Species (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel beschreibt den ersten Teil des Films Species. Der zweite Teil des Films wird im Artikel Species II und der dritte im Artikel Species III beschrieben.
Filmdaten
Deutscher Titel: Species
Originaltitel: Species
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1995
Länge: 104 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Roger Donaldson
Drehbuch: Dennis Feldman
Produktion: Dennis Feldman
Musik: Christopher Young
Kamera: Andrzej Bartkowiak
Schnitt: Conrad Buff IV
Besetzung

Species ist ein US-amerikanischer Sciencefiction-Film von Regisseur Roger Donaldson aus dem Jahr 1995. Das Drehbuch schrieb Dennis Feldman. Die Hauptrollen spielten Ben Kingsley, Michael Madsen und Natasha Henstridge.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

US-amerikanische Wissenschaftler erhalten Radiosignale von einer anderen Zivilisation und nehmen anhand der erhaltenen Informationen Modifikationen des menschlichen Genoms einiger Embryonen vor, von denen drei überleben. Zwei werden eingefroren und aus dem dritten entsteht ein Mädchen, genannt Sil (verwaltungsinterner Name: S1L), das über übernatürliche Körper- und Geisteskräfte verfügt.

Sil soll aus Sicherheitsgründen getötet werden, doch sie kann aus dem Labor entkommen. Ein Expertenteam, angeführt von Sils Schöpfer Dr. Xavier Fitch und dem Kopfgeldjäger Preston Lennox, soll sie finden und töten, bevor sie sich vermehren kann. Lennox verspottet Fitch, der sich für ein weibliches Embryo entschied, weil er einst dachte, Mädchen wären fügsam.

Sil erreicht mit einem Zug, inzwischen als erwachsene Frau, Los Angeles.

Sil sucht einen Sexualpartner, um sich fortpflanzen zu können. Einen möglichen Partner findet sie in einem Nachtlokal, er ist aber nicht alleine. Sil tötet seine Begleiterin auf der Toilette. Daraufhin kommt sie mit ihm in sein Haus, tötet ihn aber beim Küssen, weil sie seine Zuckerkrankheit entdeckt. Das Team um Fitch kommt in das Haus kurz danach. Sil beobachtet aus einem Versteck die Teammitglieder.

Etwas später wird Sil von einem Auto überfahren und ins Krankenhaus gebracht. Sie kommt schnell zu sich, was die Ärzte ins Staunen versetzt. Gemeinsam mit einem hilfsbereiten Augenzeugen des Unfalls verlässt sie das Krankenhaus; sie tötet ihn jedoch in der Nacht darauf.

Sil täuscht ihren Tod vor, indem sie eine entführte Frau in einem Auto verbrennt. Am Tatort hinterlässt sie ihren abgeschnittenen Finger, der ihr gleich nachwächst. Die Suche wird eingestellt, obwohl Lennox nicht glaubt, dass Sil wirklich tot ist. Am selben Abend verführt Sil im Hotel eines der Teammitglieder, Stephen Arden. Sie tötet ihn als sie feststellt, dass sie geschwängert wurde.

Sil wird in der Kanalisation der Stadt verfolgt; dort tötet sie Fitch. Später wird sie gestellt und getötet, genauso wie ihr nach nur sehr kurzer Schwangerschaft geborener Sohn. In der letzten Szene sieht man, dass eine Ratte ein Körperteil der getöteten Sil frisst und sich daraufhin genetisch verwandelt.

[Bearbeiten] Kritiken

James Berardinelli lobte auf ReelViews die Spezialeffekte des Films. Er verglich ihn mit dem SF-Thriller Aliens – Die Rückkehr, den er für gelungener hielt, und mit dem seiner Meinung nach schlechteren Judge Dredd. Berardinelli schrieb, es sei beabsichtigt, dass die Charaktere klischeehaft seien.[1]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Natasha Henstridge und Anthony Guidera gewannen den MTV Movie Award in der Kategorie Bester Kuss. Dies spielte natürlich auf die Szene an, in der Sil Guideras Charakter küsst und mit ihrer verlängerbaren Zunge (ähnlich des inneren Gebisses der Aliens aus dem gleichnamigen Film) diesem den Hinterkopf durch das Gaumendach durchbohrt. Natasha Henstridge wurde darüber hinaus für denselben Preis in der Kategorie Best Breakthrough Performance nominiert.

Der Film wurde für den Saturn Award in drei Kategorien nominiert, darunter als Bester SF-Film.

[Bearbeiten] Hintergründe

Das Budget des Filmes betrug 35 Millionen US Dollar. Der Film zog bisher drei Fortsetzungen nach sich. 1998 erschien der von Peter Medak inszenierte Species II. Michael Madsen sowie Marg Helgenberger kehrten mit ihrer Rolle aus dem ersten zurück. Species III wurde 2004 direkt auf DVD veröffentlicht. Die Regie übernahm Brad Turner. Der vierte Teil Species IV – Das Erwachen wurde 2007 produziert und ebenfalls nur auf DVD veröffentlicht.

Einige Elemente der Szenografie entwarf Hans Ruedi Giger, Entwickler des Alien.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Filmkritik von James Berardinelli

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen