Straßen- und Wegebau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Asphalt vs. Beton; Bauzeit, Häufigkeit, Haltbarkeit, Fahrgeräusche, Bodenhaftung etc. ? diese Informationen fehlen noch im Artikel

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.

Straßenbaustelle
Straßenbaustelle
Aufbau einer Straße bis in die 1920er
Aufbau einer Straße bis in die 1920er
Straßenbaustelle in Afghanistan
Straßenbaustelle in Afghanistan
Baumfällung in Dresden zum Straßenausbau, Baustelle Leipziger Straße, störende Bäume werden beseitigt.
Baumfällung in Dresden zum Straßenausbau, Baustelle Leipziger Straße, störende Bäume werden beseitigt.

Der Straßen- und Wegebau beschäftigt sich mit dem Bau und Ausbau von Straßen und Wegen. Er ist im innerstädtischen Bereich die Fortsetzung der Verkehrsplanung und außerhalb der Ortschaften die Fortsetzung der Stadtplanung.

Der Straßen- und Wegebau berührt auch andere Bereiche des Bauingenieurwesens, wie den Brückenbau oder den Grundbau. Gegebenenfalls muss zunächst mit schweren Baumaschinen eine Trasse erstellt werden. Für die Entwässerung kann eine Kanalisierung erforderlich sein. Das Thema Schallschutz kommt hinzu. All dies gehört zum Bereich Bauingenieurwesen.

Beim Straßenbauhandwerk werden Straßen aus Asphalt, Beton, Pflaster oder aus ungebundenem Material (beispielsweise Schotter) hergestellt. Die Herstellung erfolgt dabei bei größeren Baumaßnahmen mit einem Straßenfertiger bei Asphaltstraßen bzw. mit einem Gleitschalungsfertiger oder Betonfertiger bei Betonstraßen. Kleine Baumaßnahmen und Reparaturen werden oft manuell ausgeführt. Die Bodenhaftung bei Asphalt ist größer als bei Beton, da die Oberflächenstruktur rauer ist. Des Weiteren ist Asphalt bis zu einem gewissen Temperaturbereich flexibel. Bei zu hoher Außentemperatur kann Asphalt sich verformen und beschädigt werden.

Wichtige Punkte beim Straßenbau sind:

Laut einer vom Autoclub Europa (ACE) und der IG Bau im Mai 2005 vorgestellten Untersuchung müssten 64.000 Kilometer Straße in Deutschlands Städten und Gemeinden dringend saniert werden. Die dafür anfallenden Kosten werden auf 25 Milliarden Euro beziffert. Der ACE warnte vor wachsendem volkswirtschaftlichen Schaden, falls der Zustand der Straßen nicht verbessert würde.

Die Baulast von Straßen als Grundlage des Straßenverkehrs ist zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt. In einigen Bundesländern sind auch die Landkreise Straßenbaulastträger. Fernstraßen allein obliegen der Bundesbaulast, alle anderen werden den Ländern und den Gemeinden (die grundsätzlích die Träger der Straßenbaulast sind) zugeordnet. Das Straßen- und Wegerecht ist regelmäßig Landesangelegenheit. Die Entscheidung über den Aus- oder Neubau von Bundesstraßen, Bundesautobahnen, Schienenstrecken und Wasserwegen erfolgt langfristig mit Hilfe des sog. Bundesverkehrswegeplanes (BVWP).

Der Straßen- und Wegebau berührt auch den Lebensbereich von Anwohnern, dieses besonders durch Beeinträchtigungen durch Geräuschemissionen und Abgase. Ein kritischer Punkt ist der Bau von Stadtautobahnen[1].

[Bearbeiten] Siehe auch:

Straßenbau (Komplettsanierung in Braunschweig)
Straßenbau (Komplettsanierung in Braunschweig)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Straßen- und Wegebau – Bilder, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen