Susan E. Hinton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Susan Eloise Hinton (* 22. Juli 1948 in Tulsa, Oklahoma) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Hinton schrieb seit den 1960er Jahren mehrere preisgekrönte Romane für Jugendliche. Mit ihrem Erstling Die Outsider, der 1967 erschien, wurde die 16-Jährige schlagartig berühmt und galt als Die Stimme der Jugend. Aber der Erwartungsdruck führte zu einer drei Jahre währenden Schreibblockade, die sie erst 1971 mit Jetzt und hier überwand. 1975 folgte der Roman Rumble Fish, der ebenso wie Die Outsider zu Beginn der 80er Jahre als Vorlage für Filme von Francis Ford Coppola diente, in denen viele Schauspieler der sogenannten Brat Pack-Generation ihre Karrieren starteten. Matt Dillon spielte dabei in Rumble Fish und auch in der Verfilmung von Tex die Hauptrolle. In den ersten drei Verfilmungen ihrer Bücher war Hinton selbst in kleineren Rollen zu sehen, so spielte sie in Die Outsider eine Krankenschwester, zu Rumble Fish schrieb sie auch das Drehbuch.

Für großen Verdienste in der Jugendliteratur erhielt Hinton 1988 den ersten Margaret A. Edwards Award der American Library Association. Zitierte: Die Outsider, Jetzt und hier, Rumble Fish, Tex.[1]

Einige Werke wurden vor kurzem durch den Jugend-Schriftsteller Andreas Steinhöfel neu übersetzt, die älteren Übersetzungen stammen in der Regel von Hans-Georg Noack.

In den Büchern geht es häufig um Probleme der sozial schwächeren Jugendlichen in Hintons Geburtsort Tulsa. Ihre Helden sind in der Regel Jugendliche der Unterschicht, die sich trotz einem oft schwierigen familiären Umfeld gesellschaftlich behaupten müssen. Oftmals spielen hierbei Freundschaften eine entscheidende Rolle.

Das Buch Die Outsider wird häufig in Schulen gelesen, der Deutsche Taschenbuch Verlag bietet umfangreiche Zusatzinformationen und Unterrichtsvorschläge für Lehrkräfte.

Werke[Bearbeiten]

  • 1967 – The Outsiders (deutsch: Die Outsider, die ältere deutsche Übersetzung wurde unter dem Titel Am Rande von Oklahoma veröffentlicht)
  • 1971 – That was then, this is now (deutsch: Jetzt und hier)
  • 1975 – Rumble Fish (deutsch: Kampffische, spätere Ausgaben und der Film behielten den Originaltitel bei)
  • 1979 – Tex (deutsch: Entscheidung in Oklahoma)
  • 1988 – Taming the star runner
  • 1995 – Big David, Little David (Bilderbuch)
  • 1995 – The puppy sister (Bilderbuch)
  • 2004 – Hawkes Harbor
  • 2007 – Some of Tim’s Stories

Verfilmungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1988 Margaret A. Edwards Award Winner (englisch). American Library Association.