Sturmtief
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ein Sturmtief ist ein Tiefdruckgebiet, das zu einem Sturm führt, also die Stärke 9 bis 11 auf der Beaufortskala erreicht, bei stärkeren Ereignissen spricht man von Orkantief.
[Bearbeiten] Atlantische Sturmtiefs Europas
Sturmtiefs, die Sturmfluten an den deutschen Küsten erzeugen, unterteilt man in solche des Jütland-Typs, des Skagerrak-Typs oder des Skandinavien-Typs. Bei Windstärken ab 12 spricht man von einem Orkan oder Hurrikan.
Ein Beispiel für Sturmtiefs:
- Orkantief Emma, 29. Februar–2. März 2008, ähnlich stark wie Paula
- Sturmtief Paula, 26.–27. Januar 2008, mit Orkanstärke in Österreich größere Schäden als Kyrill und Lothar
- Orkantief Tilo, 9. November 2007, mit Sturmfluten an der Nordsee
- Orkantief Kyrill, welches am 18. Januar 2007 zu schweren Verwüstungen in Mitteleuropa führte und teilweise sogar Orkanstärke erreichte, geschätzte 10 Mrd. USD Gesamtschaden
- Orkantief Lothar 1999: ähnlich teuer wie Daria, schwerste Holzschäden
- Orkantief Vivian 1990, 4 Mrd. USD Versicherungsschaden, Spitzenböen bis 285 km/h
- Orkantief Daria 1990, mit über 6 Mrd. USD Versicherungsschaden eine der schwersten Stürme der jüngeren Geschichte
- Siehe auch:
- Liste von Wetterereignissen in Europa
- Kategorie:Orkan, mit weiteren Sturmtiefs mit Ausnahmeereignissen
- Namensvergabe für atlantische Sturmtiefs

