Sturmtief

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Ein Sturmtief ist ein Tiefdruckgebiet, das zu einem Sturm führt, also die Stärke 9 bis 11 auf der Beaufortskala erreicht, bei stärkeren Ereignissen spricht man von Orkantief.

[Bearbeiten] Atlantische Sturmtiefs Europas

Sturmtiefs, die Sturmfluten an den deutschen Küsten erzeugen, unterteilt man in solche des Jütland-Typs, des Skagerrak-Typs oder des Skandinavien-Typs. Bei Windstärken ab 12 spricht man von einem Orkan oder Hurrikan.

Ein Beispiel für Sturmtiefs:

  • Orkantief Emma, 29. Februar–2. März 2008, ähnlich stark wie Paula
  • Sturmtief Paula, 26.–27. Januar 2008, mit Orkanstärke in Österreich größere Schäden als Kyrill und Lothar
  • Orkantief Tilo, 9. November 2007, mit Sturmfluten an der Nordsee
  • Orkantief Kyrill, welches am 18. Januar 2007 zu schweren Verwüstungen in Mitteleuropa führte und teilweise sogar Orkanstärke erreichte, geschätzte 10 Mrd. USD Gesamtschaden
  • Orkantief Lothar 1999: ähnlich teuer wie Daria, schwerste Holzschäden
  • Orkantief Vivian 1990, 4 Mrd. USD Versicherungsschaden, Spitzenböen bis 285 km/h
  • Orkantief Daria 1990, mit über 6 Mrd. USD Versicherungsschaden eine der schwersten Stürme der jüngeren Geschichte
Siehe auch:
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