Tarnobrzeg
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| Tarnobrzeg | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Karpatenvorland | |||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | |||
| Fläche: | 85,6 km² | |||
| Geographische Lage: | 50° 35′ N, 21° 41′ O50.58333333333321.683333333333Koordinaten: 50° 35′ 0″ N, 21° 41′ 0″ O | |||
| Einwohner: | 50,019 (30. Juni 2007[1]) | |||
| Postleitzahl: | 39-400 bis 39-407 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 15 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | RT | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Baranów Sandomierski - Trześn | |||
| Nächster int. Flughafen: | Rzeszów-Jasionka | |||
| Verwaltung (Stand: 2007) | ||||
| Stadtpräsident: | Jan Dziubiński | |||
| Adresse: | ul. Kościuszki 32 39-400 Tarnobrzeg |
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| Webpräsenz: | www.tarnobrzeg.pl | |||
Tarnobrzeg ist eine Stadt in Polen in der Wojewodschaft Karpatenvorland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Tarnobrzeg liegt im Südosten Polens am rechten Ufer der Weichsel.
[Bearbeiten] Geschichte
Bereits 1567 gab es Bemühungen zur Errichtung einer Stadt an der Stelle des Dorfes Miechocin. Am 28. Mai 1593 wurde dann von Sigismund III. Wasa das Stadtrecht nach Magdeburger Recht erteilt. Damit besaß die Stadt das Recht, zweimal im Jahr einen Jahrmarkt abzuhalten. 1676 wurden eine Kirche und ein Kloster der Franziskaner gegründet. 1734 weilte Stanislaus I. Leszczyński im Schloss der Stadt, um ein Bündnis zur Rückgewinnung des Throns zu bilden.
Mit der ersten Teilung Polens kam Tarnobrzeg unter österreichische Herrschaft. 1855 wurde der Ort Kreisstadt und 1867 Sitz eines Starost. 1909 wurde eine Schule eröffnet.
Bei einem Bauernaufstand am 6. November 1918 verkündeten Tomasz Dąbal und Eugeniusz Okoń die kurzlebige sozialistisch-kommunistische Republik Tarnobrzeg (Republika Tarnobrzeska), die Anfang 1919 militärisch niedergeschlagen wurde. 1921 bis 1924 wurde Tarnobrzeg Teil des zentralen Wirtschaftszentrums Polens.
1944 gab es um die Stadt heftige Gefechte zwischen der Roten Armee und der Wehrmacht.
1953 setzte infolge der Entdeckung von Schwefelvorkommen ein deutliches Wachstum der Stadt ein. 1960 wurde ein Schwefelsäure-Kombinat errichtet.
Im Rahmen einer Verwaltungsreform 1975 wurde die Stadt Sitz der Wojewodschaft Tarnobrzeg. Eine erneute Reform beendete diesen Status Ende 1998 und schlug Tarnobrzeg der Wojewodschaft Karpatenvorland zu.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Banská Bystrica (Slowakei), seit dem 20. November 2001
- Tschernihiw (Ukraine), seit dem 16. März 2004
Tarnobrzeg hat das gleiche Stadtwappen wie die Stadt Oelde, nur in einer anderen Farbe
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- das historische Museum der Stadt
[Bearbeiten] Bauwerke
- die Kirche der Maria Magdalena (12. Jahrhundert)
- das Dominikanerkloster. Es wurde 1676 von Jan und Zofia Tarnowski gestiftet. Architekt war Jan Michał Link.
- der Schlosskomplex in Dzikowie. Der erste Teil des Komplexes wurde im 15. Jahrhundert als Wachturm errichtet. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde er zur Residenz ausgebaut. Im 19. Jahrhundert erfolgte ein weiterer Umbau, der auch die Umgebung mit Parks betraf. Ab 1834 wurde im Schloss eine wichtige Sammlung berühmter Maler des 16. bis 18. Jahrhunderts aufbewahrt. Auch befand sich in dem Anwesen eine Bibliothek, die bis 1939 eine handschriftliche Kopie von Pan Tadeusz enthielt. Nach einem Brand 1927 wurde das Schloss im Stil des frühen Barock wieder aufgebaut.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Mariusz Kukiełka (*1976), Fußballspieler
- Max Beer (1864-1943), Publizist und Historiker
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Stadt (polnisch)
- Seite über Tarnobrzeg (polnisch)
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007
Kreisfreie Städte: Krosno | Przemyśl | Rzeszów | Tarnobrzeg
Landkreise: Bieszczady | Brzozów | Dębica | Jarosław | Jasło | Kolbuszowa | Krosno | Lesko | Leżajsk | Lubaczów | Łańcut | Mielec | Nisko | Przemyśl | Przeworsk | Ropczyce-Sędziszów | Rzeszów | Sanok | Stalowa Wola | Strzyżów | Tarnobrzeg

