Simbach (bei Landau)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Simbach
Simbach (bei Landau)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Simbach hervorgehoben
48.5666412.73947440Koordinaten: 48° 34′ N, 12° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Dingolfing-Landau
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 51,23 km²
Einwohner: 3678 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94436
Vorwahlen: 09954, 09956 (Haunersdorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: DGF
Gemeindeschlüssel: 09 2 79 135
Marktgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Eggenfeldener Str. 1
94436 Simbach
Webpräsenz: www.markt-simbach.de
Bürgermeister: Herbert Sporrer (CSU)
Lage des Marktes Simbach im Landkreis Dingolfing-Landau
Karte

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Neue und alte Pfarrkirche St. Bartholomäus

Simbach ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Landau an der Isar, Eichendorf, Arnstorf, Malgersdorf, Falkenberg (Niederbayern) und Reisbach

Wappen von Reisbach
Reisbach
11 km
Wappen von Landau an der Isar
Landau an der Isar
17 km

Eichendorf
15 km
Wappen von Reisbach
Reisbach
11 km
Nachbargemeinden Wappen von Arnstorf
Arnstorf
8 km
Wappen von Reisbach
Reisbach
11 km
Wappen von Falkenberg (Niederbayern)
Falkenberg (Niederbayern)
14 km
Wappen von Malgersdorf
Malgersdorf
5 km

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Der Markt Simbach hat 144 amtlich benannte Gemeindeteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Um 806 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Orts. Im 13. Jahrhundert kam es wahrscheinlich zu Markterhebung. Simbach gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Landau des Kurfürstentums Bayern. Simbach besaß ein Marktgericht mit weitgehenden magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Simbach besaß einen Bahnhof an der ehemaligen Bahnstrecke Landau–Arnstorf.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Haunersdorf eingegliedert.[3] Am 1. Januar und am 1. April 1973 sowie am 1. Januar 1981 kamen Teile des Marktes Reisbach hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.357, 1987 dann 3.392 und im Jahr 2000 3.740 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2008 Herbert Sporrer (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.424 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 214 T€.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt oben einen gelben Stern auf schwarzem Grund, das möglicherweise das alte Ortszeichen von Simbach ist, darunter eine Darstellung der sieben Bäche (Simbach, Schmalzthaler Bach, Narnhamer Bach, Kerschlbach, Braunerbach, Griesmeier Bach, Schnarner Bach), sowie wiederum darunter die weiß-blauen bayerischen Rauten.

Religion[Bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus (1736 barocke Erweiterung)
  • Neue Pfarrkirche St. Bartholomäus (Bau 1970 bis 1975)
  • Evangelische Kreuzkirche (Bau 1960)

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gewerbe 297 und im Bereich Handel und Verkehr 81 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 153 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.272. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe neun Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 166 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3.457 ha, davon waren 2.922 ha Ackerfläche und 534 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 2013 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten und Kinderkrippe mit ca. 120 Kindern
  • Grundschule: sechs Klassen mit ca. 120 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20140216/120505&attr=OBJ&val=874
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 505.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 634 und 635.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Simbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien