  • 1998: A Bright Shining Lie – Die Hölle Vietnams (A Bright Shining Lie)
  • 2001: Oprah Winfrey Presents: Amy and Isabelle
  • 2004: Scott Turow’s Reversible Errors
  • 2006: Candles on Bay Street

Fernsehserien[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: James Rebhorn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. US-Schauspieler: "Homeland"-Darsteller James Rebhorn ist tot. Spiegel online, abgerufen am 24. März 2014.
  2. The Hollywood Reporter, Artikel „Homeland“ Actor James Rebhorn Dead at 65 vom 23. März 2014