Stacy Keach

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Stacy Keach, 2007

Walter Stacy Keach, Jr. (* 2. Juni 1941 in Savannah, Georgia) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Sprecher. Meist tritt er in dramatischen Rollen auf, seine Stimme ist dem Publikum von PBS und Discovery Channel wohlbekannt. Ursprünglich wurde er Stacy Keach, Jr. zur Unterscheidung von seinem Vater Stacy Keach, Sr. genannt.

Leben[Bearbeiten]

Keach schloss die Van Nuys High School 1959 ab und studierte an der University of California, Berkeley. Er kam an die Yale University's School of Drama und wurde Fulbright Student an der London Academy of Music and Dramatic Art. Keachs erster Auftritt am Broadway war 1969 als Buffalo Bill in Indianer von Arthur Kopit. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. Obies, Drama Desk Awards, und Vernon Rice Awards. Er spielte von 1984 bis 1987 den Privatdetektiv Mike Hammer in der gleichnamigen CBS Fernsehserie.

Dem jüngeren Fernsehpublikum ist er bekannt als Sprecher von Nova, National Geographic, und verschiedenen anderen populärwissenschaftlichen Serien. Des Weiteren trat er in der Rolle des Ken Titus, dem Vater in der Serie Titus, als Barabbas in Jesus von Nazareth und als Cameron Alexander in American History X auf. Er ist ebenfalls in der Fernsehserie Prison Break zu sehen.

1984 wurde er beim Kokainschmuggel in Großbritannien gefasst und mit sechs Monaten Gefängnis bestraft.

Keach, selbst mit einer Lippenspalte geboren, ist Ehrenvorsitzender der Cleft Palate Foundation, einer Stiftung für Patienten mit Gaumenspalten. Er hat dreimal geheiratet: Marilyn Aiken 1975, Jill Donahue 1981, und Malgosia Tomassi um 1986. Er hat zwei Töchter aus zweiter Ehe und zwei Kinder aus dritter Ehe.

Sein Bruder James Keach ist u. a. als Regisseur und Schauspieler im Filmgeschäft tätig.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1968: Das Herz ist ein einsamer Jäger (The Heart Is a Lonely Hunter)
  • 1970: Der Weg in den Abgrund (End of the Road)
  • 1970: The Traveling Executioner
  • 1970: Nur fliegen ist schöner (Brewster McCloud)
  • 1971: Doc (Doc)
  • 1972: Fat City
  • 1972: Polizeirevier Los Angeles-Ost (The New Centurions)
  • 1972: Das war Roy Bean (The Life and Times of Judge Roy Bean)
  • 1973: Wilbur and Orville: The First to Fly
  • 1974: Luther
  • 1974: The Gravy Train
  • 1974: Watched!
  • 1974: Im Netz der Spinne (All the Kind Strangers)
  • 1975: Die Schande des Regiments (Conduct Unbecoming)
  • 1976: Abrechnung in San Francisco (Gli esecutori)
  • 1976: Der Mörder in mir (The Killer Inside Me)
  • 1977: Jesus von Nazareth
  • 1977: Der aus der Hölle kam (The Squeeze)
  • 1978: U-Boot in Not (Gray Lady Down)
  • 1978: Die weiße Göttin der Kannibalen (La Montagna del dio cannibale)
  • 1978: Viel Rauch um Nichts (Up in Smoke)
  • 1978: Einsame Gegner (Two Solitudes)
  • 1978: Die große Offensive (Il grande attacco)
  • 1980: The Ninth Configuration
  • 1980: Long Riders
  • 1981: Truck Driver – Gejagt von einem Serienkiller (Roadgames)
  • 1982: Butterfly – Der blonde Schmetterling (Butterfly)
  • 1982: Die Blauen und die Grauen (The Blue and the Gray, Fernsehfilm)
  • 1982: Saison der Sieger (That Championship Season)
  • 1983: Mike Hammer – Mord auf Abruf (Murder Me, Murder You)
  • 1984: Mickey Spillane's Mike Hammer: More Than Murder (More Than Murder, Fernsehfilm)
  • 1984: Erben der Liebe (Mistral’s Daughter, Fernsehserie, 4 Folgen)
  • 1984–1987: Mike Hammer (Fernsehserie, 46 Folgen)
  • 1986: Im Käfig des Grauens (Intimate Strangers, Fernsehfilm)
  • 1986: The Return of Mickey Spillane’s Mike Hammer (Fernsehfilm)
  • 1988: Hemingway – als Ernest Hemingway
  • 1989: Mike Hammer: Murder Takes All (Fernsehfilm)
  • 1990: Labyrinth der Vergangenheit (False Identity)
  • 1990: Die Klasse von 1999 (Class of 1999)
  • 1991: Das Geheimnis des schwarzen Dschungels (I Misteri della giungla nera, Fernsehfilm)
  • 1991: Geliebte Milena (Milena)
  • 1991: Operation Haifisch – Lautlos kommt der Tod (Mission of the Shark: The Saga of the U.S.S. Indianapolis, Fernsehfilm)

Literatur[Bearbeiten]

  • Contemporary Theatre, Film, and Television. Vol. 52. Gale Group, 2003

Weblinks[Bearbeiten]