Banská Bystrica

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Banská Bystrica
Wappen Karte
Wappen von Banská Bystrica
Banská Bystrica (Slowakei)
Banská Bystrica
Banská Bystrica
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Banskobystrický kraj
Okres: Banská Bystrica
Region: Horehronie
Fläche: 103,37 km²
Einwohner: 79.368 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 767,8 Einwohner je km²
Höhe: 362 m n.m.
Postleitzahl: 974 01
Telefonvorwahl: 0 48
Geographische Lage: 48° 44′ N, 19° 9′ O48.73555555555619.145277777778362Koordinaten: 48° 44′ 8″ N, 19° 8′ 43″ O
Kfz-Kennzeichen: BB
Kód obce: 508438
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 16 Stadtteile
Verwaltung (Stand: November 2010)
Bürgermeister: Peter Gogola
Adresse: Mestský úrad Banská Bystrica
ulica ČSA 26
97539 Banská Bystrica
Webpräsenz: www.banskabystrica.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Banská Bystrica ( Aussprache?/i: ['banska:'bɪstrɪtsa]; bis 1927 slowakisch „Baňská Bystrica“; deutsch Neusohl, ungarisch Besztercebánya, lateinisch Neosolium) ist eine Stadt in der Slowakei.

Sie hat zirka 81.000 Einwohner und ist Sitz des Landschaftsverbandes Banskobystrický kraj und der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica sowie die größte Stadt des gleichnamigen Bezirkes und nach Bratislava, Košice, Prešov und Žilina die fünftgrößte Stadt der Slowakei.

Historisch gesehen ist es eine berühmte Bergbaustadt des Mittelalters und der Neuzeit und hat daher wertvolle kunsthistorische Denkmäler.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im Zentrum der Slowakei im Bezirk Banská Bystrica, etwa im Mittelpunkt zwischen der Hauptstadt Bratislava (208 km nach Südwesten) und der zweitgrößten Stadt des Landes, Košice (217 km nach Osten). Banská Bystrica liegt im Talkessel Zvolenská kotlina am Fluss Hron, der in der Stadt seine Richtung von westwärts nach südwärts ändert. Sie ist von mehreren Gebirgen umgeben: der Großen Fatra (Veľká Fatra), den Starohorské vrchy und der Niederen Tatra (Nízke Tatry) im Norden, dem Slowakischen Erzgebirge (Slovenské rudohorie) und der Poľana im Südosten und den Kremnitzer Bergen (Kremnické vrchy) im Westen. Obwohl sie bis fast 1350 m ü. HN reichen, wird die Stadtlandschaft vom Berg Urpín (510 m ü. HN) dominiert. Die Stadt ist mit der etwa 20 km südlich gelegenen Stadt Zvolen durch eine Reihe von Gemeinden verbunden. Sie bedeckt eine Fläche von 103,37 km²; das Stadtzentrum liegt auf 362 m ü. HN.


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Banská Bystrica
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,0 4,3 9,5 15,2 20,9 23,6 25,5 25,8 20,6 14,6 6,5 1,9 Ø 14,2
Min. Temperatur (°C) -6,7 -5,2 -1,5 2,4 7,2 10,1 11,5 11,1 7,8 3,4 -0,8 -4,6 Ø 2,9
Niederschlag (mm) 40 36 41 52 70 80 62 66 58 56 61 53 Σ 675
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Geschichte[Bearbeiten]

Frühe Geschichte[Bearbeiten]

Blick auf die Stadt von Urpín aus

Die Stadt ist ein alter Siedlungsplatz (Steinzeit, Bronzezeit, Kelten, wichtige germanische Siedlungen). Es ist bekannt, dass hier bereits die Kelten Oberflächenerze abbauten.

Mittelalter[Bearbeiten]

Die heutige Siedlung wurde von Slawen gegründet. Es handelte sich um eine landwirtschaftliche Siedlung, deren Bevölkerung auch Goldwäscherei betrieb.

Die ersten deutschen Siedler (Bergleute) kamen vereinzelt bereits im 12. Jahrhundert, in größerem Ausmaß jedoch erst nach dem verheerenden Mongoleneinfall von 1241/42 in die Gegend, um den Bergbau in Form von Stollen- und Schachtbau zu aktivieren.

1255 erteilte der ungarische König Banská Bystrica das Stadtrecht, das Recht Gold, Silber und andere Metalle abzubauen und andere umfangreiche Privilegien. Die Haupteinnahmequelle der mittelalterlichen Stadt war der Bergbau. Es wurden Gold und Silber abgebaut, ab etwa 1350 dann Kupfer, im 14. Jahrhundert auch Quecksilber und Anfang des 15. Jahrhunderts Blei. Damals gehörte Banská Bystrica neben dem „goldenen“ Kremnica (Kremnitz) und dem „silbernen“ Banská Štiavnica (Schemnitz) zu den drei reichsten Bergbaustädten der Mittelslowakei. Banská Bystrica besaß entsprechend das Attribut „kupfern“. Die Bergbauunternehmer (Waldbürger, Ringbürger) waren überwiegend Deutsche, die Handwerker und Händler meist Slowaken.

Die Stadtburg ist das älteste erhaltene Bauwerk von Banská Bystrica

Eine tiefgehende Bergbaukrise im 15. Jahrhundert, die auch eine rasche Slowakisierung der Bevölkerung einleitete, konnte erst von Johann Thurzo überwunden werden: 1493 begegneten sich der deutsche Bankier und Geschäftsmann Jakob Fugger aus Augsburg und der slowakische Zipser Graf Johann Thurzo. 1495 gründeten sie die Handelsgesellschaft (gemeiner) Ungarischer Handel (später Ungarischer Kupferhandel genannt), die zum größten europäischen Handelsunternehmen um 1500 avancierte. Durch die Heirat unter ihren Kindern wurde das Unternehmen gefestigt. Sie investierten in Kupferminen und gründeten Handelszentren in ganz Europa. Im Jahr 1525 wurden die Fugger zeitweilig vom König enteignet. Da die königlichen Beamten die Bergleute jedoch nicht bezahlen konnten, brach ein Bergarbeiteraufstand aus, der bis 1526 dauerte, als die Enteignung der Fugger rückgängig gemacht wurde. Allerdings gingen in den Folgejahren die Erträge stetig zurück, so dass die Fugger die Pacht der Bergwerke 1546 nicht weiter verlängerten.

Neuzeit[Bearbeiten]

Ehemalige Jesuitenkirche und heutige Kathedrale St. Franz Xaver

Nach der Niederlage der Armee des Königreichs Ungarn in der Schlacht bei Mohács 1526 drangen die Türken vereinzelt bis nach Banská Bystrica vor. Die Stadtväter ließen die Stadtburg zu einer Festung umbauen, die Stadt wurde allerdings nicht direkt bedroht.

Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt von den in der Slowakei stattfindenden anti-habsburgischen Aufständen schwer in Mitleidenschaft gezogen. 1605 wurde die Stadt von den Truppen Stephan Bocskays niedergebrannt, 1620 wählten die Aufständischen hier Gabriel Bethlen zum König.

Im 18. Jahrhundert ersetzte der Abbau von Eisenerz den Abbau von Kupfererz. Nach einem großen Feuer im Jahr 1761 bekam die Stadt ein neues, barockes Aussehen. Die letzten Bergbauminen wurden 1788 geschlossen. 1725 entstand die erste Manufaktur (eine Tuchmanufaktur), weitere folgten bald danach. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt zum Sitz der Gespanschaft Sohl und 1776 zum Bischofssitz erklärt.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert spielte Banská Bystrica im kulturellen und politischen Leben der Slowaken eine wichtige Rolle (Zentrum des slowakischsprachigen Schulwesens, Filiale des Vereins Slovenské učené tovarišstvo, 1845 Gründung des Vereins Spolok pohronský). 1830 entstand hier die erste Fabrik (eine Zuckerfabrik, diese ging 16 Jahre später ein). Die wichtigsten Industriezweige waren Holz- und Textilverarbeitung. Die Wichtigkeit der Stadt stieg mit der Eröffnung der Eisenbahnlinien Zvolen-Banská Bystrica im Jahre 1873 sowie Banská Bystrica-Brezno im Jahre 1884. 1845 wurde die erste Sparkasse gegründet.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Denkmal des Slowakischen Nationalaufstands

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts änderte sich die wirtschaftliche Struktur der Stadt kaum; die Arbeitslosigkeit war meist hoch. Im August 1944 war die Stadt das Hauptzentrum des Slowakischen Nationalaufstandes. Während der Kämpfe wurde ein Teil der deutschsprachigen Bevölkerung Neusohls von slowakischen Partisanen ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt zum Zentrum der gesamten Mittelslowakei. Es entstanden zahlreiche neue Industriebetriebe wie Slovenské energetické závody (Energetik), TESLA, Smrečina (Holzverarbeitung), Závody SNP (Eisenhütten).

1966 wurden folgende Gemeinden der Stadt angeschlossen: Iliaš (1886–1966 zu Kráľová eingemeindet), Kráľová, Majer, Podlavice, Radvaň (1964–1966 zu Kráľová eingemeindet), Rudlová, Sásová, Skubín (1961–1966 zu Podlavice eingemeindet).

Heute ist Banská Bystrica eine moderne Metropole der Mittelslowakei.

Herkunft des Stadtnamens[Bearbeiten]

Der erste Quellenbeleg stammt von 1255 in der Form Noua villa Bystrice prope Lypcham (d.h. „neue Siedlung Bystrica in der Nähe von Ľupča“). 1263 erschien (ausnahmsweise) die Form Besterchebana, d.h. das Bergwerk von Bystrica (ung. und slow. Substantive bánya/baňa = Bergwerk).

Bystrica wurde vom gleichnamigen Bach[1] übernommen, dessen Name sich wiederum von der protoslawischen Wurzel *-bistr ableitet. Das Attribut Banská kam erst später dazu (erster Beleg 1773) und bedeutet Bergbau- (Adjektiv). Die (spätere) ungarische Form entstand durch Anpassung der Form von 1263.

Ein ähnlicher deutscher Ortsname gleicher etymologiascher Wurzel ist Weißeritz. Die deutsche Form Neusohl ist vom Namen der Nachbarstadt Zvolen abgeleitet und bedeutet „Neu-Zvolen“; Zvolen hieß auf Deutsch ursprünglich „Sohl“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Platz des Slowakischen Nationalaufstandes

Die meisten historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich um den Platz des Slowakischen Nationalaufstandes (slowakisch Námestie SNP). Dominierend auf dem Platz ist die 1552 erbaute Turmuhr. Sie ist ein schiefer Turm mit einer gegenüber der Vertikalen um 40 Zentimeter geneigten Spitze.[2] Der Turm kann bestiegen werden und von oben hat man eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Eine Pestsäule (slow. Morový stĺp) wurde im 18. Jahrhundert nach einer Pestepidemie auf dem Platz errichtet. Die Kapitelkirche des Hl. Franz Xaver wurde von Jesuiten in den Jahren 1695–1715 errichtet und ist eine Kopie der Kirche Il Gesù in Rom. Gleichzeitig ist die Kirche seit dem Jahre 1776 die Kathedrale des Bistums Banská Bystrica.[2] Andere Denkmäler auf dem Platz sind: ein Springbrunnen im Jugendstil aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts und ein schwarzer Obelisk, welcher zu Ehren der im Kampf um die Stadt 1945 gefallenen sowjetischen Soldaten errichtet wurde.

Die meisten Gebäude um den Platz herum und in den umliegenden Gassen sind Bürgerhäuser im Gotik-, Renaissance- oder Barockstil. Hierbei besonders zu erwähnen sind das Thurzo-Haus und Beniczky-Haus. Der Bischofspalast wurde 1787 errichtet. Die Stadtburg mit dem Burgareal besteht aus der Pfarrkirche der Jungfrau Maria, dem Matthias-Haus, einer Slowakischen Kirche, dem Rathaus, einem Pfarrhaus und einer Befestigungsanlage. Sie befindet sich am Rand des Platzes des Slowakischen Nationalaufstandes.

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Banská Bystrica/0–K
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Banská Bystrica/L–Ž

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[3]
Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1720 2.646 1950 22.651
1780 4.988 1980 62.923
1869 5.950 1991 83.696
1918 10.776 2001 83.056

Laut der Volkszählung 2001 hatte die Stadt 83.056 Einwohner (Schätzung für das Jahr 2007: 80.466).

Ethnische Zusammensetzung[Bearbeiten]

Die größte Ethnie sind die Slowaken mit einem Anteil von 94,74 %, gefolgt von Tschechen mit 1,39 %, Magyaren und Roma mit jeweils 0,54 % sowie Deutschen (0,06 %) und Ukrainern (0,05 %).

Religionen[Bearbeiten]

Die größte Konfession war die römisch-katholische mit 46,57 %, gefolgt von evangelischen mit 13,94 %, griechisch-katholischen mit 1,03 % und orthodoxen mit 0,24 %. 30,17 % der Einwohner sind Atheisten oder machten keine Angaben. Die Stadt ist Bischofssitz des katholischen Bistums Banská Bystrica.

Kultur[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Es gibt vier Theater in der Stadt: die heutige Staatsoper (Štátna opera) wurde im Jahr 1959 gegründet. Die berühmteste der hier auftretenden Sängerinnen ist Edita Gruberová.[4] Štúdio tanca ist ein im Jahr 1998 gegründetes, sich mit zeitgenössischen Tänzen befassendes Theater. Die anderen Theater sind Bábkové divadlo na Rázcestí (Marionettentheater an der Weggabelung) und Divadlo z Pasáže (Theater aus der Passage).

Museen, Galerien[Bearbeiten]

Das älteste Museum der Stadt ist das Museum der Zentralslowakei (Stredoslovenské múzeum), das im Jahr 1889 gegründet wurde. Es zeigt zwei Ausstellungen: die historische Sammlung befindet sich im Thurzo-Haus in der Altstadt und die naturwissenschaftliche im Stadtteil Radvaň. Im Alten Rathaus hat die auf slowakische zeitgenössische Kunst spezialisierte staatliche Galerie (Štátna galéria) ihren Sitz. Das Museum im Denkmal des Slowakischen Nationalaufstandes (slow. Pamätník SNP) umfasst eine Militärsammlung mit Panzern, Artillerie, Flugzeugen und Panzerzügen aus dem Zweiten Weltkrieg. Andere Museen sind das Museum für Literatur und Musik (slow. Literárne a hudobné múzeum) in der Nähe des Stadtzentrums, das einen Überblick über die Literatur- und Musikkultur der Zentralslowakei gibt, und das in der Slowakei einzigartige Postmuseum (Poštové múzeum).

Sport[Bearbeiten]

Der lokale Fußballverein ist FK Dukla Banská Bystrica. Er spielt in der höchsten slowakischen Fußball-Liga, der Corgoň liga und trägt seine Heimspiele im Štadión SNP (Kapazität 10.000) aus. Die Stadt ist auch in der höchsten Eishockey-Liga, der Extraliga, durch den Klub HC 05 Banská Bystrica vertreten. Ein anderer Sportverein ist der Basketballklub ŠKP Banská Bystrica.

Schulen und Hochschulen[Bearbeiten]

Neben der Hauptstadt Bratislava besitzt die Stadt eine staatliche Musikhochschule, die Akademia Umeni Banska Bystrica.

Politik und Verwaltung[Bearbeiten]

Das Stadtamt von Banská Bystrica

Banská Bystrica ist Hauptstadt des Landschaftsverbandes Banskobystrický kraj mit rund 660.000 Einwohnern und des kleineren Bezirks Banská Bystrica. Einige staatliche Institutionen haben ihren Sitz in der Stadt, z. B. Steuerdirektion der Slowakischen Republik und das Postunternehmen Slovenská pošta.

Die Struktur der Stadtverwaltung besteht aus dem Bürgermeister (primátor) und der Stadtvertretung (mestské zastupiteľstvo). Der Bürgermeister ist der Chef der Exekutive und wird für eine vierjährige Amtszeit gewählt. Amtierender Bürgermeister ist Peter Gogola, der im November 2010 als ein unabhängiger Kandidat gewählt wurde.[5]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich in folgende 16 Stadtteile (deutsche Bezeichnung soweit vorhanden in Klammern):

  • Banská Bystrica (deutsch Neusohl)
  • Iliaš (1902 nach Kráľová eingemeindet)
  • Jakub (1970 eingemeindet; deutsch Sankt Jakob)
  • Kostiviarska (1970 eingemeindet; deutsch Kostführersdorf)
  • Kráľová (1964 mit Radvaň zu Radvaň-Kráľová vereinigt, 1966 eingemeindet; deutsch Königsdorf)
  • Kremnička (1970 eingemeindet)
  • Majer (1966 eingemeindet; deutsch Mayersdorf)
  • Podlavice (1960 mit Skubín zu Laskomerské vereinigt, 1966 eingemeindet; deutsch Podlawitz)
  • Radvaň (1964 mit Kráľová zu Radvaň-Kráľová vereinigt, 1966 eingemeindet; deutsch Burgstädtl/Radwan)
  • Rakytovce (1970 eingemeindet)
  • Rudlová (1966 eingemeindet; deutsch Rudolphsdorf)
  • Sásová (1966 eingemeindet; deutsch Sachsendorf)
  • Senica (1970 eingemeindet; deutsch Senitz)
  • Skubín (1960 mit Podlavice zu Laskomerské vereinigt, 1966 eingemeindet)
  • Šalková (1970 eingemeindet; deutsch Schalksdorf)
  • Uľanka (1979 eingemeindet; deutsch Ulmannsdorf)

Verkehr[Bearbeiten]

Busverkehr in der Stadt

Banská Bystrica hat Bus- und Zugverbindungen in die übrige Slowakei und in einige europäische Städte. Die Schnellstraße R1 verbindet die Stadt mit Zvolen sowie nach der Eröffnung des fehlenden Teilstücks am 28. Oktober 2011 auch mit Nitra, Trnava und weiter Bratislava. Andere Staatsstraßen führen nach Brezno (I66), Ružomberok (I59) und Turčianske Teplice (I14).

Der Bahnhof liegt südöstlich des Stadtzentrums an der Bahnstrecke Zvolen–Červená Skala; unmittelbar hinter dem Bahnhof zweigt die Bahnstrecke Banská Bystrica–Dolná Štubňa ab.

Der in der Nähe liegende Flughafen Sliač bietet zurzeit nur Charterflüge. Der ÖPNV wird von zwei Gesellschaften betrieben; Dopravný podnik mesta Banská Bystrica benutzt Trolleybusse und Minibusse und SAD Zvolen Busse.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Banská Bystrica unterhält Partnerschaften mit:[6]

  • SerbienSerbienKovačica, Serbien, seit 2002
  • GriechenlandGriechenlandLarisa, Griechenland, seit 1995
  • BulgarienBulgarienMontana, Bulgarien, seit 1995
  • RumänienRumänienMangalia, Rumänien, seit 2006
  • PolenPolenRadom, Polen, seit 2001
  • UngarnUngarnSalgótarján, Ungarn, seit 1967
  • PolenPolenTarnobrzeg, Polen, seit 1995
  • RusslandRusslandTula, Russland, seit 1967
  • SerbienSerbienVršac, Serbien, seit 2004
  • KroatienKroatienZadar, Kroatien, seit 1995

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Benedict Franz Johann von Hermann: Beschreibung des Silberschmelzprocesses zu Neusohl in Ungarn (Wien 1781)
  • Alexander Markus: Beiträge zur Kenntnis der Flora von Neusohl in Österreichische botanische Zeitschrift Jg. 15 Ausg. 6 (1865)
  • Arnold Ipolyi: Geschichte der Stadt Neusohl (Braumüller, Wien 1875)
  • Arnold Ipolyi: Geschichte und Restauration der kirchlichen Kunstdenkmale in Neusohl (1878)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bystrica hron
  2. a b Poznaj svoje mesto - Banská Bystrica: Výberová regionálna bibliografia dejín mesta od najstarších čias po súčasnosť (PDF, slowakisch)
  3. Bystrický Permon 2006/2: Banská Bystrica vo svetle posledného sčítania obyvateľstva domov a bytov (PDF, slowakisch)
  4. Die Staatsoper in Banská Bystrica (englisch)
  5. VOTE: Bratislava changes its political orientation after two decades, official results confirm, The Slovak Spectator, abgerufen am 29. November 2010
  6. Städtepartnerschaften der Stadt Banská Bystrica (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Banská Bystrica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien